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Apr 18 18

Andrea Nahles und die Macht – oder: Wozu ist Gender-Forschung eigentlich gut?

by James T. Kirk

Das erfahren wir von einer Frau, deren Nachname gleich beredtes Zeugnis davon ablegt, daß sie eigentlich nur Gender-Forscherin oder Frauenbeauftragte sein kann: Barbara Holland-Cunz.

Was für ein Name! Aber nicht so gut wie Kristin Rose-Möhring.

Ich warte ja mal darauf, wann die Gender-Forschung endlich ihre Stereotypen ablegt – und wir den ersten Mann uns erklären hören, wozu Gender-Forschung eigentlich gut ist.

Na ja. Vielleicht ist es ja auch gar kein Zufall, daß Männer so etwas gar nicht erklären können.

Neulich ward ich auf der Internetseite von “Deutschlandfunk Kultur” und wurde auf einen Beitrag aufmerksam, der sich wie folgt schalt:

Genderforscherin über Frauen in der Politik
“Sie muss ihre Kompetenz immer ein Stück weglächeln”

Barbara Holland-Cunz im Gespräch mit Dieter Kassel

Als ich das las, schaltete mein Körper automatisch auf Alarm Rot und ich sah vor mir, wie eine Gender-Forscherin zwanghaft eine weibliche Opferposition konstruiert, sämtliche biologischen Erklärungsmöglichkeiten für weibliches Verhalten ausblendet und von stupidesten normativen Vorstellungen über das Geschlechterleben geritten wird – ohne selbst davon natürlich ein Bewußtsein zu haben, also von ihrer eigenen Normativität.

Das ist jedenfalls das sichere Ergebnis, wenn eine Gender-Frau den Mund aufmacht. Und genauso sicher ist, daß ihr Gebräu kaum hinterfragt wird.

Let’s go. Es geht um Andrea Nahles, die auserkoren ward, neue SPD-Vorsitzende zu werden:

Gleichheit für Andrea Nahles? “Sie muss immer besonders freundlich sein – sie muss ihre Kompetenz, wenn Sie so wollen, immer auch ein Stück weglächeln”, sagt Barbara Holland-Cunz über Frauen in der Politik.

Schon der erste Satz. “Gleichheit für Andrea Nahles?”. Was soll das sein? Braucht man das? Erwartet irgendjemand “Gleichheit” für einen männlichen Kindergärtner? Und was soll diese “Gleichheit” sein? Beschäftigt die Gender-Professorin auch die Gleichheit von Trennungsvätern?

Woher weiß Frau Holland-Cunz denn so genau, daß Andrea Nahles immer besonders freundlich sein müsse, ihre Kompetenz ein Stück weglächeln müsse? Wer ist der Imperator, der ihr das befiehlt?

Sowohl der Moderationstext als auch die Aussagen von der Gender-Frau sind extrem unreflektiert und zeitgeistig, sie beweisen, daß unsere GEZ-Angestellten nicht im geringsten zu kritischem Denken fähig sind – sobald wir Themen der politischen Korrektheit behandeln. Die Gender-Forscherin geht ungefragt davon aus, daß es Gleichberechtigung bedeute, wenn Frauen sich in der Politik genauso verhalten wie Männer und daß ihr abweichendes Verhalten gesellschaftlich determiniert sei, mithin eben Ungerechtigkeit. Dies ist die okkulte Normativität bzw. Voreingenommenheit der Gender-Forschung. Darauf baut alles Weitere auf. Auf nicht bewiesenen Annahmen und Voraussetzungen, auf subjektiven, politischen Möchtegern-Wertungen, die niemand teilen muß. Die Gender-Forscherin checkt das sowieso nicht. Aber auch der Moderator nickt das brav alles ab:

Die SPD wird bald eine Frau an der Spitze haben, viele Ministerämter sollen durch Frauen besetzt werden. Dennoch herrsche keine Gleichheit in der Politik, sagt die Genderforscherin Barbara Holland-Cunz. Egal, ob Frauen machtbewusst aufträten oder eher zurückhaltend: Es werde so oder so negativ bewertet.

Ja und? Wir dürfen das negativ bewerten! Will uns hier jemand vorschreiben, wie wir etwas zu bewerten haben? Sind Männer und Frauen gleich? Es soll auch schon passiert sein, daß sich weibliche Journalisten sowohl über dominante als auch zarte Männer mokiert haben und das jeweils andere Modell priesen.

Auch das dürfen die Frauen. In einer Demmokratie darf man das! Es gibt keine Verpflichtung zur “Gleichheit”.

Und während in Saudi-Arabien irgendwelche Frauen wegen Ehebruchs gesteinigt werden, fragt man sich: Warum zur Hölle geben wir für diese sinnlose, spekulative und selbstreferentielle Opfer-Forschung Millionen von Steuergeldern aus?!

Ich will Frauen negativ bewerten! Egal, was sie tun! Das ist mein gutes Recht!

Man könnte auch satirisch formulieren: Egal, was Männer tun, Frauen regen sich darob auf. Treten sie machtvoll auf, sind sie Machos, treten sie softig auf, sind sie keine richtigen Männer. Das sind natürlich phantasierte Reaktionen. Genauso phantastisch und unbewiesen wie die vermeintlichen Reaktionen auf Frau Nahles und andere Politikerinnen, die die Gender-Forscherin generalisiert und zum Probelm aufbauscht.

Frauen in der deutschen Politik – das ist im Moment eine recht widersprüchliche Angelegenheit. Einerseits soll nun nach der CDU auch die SPD eine weibliche Vorsitzende bekommen, und im künftigen Kabinett ist voraussichtlich knapp die Hälfte der Ministerposten mit Frauen besetzt. Andererseits ist der Frauenanteil im deutschen Bundestag deutlich geringer als zuvor – mit 30,7 Prozent prozentual so niedrig wie zuletzt 1998.

Ja, das ist segr widersprüchlich. Nur 30 Prozent Frauenanteil im Bundestag. Obwohl Frauen 30 Prozent der Mitglieder in den im Bundestag vertretenen Parteien stellen. Was für ein Widerspruch! Danke für dieses Stück “kritischen Journalismus”.

Ohne offizielle und inoffizielle Quoten wäre der Frauenanteil im Bundestag noch niedriger. Frauen werden ja geradezu gedrängt zu kandidieren. Weil man eben mehr “Frau” sein will in den Parteien. Das ist halt so.

Es kann zwar niemand seriös begründen, was höhere Frauenanteile zwingend mit mehr “Gleichberechtigung” zu tun haben, aber in Deutschland herrscht Religionsfreiheit. Da darf jeder glauben, was er will.

Der Moderator des “Qualitätsfunks” spricht obige Sätze völlig ungeniert aus, weiß gar nicht, was er da erzählt. Bewegt sich auf nie hinterfragten Pfaden der ewigen “Frauendiskriminierung”.

Normale Menschen würden ja skeptisch werden bei diesem immer wiedergekäuten Narrativ. Nicht so unsere Qualitätsjournalisten, deren Gehirn “nach links” kastriert ist. Kritik und Hinterfragen gehen nur “nach rechts.”

Alte, aber immer noch sehr lebendige Klischees und Rollenbilder seien daran Schuld, dass Frauen nicht im gleichen Maße in der Politik durchstarten wie Männer, sagt Barbara Holland-Cunz, Professorin für Gender Studies am Institut für Politikwissenschaft der Universität Gießen.

Sagt die “Professorin” aus Gießen, die offenbar nichts von den Frauenanteilen in den Parteien weiß, von den negativen Effekten durch “Quotenmästung”, von der höheren Familienpriorität von Frauen und offenbar noch nie erlebt hat, worüber Frauen und Männer im Alltag eigentlich gerne reden. Kleiner Tip: Politik ist nicht so das Lieblingsthema von Frauen.

Aber hier weiß die Gender-Frau sicherlich Rat: Die schlimmen “Rollenmodelle”!

Das weiß sie ganz sicher, denn davon hängt ihr Lehrstuhl ab. Politik wird bei Löwen und Gorillas zwar eher von Männern betrieben, und Frau Holland-Cunz muß mir mal erklären, wieso die gesamte Menschheitsgeschichte hindurch Politik eine männliche Sphäre war. Alles böser Zufall?

Solche Frauen lehren an unseren Universitäten! Man muß fürchten, daß sie die Wörter “Biologie”, “Skepsis” und “Erklärungsmöglichkeit” noch nie gehört haben. Wir brauchen ein Deradikalisierungsprogramm des Innenministeriums, das uns vor fanatisierten Gender-Forscherinnen schützt.

Oder wissenschaftlich ausgedrückt: Es ist keineswegs klar, ob die Differenzen von Mann und Frau gänzlich kulturell bedingt sind. Daher kann auch niemand einfach so “Benachteiligung” krakeelen. Diesen einfachen Schluß müßte man als Professorin schon hinkriegen – auch wenn er den eigenen Lehrstuhl bedroht. Davon abgesehen sind auch rein kulturell bedingte Unterschiede nicht per se verwerflich oder müßten nun unbedingt beseitigt werden.

Man muß sich auch immer klarmachen, was diese Gender-Leute hier “problematisieren”. Das sind quasi Nicht-Probleme bzw. sehr spekulative homöopathische Pseudodefizite, denen selbst in einem Land wie Deutschland unzählige gewichtigere und echte gesellschaftliche Probleme gegenüberstehen.

Gender-Forschung ist quasi nichts anderes als potenzierte Dekadenz.

Man sieht am gesamten Gefasel der Gender-Frau, daß es nur eine Schablone gibt: Kultur. Alles wird zwanghaft in diese Richtung gedeutet – obwohl es nicht ausschließbare biologische Potentiale gibt. Man könnte also auch sagen: Wir wissen es nicht. Es gibt Wichtigeres. Weg damit.

Jetzt die Gender-Frau in direkten Worten:

“Es ist nach wie vor so, dass das Bild einer Frau anders wirkt als das Bild eines Mannes, was Kompetenz angeht. Sie muss immer besonders freundlich sein – sie muss ihre Kompetenz, wenn Sie so wollen, immer auch ein Stück weglächeln.”

Wer sagt das? Darth Vader?

Und warum müssen die Geschlechterbilder gleich wirken? Wen interessiert das überhaupt? Was hat das mit Gleichberechtigung zu tun? Ist es überhaupt so, daß die Politikerinnen weniger lächeln und männlicher auftreten wollen?

Die Bürger dieses Landes haben das Recht darauf, weibliche Politiker anders zu bewerten. Da Frauen einen freundlicheren und verbindlicheren Grundhabitus haben, ist es nachvollziehbar, wenn man mit karrieregeilen Mannweibern fremdelt. Das Gleiche gilt umgekehrt für Männer in Frauenbereichen.

Und niemand weiß, ob Frauen nun genauso “durchstarten” könnten wie Männer, wenn etwaige Rollenerwartungen beseitigt wären. Alles Spekulation. Für Frau Holland-Cunz aber gesicherte Fakten. Schließlich geht es um die geheiligte “Benachteiligung” von Frauen.

Und was sind das für “Probleme”? Man könnte sich auch über zu wenig MacGyver-Folgen beklagen. Oder daß Außerirdische sich noch nicht gezeigt haben. Wir brauchen Ihre Gender-Forschung nicht, Frau Holland-Cunz.

Deshalb könne man nicht davon sprechen, dass es mittlerweile eine Gleichheit in der Politik gebe. Das beste Beispiel sei der Machtbegriff – wenn Frauen entweder zu machtbewusst oder aber zu wenig machtbewusst aufträten und beides meistens negativ bewertet werde:

“Frauen sagen ja auch ganz oft, wenn man sie fragt: Ich möchte gar keine Macht, ich möchte gestalten, ich möchte bestimmte Inhalte voranbringen. Frauen sind darin deutlich verhalten, auszudrücken, dass sie politische Macht haben möchten.”

Ja und? Das dürfen sie. Vielleicht entspricht dieses Verhalten eher ihrer Natur? Oder ist diese Annahme “konservativ”? Worin besteht der Fortschritt, wenn Frauen hier wie Männer ticken? Wer legt fest, daß dies gut und erstrebenswert sei?

Hier sind wir beim Grundproblem der Gender-Forschung, die mit völlig willkürlichen Zuschreibungen arbeitet und ihre eigene “progressive” Normativität nicht durchschaut. Also die zwanghaften Deutungen von “richtig” und “falsch”, von “progressiv” und “konservativ”.

Das zeigt sich hier wieder:

Denn sie wüssten sehr genau, dass das nicht in ihre Rolle, in ihre stereotype Vorstellung, wie eine Frau zu sein habe, passe.

Das ist eine völlig willkürliche, spekulative Deutung. Man könnte fast von einer paranoiden Rollen-Verschwörungstheorie sprechen. Man muß das auch hier ansprechen, weil Paranoia und Verschwörungstheorie-Gehabe ja sehr häufig den bösen “Rechten” zugeschrieben werden, Linke bei ihren Lieblingsthemen aber genauso davon betroffen sind.

Sie merken es nur nicht, weil diese Paranoia etablierter Mainstream ist.

“Ein alter Mann – das ist so eine Art Elder Statesman, der kann uns noch beraten. Denken Sie an den uralten Helmut Schmidt, der immer noch was zu sagen hatte. Ich glaube, es gibt keine entsprechenden Bilder von älteren Frauen. Das wird, glaube ich, ein Problem werden für diese Generation von Frauen, die jetzt, in den letzten Jahren, Verantwortung getragen haben.”

Vielleicht werde es für die nächste Generation einfacher werden.

“Man kann das nur hoffen. Aber ich bin skeptisch.”

Ende des Beitrags.

Vielleicht sind Frauen einfach nur anders, weniger meinungsfreudig als Männer. Und wozu brauchen wir irgendwelche “Bilder”? Ach ja, wir haben es ja mit der deterministischen Gender-Theorie zu tun. Verstehe. Da gibt es für alles “Modelle”, “Stereotypen” und “Bilder”, die uns zu dem machen, was wir sind.

Fragt sich nur, wie dann Veränderungen überhaupt möglich sind und waren. Aber das ist Philosophie. Damit sollte man Gender-Genossen nicht kommen. Das würde ihren Firlefanz ganz schnell “dekonstruieren”.

Es gibt schlicht noch kaum Elder Stateswomen. Und wer Frauen ein bißchen kennt, der kann sich vorstellen, daß sie einfach weniger mit ihrer Meinung hausieren gehen und es völlig natürlich sein kann, daß sie sich nach der Politik mehr zurückhalten als Männer.

Wo wir wieder beim alten Problem sind. Statt Gender-Geraune gibt es sehr viel plausiblere nichtkulturelle Erklärungen. Noch wichtiger: Keine Gender-Frau kann diese Möglichkeiten ausschließen – trotzdem laufen sie Amok und gendern, bis der Arzt kommt.

Was ist das für eine Pseudowissenschaft? Ironischerweise bestätigen die praktisch ausschließlich weiblichen Gender-Forscher durch ihren erkenntnistheoretischen Analphabetismus gewisse Vorurteile über intellektuell nicht gerade besonders versierte Frauen. :)

Aber als fortschrittlicher Mann bin ich selbstverständlich völlig frei von Vorurteilen. Ich würde also auch ohne Gender-Forschung klarkommen! Mich braucht niemand mehr umzupolen.

Die Gender-Tante Holland-Cunz hofft als Wissenschaftlerin, die sich ja der Deskriptivität verschrieben hat, daß sich vermeintliche Normen ändern, daß es künftig mehr Elder Stateswomen gibt und sie es einfacher haben.

Ist Gender-Forschung also doch Gleichstellungspolitik?

Was hat diese normative Aussage bei einer “Wissenschaftlerin” zu suchen?

Sie hat keinerlei Ahnung, ob die Elder-Stateswoman-Frage ein Problem mangelnder Gleichberechtigung ist oder ob Frauen schlicht und einfach anders ticken. Sie weiß es schlicht nicht, meint aber, ganz gewiß ein kulturelles Problem festgestellt zu haben.

Aber man wäre naiv, wenn man davon ausginge, daß Gender-Forscher zu dieser Reflexion fähig wären.

Und noch mal: Was sind das für “Probleme”, mit denen wir uns hier beschäftigen?

Man hat das Gefühl, es hier mit höchst spekulativer, wissenschaftlicher Krümelkackerei zu tun zu haben, die besser in der mittelalterlichenn Scholastik aufgehoben wäre – wo man auch “weltbewegende” Fragen diskutierte, die heute nur noch Kopfschütteln auslösen.

 

 

Dieser launige Artikel sollte für das sensibilisieren, was ich auf gender-ideologie.de immer wieder thematisiere und was den Knackpunkt des Gender-Spuks ausmacht: Paranoia. Völlig willkürliche, spekulative, zwanghafte Deutungen der Realität in nur eine Richtung.

Hier gilt es anzusetzen. Man darf den Gender-Zombies nicht mit Biologie kommen. Auch wenn da vieles zu sagen wäre. Man muß den Gender-Zombies entgegenhalten, daß sie eine Kartenhaus-Wissenschaft betreiben – also mit spekulativen Voraussetzungen arbeiten.

Das Gender-Kartenhaus besteht aus nicht hinreichend belegten Zwangsdeutungen und einem politischen Wollen.

Niemand weiß, ob Mann und Frau essentiell “gleich” sind.

Selbst wenn sie das wären, dürften sie sich in kulturellen Prägungen unterscheiden.

Gleichberechtigung hat nicht zwingend etwas mit Rollenbildern, Prozentverhältnissen oder Erwartungshaltungen zu tun.

Alles ein riesiger sinnloser Firlefanz.

Ich bitte zu realisieren, daß man das Gender-Unwesen auf dieser “axiomatischen” Ebene, in diesen unbewußten Voraussetzungen und Zuschreibungen kritisieren muß.

Gender Studies sind Politik. Genauer: Ideologie.

 

 

PS: Man verzeihe mir bitte, daß erst jetzt wieder ein neuer Artikel erscheint. Ich tobe mich derzeit woanders aus. Z.B. hier:

zitate-der-gruenen.de

Oder hier:

hate-speeches.de

Oder hier

feministische-zitate.de

Mai 2 17

Die Lüge vom “sozialen Geschlecht”

by James T. Kirk

Genossinnen und Genossen!

Ich wäre nicht James T. Kirk, wenn ich nicht einen tollen Gedankengang in die Gender-Debatte einführen würde.

Bekanntlich zerlege ich den Gender-Brei auf meiner Homepage gender-ideologie.de auf eine verschmitzt-spitzbübische Art. Mir ist es einfach zu blöd, mich auf das Niveau des Gender-Firlefanzes herab- und an der Nase herumführen zu lassen. Ich argumentiere daher selten auf einer unmittelbar empirischen Ebene mit biologischen Studien und dergleichen.

Viele Gender-Kritiker lassen sich leider auf eine Mikro-Argumentationsebene ziehen und verheddern sich dort in Kleinklein. Das Kardinalmomentum des Gender-Irrsinns ist es doch, daß dessen Vertreter quasi geistig behindert sind und nicht die geringste begriffliche Plausibilität zustande bekommen.

Ihr Denken strotzt nur so vor haarsträubenden Widersprüchen und Fehlleistungen.

Deshalb, liebe Freundinnen und Freunde, laßt Euch nicht ins Bockshorn jagen. Diesem ganzen Gender-Müll muß noch viel weniger Respekt entgegengebracht werden, als viele dies noch tun.

Kommen wir zur Sache. Warum lese ich nirgends, daß der Geschlechtsbegriff von Heinz-Jürgen Voß und anderen Gender-Heinis völlig sinnlos ist?

Warum zerlegt man diesen Schwachsinn nicht dort, wo er anfängt, sondern läßt sich häufig ein Stück weit ins Gender-Labyrinth hineinziehen – und argumentiert beispielsweise auf einer mikrobiologischen statt begrifflichen Ebene?

Geschlecht kann nur sein, was sich fortpflanzt. Basta. Oder für Heinz-Jürgen Voß ihm sein geistiges Niveau: Was die komplementären Fortpflanzungsanlagen in sich trägt.

Die Inflation des Geschlechtsbegriffs im Gender-Universum ist einer der fundamentalen Widersprüche der Gender-Ideologie, da hier nur zu offensichtlich belegt wird, daß Gender-Leute nicht in der Lage sind, begrifflich korrekt zu denken. Sie verwenden für alles Mögliche den Geschlechtsbegriff.

Aber jetzt wirklich zur Sache. Nämlich zu einem weiteren basalen Punkt im Gender-Lügengebäude – das sogenannte “soziale Geschlecht”.

Ich bin ein bißchen bekümmert darüber, daß man nirgends eine harte Kritik an der Konstruktion dieses Begriffes lesen kann. Schaut man nämlich genauer hin, sieht man, wie tendenziös und lächerlich die Geschichte des Begriffs vom “sozialen Geschlecht” ist.

Warum zerlegt niemand die angebliche Legitimität dieses Begriffes? Im Deutschen kennen wir diesen Begriff eigentlich gar nicht. Gender-Leute argumentieren, daß angeblich im Englischen zwischen biologischem und sozialem Geschlecht differenziert werde: “sex” und “gender”.

Und? Natürlich ist obige Behauptung eine dreiste Lüge. Im Englischen unterscheidet man wie im Deutschen zwischen biologischem und grammatischem Geschlecht.

Das war’s. Nur im Englischen gibt es hierfür zwei Begriffe, wobei auch im Deutschen der Begriff “Genus” existiert.

Es ist nun die pure Dreistigkeit, aus dem grammatischen ein “soziales Geschlecht” zu postulieren. Dies ist reine Phantasterei. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es handelt sich um einen Mißbrauch eines linguistischen Begriffes.

Genau hier liegt ein fundamentaler Knackpunkt in Sachen Kritik an der Gender-Ideologie. Es gibt schlicht und einfach kein “soziales Geschlecht”, jedenfalls nicht im Sinne von “gender” oder “genus”. Es ist reine Behauptung. Begrifflich-Butlerscher Nonsens. Ein philosophisches Schnöselprodukt.

Gewiß gibt es soziokulturelle Einflüsse auf unsere Persönlichkeit, nicht aber auf unsere Geschlechtlichkeit. Ein “soziales Geschlecht” gibt es schon gar nicht.

Der Geschlechtsbegriff ist hier sinnlos, da sich soziale “Geschlechter” nicht fortpflanzen. Es ist der typische akademische Hokuspokus. Und man sieht hier wunderbar, was für absurde Modebegriffe in den Geisteswissenschaften erzeugt werden.

Ich – James T. Kirk – fordere meine Leser hiermit eindringlich auf, bitte jeglichen falschen Respekt gegenüber dem Gender-Gedöns fallen zu lassen und wirklich auch noch den größten Humbug für möglich zu halten.

Nur so fallen einem obige Inkonsistenzen auf.

Auch im übertragenen Sinne gibt es kein soziales Geschlecht. Unsere Geschlechtlichkeit wird nicht sozial beeinflußt, unsere Persönlichkeit sehr wohl. Gerade weil unsere mentale Geschlechtlichkeit biologisch bedingt ist, erkennen wir Frauen immer als Frauen – auch wenn sie sehr untypische Frauen sind. Sie können noch so untypisch sein, das weibliche Wesen steckt immer in ihnen. Es verliebt sich ja auch keine normale Frau in solche Frauen, weil sie so “männlich” sind.

Nur mit diesem Ansatz ist erklärbar, warum Männlichkeit und Weiblichkeit so untrüglich wesenhaft in jedem Menschen vorhanden sind – und warum wir trotzdem solch eine große Variabilität aufweisen und kulturellen Einflüssen unterworfen sind. Gerade weil das geschlechtliche Wesen von kulturellen Einflüssen unberührt bleibt.

Kulturelle Einflüsse überzeichnen oder relativieren unser geschlechtliches Wesen. Das als solches aber unveränderlich ist.

Das “soziale Geschlecht” ist also einerseits eine begriffliche Mogelpackung, ein Retortenbaby, das durch eine bewußte Irreführung geboren wurde – nämlich die Behauptung, das Englische kenne ein soziales Geschlecht. Mit dem grammatischen Geschlecht sei eigentlich ein soziales gemeint.

Andererseits ist das “soziale Geschlecht” auch insofern begrifflicher Nonsens, da die Kopplung von “sozial” und “Geschlecht” nicht haltbar ist.

Gäbe es ein soziales Geschlecht, bestünde die Möglichkeit, daß man sich als Mann haufenweise in andere Männer verliebt, da diese zumindest theoretisch derartig verweiblicht sein könnten, daß man sie auf psychischer Ebene als “Frauen” bezeichnen müßte bzw. sie attraktiv fände.

Das “soziale Geschlecht” macht’s möglich.

Man sieht schon an dieser Figur, wie irrsinnig das Gerede von einem sozialen Geschlecht ist. Hinzu kommt noch der Umstand, daß Geschlechter sich fortpflanzen.

Man tut also gut daran, keine sozialen Geschlechter zu postulieren, sondern das Momentum der kulturell-sozialen Variabilität einfach unabhängig vom Geschlechtsbegriff unterzubringen.

Ja, wir sind kulturell formbar, liebe Gender-Theoretiker. Meine Geschlechtlichkeit ist es allerdings mit Sicherheit nicht.

Da kann ich noch so viele Yoga-Kurse besuchen und Ayurveda-Anwendungen genießen. Ich bleibe auch mental ein Mann.

 
 

Liebe Freundinnen und Freunde,

mit diesen Ausführungen wollte ich zeigen, daß der Gender-Firlefanz gnadenlos zerpflückt werden muß – und zwar auf einer ganz grundsätzlichen Ebene.

Man sollte sich also nicht beeindrucken und in die wirre Begriffswelt der Gender-Sekte ziehen lassen, sondern gleich sofort die geistige Panzerfaust herausholen und losballern.

Warum sich mit mikrobiologischen Argumenten auseinandersetzen, warum Studien und Experimente zitieren, wenn sich der Gender-Irrsinn bereits auf einer viel grundsätzlicheren Ebene zeigt?

Auf der philosophisch-psychologischen Ebene läßt es sich ohne Probleme zeigen, daß wir es mit einer politischen Sekte zu tun haben.

Und auf dieser Ebene zeigt sich in viel deutlicherer Weise, daß “Gender” eine irrationale Heilslehre ist, die die Sinne vernebelt.

In diesem Sinne

Euer James T. Kirk

Mrz 31 17

Wie ich zum Opfer von Frauengewalt wurde

by James T. Kirk

Vor ein paar Wochen ging ich die Schöneberger Hauptstraße entlang. Ungefähr schräg gegenüber der Stelle, wo David Bowie in den 70ern gewohnt hatte.

Ich entleerte meine Blase an einem Baum, als mich noch während der Ausführung drei oder vier Frauen südländischer Provenienz ansprachen, ob ich Feuer oder Zigaretten hätte. Eine blickte demonstrativ auf mein Gemächt, kurz bevor ich es wieder einsteckte. Ich glaube, sie fragten mich auch noch nach der Uhrzeit. Die Frauen waren völlig distanzlos, ohne Manieren.

Danach war ich erst mal ziemlich perplex ob der Chuzpe dieser drei Weiber und packte dieses Erlebnis in die Schublade “islamische Kulturbereicherung”.

Ich weiß nicht mehr genau, wie es weiter ging. Jedenfalls ging ich eine Weile später eine ruhige Seitenstraße entlang, die zurück auf die Hauptstraße führte. Dort erspähte ich erneut die drei, vier Weiber und ging naiv in deren Richtung. Eine dieser Hyäninnen vom Balkan, wie sich später herausstellte, hub nun an, auf mich zuzugehen und mir eine Frage zu stellen. Es war wohl irgendein harmloser Aufhänger, nachdem sie dann wild auf mich losging und mich körperlich anging.

Ich konnte mich nur mit größter Not erwehren. Plötzlich schrie die Frau “Sex! Sex! Sex! Sex! Sex! Sex! Sex! Sex! Sex!”, versuchte den Reißverschluß meiner Brusttasche zu erhaschen, in der erkennbar mein Portemonnaie weilte. Ich checkte, daß es sich wohl um Prostituierte von der Kurfürstenstraße handeln mußte, die allerdings ca. 3 Kilometer entfernt lag.

Na ja, jedenfalls schaffte ich es noch, in einem wilden Handgemenge mich von der Stute zu lösen, und schmetterte ihr ein:”Bist du krank oder was?” entgegen.

Das war sie jedenfalls, meine Erfahrung mit Frauengewalt. Ich überlegte noch kurz, ob ich die Polizei rufe, denn es handelte sich schließlich um versuchten Raub. Nicht zuletzt hätte man die Polizei darüber informieren können, daß sich die Nutten von der Kurfürstenstraße mittlerweile auch meilenweit von ihrem Auslaufgebiet entfernt verdingen.

Sie waren allerdings nicht in aufreizender Kleidung unterwegs, da noch Winter war.

Mittlerweile bin ich Experte für Frauengewalt. Ich wurde nämlich schon einmal von der Freundin einer Nachbarin blutig gekratzt und herumgeschubst. Da ich ein moderner Mann bin, verfüge ich nicht über die geringste Gewaltaffinität sowie über eine hohe Hemmschwelle, Frauen Mores zu lehren.

Das mit der Polizei hatte ich im aktuellen Fall lieber gelassen. Es war mir einfach zu stressig.

 

Bleibt abschließend noch etwas über das Problemviertel Schöneberg Nord zu berichten, damit dieser Artikel noch etwas ergötzlich wird. Im Schöneberger Norden sammeln sich Prostitution, Homo-Gomorrha und Drogenverkauf – Volker Beck läßt grüßen. Der Nollendorfplatz ist das Zentrum von Homo-Gomorrha, übrigens bereits seit den Zwanziger Jahren. Die Prostituierten stehen hauptsächlich in der Kurfürsten-, in der Bülowstraße und den Straßen drumherum. Wer Transen mag, muß in die Frobenstraße. :) Geht man die Potsdamer Straße auf dieser Höhe entlang, wird man als junger Mann regelmäßig von Prostituierten angesprochen und genötigt. Sie stellen sich einem in den Weg, fassen einen sogar an und ziehen an einem.

Aufschrei! Sexuelle Belästigung!

Wir Männer nehmen das stoisch.

Als Kind sah ich manchmal im Westfernsehen die “Praxis Bülowbogen” mit dem Berliner Orijinal Günther Pfitzmann, dem man noch nicht mal eine Straße zu widmen in der Lage ist angesichts von “Gleichstellung im Straßenbild” (=keine Straßennamen mehr für Männer!). Ich saß auf der anderen Seite des antifaschistischen Schutzwalls und verstand diese Serie nicht so recht. Ihr Konzept war: Eine Arztserie im Schöneberger Problemkiez.

Habe ich nicht so richtig kapiert bzw. fand ich uninteressant. Denn: Im Unrechtsstaat DDR gab es keine Prostitution, keine Drogenkriminalität- und verwahrlosung, keine Arbeitslosigkeit. Niemand mußte sich Sorgen machen. Es herrschte ein starkes Gemeinschaftsgefühl.

Na jedenfalls ist der “Bülowbogen” ein Teil der Schöneberger Bülowstraße. Und Bülow war ein arschgefickter General der Befreiungskriege. Genauso wie Tauentzien, Kleist, Yorck und Gneisenau, Ihr ungebildeten Horden. Der Straßenzug vom Hermannplatz in Neukölln bis zum Breitscheidplatz in Charlottenburg heißt daher auch Generalszug. :shock:

Da sieht man mal wieder, wie geil Berlin als Stadt komponiert ist. Wäre nicht die Erfindung der Eisenbahn dazwischen gekommen, so könnte man heute immer geradeaus vom Hermannplatz bis zur Gedächtniskirche laufen – kilometerlang. Die Befreiungskriege waren so ungefähr 1813 und galten dem arschgefickten Franzmann Napoleon, welcher sich erdreistete, Preußen zu besetzen.

So, das war mein Artikel über Frauengewalt. Ich hoffe, er war ein Pläsier.

Feb 21 17

Nur mal ein Zitat für Leute, die die Homo-Ideologie infrage stellen wollen

by James T. Kirk

Soeben erfuhr ich über “Spiegel Online”, daß Milo Yiannopoulos Probleme bekommen hat. Wie für Homosexuelle üblich, hat er offenbar ein zweifelhaftes Verhältnis zu Sex mit Minderjährigen und zu Sexualität überhaupt.

Das ist ja auch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, daß die Ursache der Homosexualität in verdrängtem Kindesmißbrauch liegt. In unserer reaktionären und ewiggestrigen Gesellschaft ist dies allerdings noch ein Tabu. Wann bekommen wir endlich eine fortschrittliche Einstellung zum Thema Homosexualität?

Wegen aktueller Äußerungen wurde Yiannopoulos ein Buchvertrag gekündigt, Konservative distanzieren sich von ihm. Hier eine Passage des “Spiegel Online”-Artikels:

“In der Welt der Homosexuellen, besonders in diesen Beziehungen zwischen jüngeren Jungen und älteren Männern – in diesen Erwachsenwerden-Beziehungen – in diesen Beziehungen, in denen diese älteren Männer diesen jungen Jungen helfen, ihre Identität zu entdecken und ihnen Sicherheit und Liebe und Rückhalt bieten, wenn sie nicht mit ihren Eltern sprechen können”, umschrieb Yiannopoulos Beziehungen, die er nicht als Missbrauch werten wollte. Er sprach außerdem von seiner eigenen Beziehung als 17-Jähriger zu einem 29-jährigen Priester, der ihn in gutem Oralverkehr unterwiesen habe.

Na, da sind wir doch mal richtig von Socken. Könnte Homosexualität tatsächlich etwas mit sexuellem Mißbrauch in der Kindheit zu tun haben können?

Zu aller Beruhigung sehe ich noch andere Faktoren für die Entstehung von Homosexualität. Jedenfalls ist es auffällig, wie häufig man bei prominenteren und auch anderen Homosexuellen eine traumatische Elternentbehrung findet. Mir fallen Hape Kerkeling oder Alice Schwarzer ein.

Der traumatische Charakter solcher Entbehrungen wird freilich noch häufig abgestritten bzw. nicht realisiert.

Und hier nun noch ein Zitat von Yiannopoulos zu seiner Causa:

“Meine eigene Erfahrung als Opfer von Missbrauch hat mich glauben lassen, dass ich alles Erdenkliche zu dem Thema sagen könnte, egal, wie unverschämt. Aber ich kann nachvollziehen, dass mein gewöhnlicher Mix aus britischem Sarkasmus, Provokation und Galgenhumor wie Leichtfertigkeit rübergekommen ist, als wären mir andere Opfer egal, oder schlimmer noch: als würde ich Missbrauch ermutigen. Das bedauere ich zutiefst.”

Jetzt sind wir wirklich megabaff.

Total erschrocken. Wir wissen doch, daß es hunderte Tierarten gibt, die homosexuell leben!!! Keine einzige dieser Tierart lebt zwar nach menschlichen Maßstäben permanent homosexuell, aber egal. Instinkthandlungen? Wenige gegengeschlechtliche Partner? Ach was. Wir glauben an die heilige Ideologie der natürlichen Homosexualität.

Denn nur dann sind wir tollerant. Also toll und tolerant.

Man entschuldige bitte meinen Sarkasmus. Ich kenne Yiannopoulos nicht. Außerdem hat er einen Scheißnamen, den man sich nur bedingt merken kann. Ganz offensichtlich hatte er Mißbrauchserfahrungen vor seinem oralen Priester-Erlebnis.

Mir persönlich stinkt jede Verlogenheit in der Männerbewegung. Egal ob es sich nun um die perverse Homonaturalisierung handelt oder um die Islam-Unterwerfung einiger Leute von uns.

Wie doof will unsere Gesellschaft eigentlich noch sein?

Unsere heutigen Zeiten werden späteren Generationen einmal als Beleg und Anschauung dafür dienen, daß Gegenaufklärung, Verklemmtheit, Spießigkeit und Reaktion auch wunderbar aus der linken Ecke kommen können.