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Aug 30 16

Gender-Blödsinn auf “Spiegel Online”

by James T. Kirk

Gerade habe ich eine Meldung auf “Lügel Online” gelesen über das erste Transmädchen in Kolumbien. Das ist also ein Junge, der sich Zeit seines Lebens eigentlich als Mädchen fühlte und nun auch so herumlaufen möchte.

Das eigentlich Absurde an dem Artikel fiel mir in der Unterüberschrift auf – oder der Überunterschrift, jedenfalls der Text, wo unter der Überschrift steht:

In Kolumbien beharrt die katholische Kirche auf traditionellen Geschlechterrollen – jetzt avanciert eine 17-jährige Schülerin, die als Junge geboren wurde, zur Berühmtheit.

Bitte beschütze mich jemand vor solchen Unterüberschriften. Kann man in Deutschland eigentlich auch Asyl beantragen, wenn man sich von solchen Texten verfolgt fühlt? Ich war ja vorher in keinem sicheren Drittland. Meine Chancen auf politisches Asyl stünden also nicht schlecht.

Aber jetzt mal Klartext: Ein 17-jähriger Junge will eine Frau werden und sich in Kleider hüllen, die der traditionellen Geschlechterrolle des Mädchens entsprechen.

Der Junge müßte der katholischen Kirche in Südamerika also geradezu dankbar sein, wenn sie auf traditionellen Geschlechterrollen beharrt. Man stelle sich mal vor, die Kirche in Kolumbien wäre evangelisch oder gender-orthodox.

Dann käme eine Gender-Beauftragte um die Ecke und würde dem Jungen sagen: Du fühlst dich als Mädchen. Was willst du mehr? Durch Mädchenkleider und “geschlechtsangleichende” Operationen würdest du das traditionelle Geschlechterbild, welches das Patriarchat erfunden hat, affirmieren. Ein gefühltes Mädchen in einem Jungen-Körper ist geradezu die Verkörperung der heiligen Gender-Apokalypse.

Warum bringt also ein “Lügel Online”-Journalist das Problem der Transidentität mit den traditionellen Geschlechterrollen zusammen? Weil er keine Ahnung hat und ebend irgendeinen Gender-Scheiß zusammenschreibt, der halbwegs progressiv klingt. Die Unterüberschrift tut so, als wäre das Beharren auf althergebrachten Stereotypen ein Problem hinsichtlich der Transidentität. So doof muß man erst mal sein.

Der Gender-Blödsinns-Artikel auf “Lügel Online” geht übrigens so weiter, daß er den hier geschilderten Fall mit allerlei anderem Allerlei vermengt. Viele Kolumbianer sind gegen einen Bildungsplan, der Homosexualität im Unterricht thematisieren soll. Mittlerweile finde ich solch eine Haltung erstaunlich natürlich und lebensbejahend. Ich persönlich brauchte jedenfalls keinen solchen Bildungsplan, um Homosexuelle nicht anzuspucken oder zu hänseln.

Schließlich endet der Artikel mit folgender Passage:

2014 hatte der Suizid des 16-jährigen Serio Urrego im Land für Aufmerksamkeit gesorgt – in mehreren Abschiedsbriefen schrieb der homosexuelle Schüler, er habe sich auch vom Personal seiner katholischen Privatschule diskriminiert gefühlt.

Hier ist das Problem der traditionellen Geschlechterrollen gewissermaßen auch nicht relevant. Denn es gibt ja durchaus sehr männliche Schwule. Der Artikel bringt also Geschlechterrollen, sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität durcheinander.

Solch eine Konfusion ist wohl nur im Gender-Zeitalter möglich. Denn Gutsein ist heute wichtiger als ein klarer Kopf. Man sieht an diesem wie auch an vielen anderen Artikeln zu diesem Thema schön, daß Journalisten in den Gegensatz von bösen reaktionären Kräften/katholischer Kirche und toller Gender-Emanzipation verliebt sind. Das vernebelt dann den Verstand, sodaß ein Journalist das Beharren auf traditionellen Geschlechterrollen als kontraproduktiv hinsichtlich Transsexualität darstellen kann.

Ich persönlich begrüße ja mehr Toleranz gegenüber Homosexuellen, Transsexuellen und allen anderen irdischen Lebensformen. Ich bitte aber auch um Toleranz für Leute wie mich, die vermeinen, mannigfaltige Indizien gefunden zu haben, daß Homo- und Transsexualität zumindest in vielen Fällen pathologisch, also nicht angeboren sind.

Und was bringt es einer Gesellschaft, zwar tolerant gegenüber Homo- und Transsexuellen zu sein, sie aber möglicherweise in einem Lügensystem zu bestärken?

In einer Demokratie sollte es eigentlich selbstverständlich sein, daß man völlig frei sowohl über natürliche als auch über pathologische Ursachen gewisser sexueller Orientierungen und Identitäten sprechen kann. Daß der Diskurs zu diesem Themen allerdings durch Gutmenschenterror totalitär eingeschränkt ist, kann für einen aufgeklärten Menschen eigentlich nur die Schlußfolgerung zulassen, daß damit etwas verdeckt werden soll.

Aug 22 16

Halal Genderama

by James T. Kirk

Liebe Freundinnen und Freunde,

Großes ist geschehen und entfaltet sich vor unseren Augen! Ich habe mal wieder ein neues Blog gegründet. Dem ihm sein Name: “Halal Genderama”.

Der eine oder andere Männerrechtler und Feminismuskritiker wird schon mitbekommen haben, daß Arne Hoffmann ein bißchen plemplem ist, wenn es um die Themen Islam und Asyl geht. Man könnte dort so viel Schwachsinn zusammentragen, daß er für zwei Blogs reichen würde. Ich dagegen bin bescheiden und habe nichts weniger als den Anspruch, sämtliche Fehlleistungen des größten Männerrechtlers aller Zeiten zum Thema Islam und Co. auf “Halal Genderama” zu dokumentieren und zu besprechen.

Das Blog wird so funktionieren, daß ich einmal im Monat einen aktuellen oder historischen Fauxpas von Hoffmann veräppeln werde. Bei meinen anderen Blogs schreibe ich auch nur einmal im Monat etwas. Das wäre sonst zu viel Aufwand.

“Halal Genderama” soll auch dazu dienen, die Verlogenheit von Arne Hoffmann zu realisieren. Es wäre schön, wenn mehr Feminismuskritiker das linke Spießertum einiger Leute von uns erkennen. Vor allem muß man sich ja fragen, was reitet jemanden, daß er die gleichen Verleumdungsstrukturen und -mechanismen in bezug auf Islamkritiker reproduziert, die er scharf kritisiert, wenn unsereins von Stiftungen und Journalisten denunziert wird.

Es ist immer wieder erschreckend zu erleben, daß sich Arne Hoffmann wie ein Thomas Gesterkamp aufführt, wenn sein Lieblingsfetisch, der heilige Islam, berührt wird. Neulich verteidigte er einmal indirekt den Vater eines muselmanischen Jungen, der einer Lehrerin nicht die Hand geben wollte. Der Vater verhielt sich völlig infantil, wollte z.B., daß sich die Lehrerin offiziell unter den Augen seines Sohnes bei ihm für ihr Verhalten entschuldigt. Ich sage nur: Muslimischer Kult um Ehre.

Hoffmann verlinkte auf einen Artikel, der postulierte, daß es eines jeden Mannes Recht sei, einer Frau nicht die Hand schütteln zu müssen. Das sehe ich natürlich auch so. Genauso sehe ich, daß es das Recht jeder Frau ist, ein Kopftuch zu tragen.

Etwas intelligentere Geister unter uns realisieren nun, daß es nicht um Kopftuch oder Händeschütteln an sich geht, sondern um die inhumanen, vormodernen Vorstellungen und Strukturen dahinter. Hoffmann hat dieses Intelligenzniveau noch nicht erreicht. Weshalb er auch bereitwillig jeden Idioten-Artikel hofiert und verlinkt, der ihn in seiner Islamomanie bestätigt.

Man könnte hier noch sehr viel mehr zu den Absurditäten des Arne Hoffmann schreiben. Das will ich mir aber nicht antun, denn es ist immer wieder harter Tobak, diesen exzessiven Unsinn des Herrn Hoffmann lesen zu müssen. Wie soll man eine Feminismuskritik ernst nehmen, wenn deren Autor sich bei anderen Themen genauso wie ein Profeminist verhält? Völlig tendenziös und selektiv agiert?

Nun ja. Christian Schmidt vom Blog “Alles Evolution” ist auch kein Waisenknabe, schafft es aber immerhin, keine dümmlichen Polemiken etc. zu fabrizieren. Er ist durchaus eher islam- und asylfreundlich. Oder naiv, je nachdem. Er hat es aber immerhin nicht nötig, sich bei diesem Thema wie ein Idiot zu verhalten (dafür bei anderen Themen :) ) und Andersdenkende ziemlich platt zu verleumden. Genau das ist das Business des Arne Hoffmann. Und genau deshalb stellt Hoffmann sich mit seiner Islamophilie nicht nur selbst ein Bein, sondern betätigt sich auch als Spalter der Männerbewegung.

Er rennt ja mit der gleichen “Rechts”-Paranoia herum wie Böll- und Ebert-Stiftung, wie Frauenmysterium Manuela Schwesig und all das andere profeministische Pack. Meiner Meinung nach steckt in Arne Hoffmann ein kleiner Andreas Kemper oder Thomas Gesterkamp.

Er ist ein “Social Justice Warrior” der Islam- und Asyldebatte. Dies alles zu beweisen ist nicht schwer. Ich bitte also um Entschuldigung, daß ich hier nicht weitere Beispiele demonstriere. Dies wird fürderhin auf “Halal Genderama” geschehen.

Mächtig ins Hirn geschissen muß einem aber schon worden sein, wenn man angesichts der Insassen unserer Knäste, der ethnischen Zusammensetzung der Diebesbranche, der Drogendealer oder all der “Südländer”-Täterprofile allen Ernstes meint, (bestimmte) Ausländer seien nicht krimineller als Deutsche.

Aber Arne Hoffmann steht ja auf Scheiße.

Jul 9 16

Spruch des Tages

by James T. Kirk

Am gestrigen Tage verfaßte ich folgenden Kommentar auf Politically Incorrect. Es geht um den Historiker Jörg Baberowski, welcher uns Männern mangelnde Ritterlichkeit und Kämpfernatur vorwarf angesichts der muselmanischen Invasion und Kairoisierung öffentlicher Plätze in Deutschland. Nicht nur Konservative meinten ja etwas dämlich angesichts der Bereicherung von Köln, daß der Mann sein Weib wieder mit der Faust ehrenvoll verteidigen solle:

spruch des tages

Das Wort “Kairoisierung” habe ich soeben erfunden. Der gemeine Muselmane lebt ja in einer sexuell extrem fortschrittlichen Kultur, weshalb Arne Hoffmann total verwundert ist, wieso unsereins Angst vor dem arabischen Manne bekommt.

Angesichts des muselmanischen Ehr- und sexuellen Reinheitsbegriffes, angesichts von Wortschöpfungen wie “Christenhuren”, des orientalischen Jungfräulichkeitswahns ist es ja nun wirklich absolut unverständlich, wie es zu solchen Ereignissen wie in Köln kommen konnte und wieso unsere Frauen Angst vor dem Muselmann haben.

Zumindest wird es Arne Hoffmann so gehen, der hinter jeder Islamkritik eine islamophobe Weltverschwörung wittert. Vielleicht liegt es ja auch daran, daß Arne Hoffmann etwas pathologisch auf Männerrechte fixiert ist, sodaß er unfähig ist zu sehen, daß Männer sich im Falle von Muselmanen und Flüchtlingen ziemlich scheiße benehmen. Mir scheint jedenfalls, daß Hoffmann zwanghaft die kulturellen Unterschiede ausblendet. Nur so kann man zu der naiven Anschauung gelangen, daß die armen Muselmanen doch alle Opfer fieser Projektionen seien.

Zu meinem Kommentar muß ich wohl nichts weiter sagen. An dessen Ende habe ich auf das Forum Männerrechte von MANNdat verlinkt. Auch auf diese Weise kann man auf des Thema Männerrechte verweisen. Und man kann Konservativen ihre männerfeindlichen Flausen austreiben. Konservative sind ja leider nur sehr bedingt als Kritiker der Politischen Korrektheit tauglich. Denn häufig haben sie nur die “gute alte Zeit” den Deformierungen des modernen linken Gutmenschentums entgegenzusetzen. Also eine Spießigkeit von Rechts.

Emanzipation sieht anders aus.

Wie im Kommentar bereits geschrieben lautet die richtige Antwort auf die muselmanische Bedrohung nicht die Übernahme des orientalischen Ehrbegriffs, sondern der bedingungslose kritische und offene Diskurs über die kulturellen Defizite des Islam. Und natürlich eine selbstbewußte Verteidigung unserer kulturellen Werte, statt sie dem Fetisch der “Toleranz” zu opfern.

Interessanterweise schlug auch noch ein anderer PI-Leser in diese Kerbe:

Fatal: Der hier gepriesene Männlichkeitstyp wird gerade vom muslimischen Macho perfekt verkörpert!

Das kann es also nicht sein. Zurück in die Steinzeit? Nein Danke…

Hier wird der Mann mit dem Bade ausgeschüttet!

Da müssen wohl diverse Studien und Expertisen über das Geschlechterbild von “radikal Rechten” (Hoffmann) umgeschrieben werden.

Jun 22 16

Der moderne Feminismus ist schlecht…

by James T. Kirk

… weil er auf willkürlichen Konstruktionen von Ungerechtigkeit basiert – wie jede andere Ideologie auch.

Das ist ein Zitat von mir, welches ich auf dem Blog “Alles Evolution” tätigte und welches ehedem Eingang in die Hall of Fame bei “Nicht-Feminist” fand, wie mir Wollepelz versicherte.

Ich bin ja eher ein Denker-Typ und reflektiere gerne. Daher wollte ich diese meine Worte mal etwas ausstaffieren. Es ist ja auffällig, mit welchem Furor die verschiedensten Ideologien für sich beanspruchen, mehr Gerechtigkeit in der Welt zu schaffen. Gegen mehr Gerechtigkeit ist natürlich nichts einzuwenden. Verraten tun sich Ideologien aber immer wieder durch bestimmte Merkmale.

Als Allererstes ist hier ein abstraktes, numinoses (=geheimnisvolles) Böses zu nennen, das die Welt in Schutt und Asche legen möchte und worauf sich die Anhänger jeder Ideologie beziehen. Dieses Böse muß nicht unbedingt frei erfunden sein, aber es haftet dem drumherum gesponnenen Ideologie-Gebäude immer etwas paranoides Verschwörungstheoretisches an.

Eine Ideologie verrät sich z.B. dadurch, daß nahezu sämtliche Probleme der Erde auf diese eine böse Ursache heruntergebrochen werden. So ist es für unsereins amüsant zu erfahren, daß eben auch der Klimawandel männlich ist – das sagen jedenfalls Feministinnen. Es gibt ja selbst eine feministische Theologie, eine feministische Linguistik und vermutlich auch eine feministische Theorie über patriarchatskritisches Pinkeln. Kurzum: Die Anhänger des jeweiligen Kultes sind derart besessen, daß sie für jedes Scheiß-Thema die eine böse Ursache wie z.B. den Mann oder den Juden oder “die Linken” ausmachen.

Diese paranoiden Dynamiken sind wohl das Hauptkennzeichen von Ideologien, also das numinose Böse, das sich auch noch im letzten Winkel unseres gesellschaftlichen Lebens wiederfindet. Ich nenne nun einmal verschiedene Ideologien, die durch einen gewissen religiösen Habitus auffallen, und fange mit unserer Lieblingsideologie an. Darunter wird dann jeweils das Böse charakterisiert, auf das man sich fixiert:

    - Feminismus
    Patriarchat, Männerwelt, überall Unterdrückung der Frau

    - Neoliberalismus
    der böse Staat/Sozialismus/Solidarität, überall Unterdrückung der ökonomischen Freiheiten, der Starken,
    der “Leistungsträger”, Zwang zur Gemeinschaft

    - Nationalsozialismus
    das Weltjudentum, überall Unterdrückung des eigentlichen Herrenmenschen

    - Kommunismus
    der böse Markt, Unternehmer sind Ursache allen Übels, überall Ausbeutung und ökonomische Versklavung, es
    kann keinen sinnvoll regulierten Markt geben

    - religiöser Fundamentalismus
    die Ungläubigen, der Teufel, überall Unterdrückung des wahren, einzig richtigen Glaubens

Jetzt muß man sich fragen, woher eigentlich diese Paranoia kommt, die unbefangene Zeitgenossen immer wieder zum Schmunzeln bringt. Woher dieser furiose Reduktionismus und dieser “Ungerechtigkeitszwang”? Also der Zwang, überall über 16 Ecken Ungerechtigkeit zu konstruieren und sie passend anzumalen, in das ideologische Schema zu pressen? Und sich selbst, die eigene Gruppe als die Inkarnation des Guten anzusehen?

Ich wäre nicht James T. Kirk, wenn ich nun nicht triumphal verkünden würde, daß Alice Miller die Lösung weiß. Aber so lustig ist das Ganze nicht. Menschen sind Individuen, und die Anhänger von Ideologien kommen eben aus allen sozialen Schichten, sind Akademiker oder ungelernt, schwarz oder weiß. Man muß sich also die konkreten Individuen anschauen.

Warum aber macht eine psychologische Ursachenforschung solch eine Angst? Warum wird man als naiv gescholten, wenn man Verbindungen zur Kindheit und der darin erfahrenen Humanität herstellt? Warum leugnet man, daß konkrete Individuen Ideologien verfallen und daß letztere keine abstrakten, eigenständgen Wesen sind, die pauschal vom Volke Besitz ergreifen? Warum will man nicht sehen, welche Individuen warum Ideologien nicht verfallen?

Menschen, die als Kinder mißhandelt wurden, geschlagen, mißachtet, ignoriert, betrogen, entwickeln logischerweise ein Mangelgefühl, ein Gefühl der Minderwertigkeit, der Bedrohung. Wer sich nicht in die seelische Not eines Kindes – und damit in die Not des Kindes, das man selbst einmal war – einfühlen kann, der muß bei solchen Betrachtungen natürlich “Bahnhof” verstehen. Wer allerdings in Leuten wie Hitler oder schreienden Salafisten nicht die verdrängte Not aus der Kindheit zu sehen in der Lage ist, den muß man wohl wirklich als emotionalen Analphabeten bezeichnen.

Worauf will ich mit diesen Zeilen hinaus? Ich möchte keine abstrakten Pseudoerklärungen für Ideologien liefern, sondern herausstellen, daß man die Unterwerfung unter Lügensysteme nur dadurch verstehen kann, wenn man die konkreten Individuen und die bereits vorhandenen Lügenstrukturen in ihnen anschaut und fragt, wie diese wohl entstanden sind.

Warum sind manche Menschen völlig immun gegen Ideologien jedweder Art und andere nicht?

Ich will mit diesem Artikel also erklären, daß die willkürlichen Konstruktionen von Ungerechtigkeit, wie wir sie z.B. im Feminismus und der Gender-Psychose finden, nicht einfach vom Himmel fallen, sondern zunächst einmal ein “echtes” Gefühl repräsentieren. Es denkt sich ja niemand zum Spaß solch verschwörungstheoretische Figuren aus. Das Gefühl der Ohnmacht und des Opferseins ist tatsächlich vorhanden. Nur sind dessen Träger noch zu verwirrt, verblendet und naiv, um sich selbst eingestehen zu können, daß es einen tatsächlichen Sinn nur in ihrer Kindheit gibt.

Letztlich können wir nur etwas gegen den Irrsinn in dieser Welt tun, wenn wir nicht länger die Augen davor verschließen, wie die ideologische Verwirrung in die Welt kommt. Natürlich muß ich mir an diesem Punkt von verschiedenen Leuten vorhalten lassen, daß das doch alles Spekulation sei, was ich hier schreibe. Wer aber mal mit offenen Augen auf die eigene Kindheit schaut und ein paar Bücher von Alice Miller liest, wird meinen Gedankengang nachvollziehen können. Miller zeigt z.B. an der Person Adolf Hitlers sehr genau, woher dessen Judenhaß kommt, woher dessen wahnwitzige Vorstellungen von einem weltzerstörenden “Weltjudentum” rühren.

Man muß also ideologisch Verblendete emotional ernst nehmen, statt süffisant zu behaupten, daß das Böse halt irgendwie in der Welt ist und immer da sein wird. Gerade an der Geschichte Europas im 20. Jahrhundert und der Veränderung der Kindererziehung in dieser Zeit kann man sehen, wie sehr Paranoia und Feindseligkeit zwischen den Nationen abnehmen können. In genau dieser Zeit nahm nämlich auch die Paranoia und Feindseligkeit gegenüber Kindern stark ab. Man kann sich kaum vorstellen, wie sehr Kinder noch um 1900 von ihren Eltern als Vehikel des Bösen angesehen wurden. Als gewissermaßen Wechselbälger, die mit einer extrem autoritären und rigiden Erziehung auf Linie gebracht werden müssen. Davon legen die “pädagogischen” Erziehungsschriften dieser Zeit Zeugnis ab.

Und von dieser Zeit legen übrigens auch die politischen Systeme Zeugnis ab. Wir hatten es in jedem Fall mit sehr autoritären Gesellschaften zu tun, egal ob sie nun demokratisch, monarchisch oder diktatorisch ausgerichtet waren. Und nicht selten mußten Nachbarnationen als symbolische Repräsentanz des Bösen herhalten.

Hierzu mal eine schöne Propaganda-Postkarte des Deutschen Reiches zu Beginn des Ersten Weltkriegs. Als humorvoller Zeitgenosse habe ich mir die Sprüche auf der Karte natürlich schon zu eigen gemacht:

In jedem Anhänger einer verquasten Ideologie steckt zunächst ein Opfer. Das Angst zu sehen hat, woher seine innere Not wirklich kommt. Nichts anderes sagt uns doch der schreiende und unbeherrschte Adolf Hitler am Rednerpult. Und nichts anderes sagen uns doch auch all die hilflosen, verbitterten und verunsicherten Feministinnen und Gender-Freunde in den Talkshows im Fernsehen.

Wir sehen ja auch im Feminismus unterschiedliche Schweren der Verblendung, sozusagen von meinetwegen Anne Wizorek bis Valerie Solanas. Auch hieran kann man ablesen, wie groß die Inhumanität war, die diese Leute in ihrer Kindheit jeweils erleiden mußten.

Wenn wir also wollen, daß sich der Schwachsinn in unserer Welt vermindert, müssen wir zweierlei tun:

    - das Bewußtsein für eine humanere Kindererziehung schärfen
    - Menschen, die verblendet sind, Hilfsangebote bereitstellen, die sie darin unterstützen, sich dem wahren Grauen in ihrer Kindheit zu stellen.

Das wollte ich mal gesagt haben.

Und es hilft selbstverständlich auch immer, einem Kind in Not beizustehen, wenn es beispielsweise von seinen Eltern oder anderen respektlos behandelt wird. Dann werden die wahren Gefühle des Kindes bestärkt und es lernt, daß die “Elternrealität” infrage gestellt und kritisiert werden kann. Daß es seinen Gefühlen trauen kann.

Natürlich wird es ewig Leute wie Antje Schrupp oder Alice Schwarzer geben, die bis zum letzten Atemzug ihrer feministischen Ideologie huldigen. Bei diesen Leuten bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als immer wieder die Wahrheit auszusprechen und ihnen sachlich zu begegnen.

Man kann ja immer wieder in Talkshows sehen, wie diese Damen dann ihre Fassung verlieren und ausflippen. Sie sind solch einen Widerspruch einfach nicht gewohnt. Und die “kleineren” Feministinnen im Internet löschen dann eben die Kommentare, die ihr Wahnsystem infrage stellen. Oder immunisieren sich mit Plattformen wie Hatr.org.

Sollen sie doch ruhig. Im Führerbunker hält man es naturgemäß nicht lange aus und es wird ungemütlich. Der Führerbunker und Adolf sind übrigens eine sehr gute Allegorie auf den Geisteszustand vieler Feministinnen und anderer Ideologen.

In einem gewissen Sinne wird Alice Schwarzer auch so enden wie Adolf Hitler im Führerbunker – nur daß der Führerbunker bei Schwarzer selbstverständlich “Führerbunkerin” heißt. Zumindest werden sich Schwarzer und ihre Gesinnungsgenossinnen symbolisch genauso einbunkern, wie es unser Führer vor 71 Jahren tat.

PS: Wie es der Zufall so will, befaßt sich auch aktuell ein “Spiegel”-Interview mit der Problematik von verdrängten traumatischen Kindheitserfahrungen, das ich als recht gelungen empfinde angesichts der immer noch stark verbreiteten Abwehr. Die Kommentare sind ebenfalls lesenswert und bestätigen die Aussagen im Interview. Es geht um die Erfahrungen von Kriegskindern und wie diese als Eltern ihre Kinder ungewollt traumatisierten, also die Generation der sogenannten “Kriegsenkel”.

Ironischerweise ist aber selbst solch ein Interview nicht frei von Verleugnungstendenzen. Denn die darin beschworenen entbehrungsreichen Kriegserfahrungen, die unbewußt an die Kinder weitergegeben worden sind, müssen leider allzu oft als eine Art Kulisse herhalten, die erklären soll, warum die Eltern so gefühl- und rücksichtslos mit ihren Kindern umgingen – trotz materieller Geborgenheit.

Sicherlich spielen natürlich auch Kriegserfahrungen eine Rolle – nur wurde die Generation der Kriegskinder vor allem durch die damalige autoritäre Erziehung traumatisiert, der Krieg ist da nur ein Nebenkapitel bzw. muß als Entschuldigung dafür herhalten, daß die Eltern derartig empathielos waren.

Noch ein PS: Ich sprach ja vorhin noch von Antje Schrupp und ihrer feministischen Verblendung. Dem einen oder anderen wird vielleicht ein Licht aufgehen, wenn ich hier schreibe, daß Antje Schrupp sich vor Jahren auf ihrem Blog beklagt hatte, daß sie häufig auf Geheiß des Vaters von ihrer Mutter geschlagen wurde. Der Vater war also der Patriarch in der Familie. Jetzt begreifen wir, warum Frau Schrupp am liebsten den Vätern allgemein das Sorgerecht entziehen und es den Müttern anheimstellen würde. Sie hat ganz offensichtlich nicht das Reflexionsniveau, um sich fragen zu können, ob nicht ihre eigenen Kindheitskomplexe zu einer sehr verzerrten Sicht auf die Welt führen.

Diese Vaterkomplexe sind übrigens sehr häufig bei Feministinnen anzutreffen. Der Haß auf die Männer ermöglicht eine teilweise (und unbewußte) Artikulation der verdrängten Gefühle bei gleichzeitigem Schutz vor der schmerzhaften Wahrheit. Wir Männer sind also gewissermaßen Punchingballs für nicht austherapierte Feministinnen.