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Feb 21 17

Nur mal ein Zitat für Leute, die die Homo-Ideologie infrage stellen wollen

by James T. Kirk

Soeben erfuhr ich über “Spiegel Online”, daß Milo Yiannopoulos Probleme bekommen hat. Wie für Homosexuelle üblich, hat er offenbar ein zweifelhaftes Verhältnis zu Sex mit Minderjährigen und zu Sexualität überhaupt.

Das ist ja auch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, daß die Ursache der Homosexualität in verdrängtem Kindesmißbrauch liegt. In unserer reaktionären und ewiggestrigen Gesellschaft ist dies allerdings noch ein Tabu. Wann bekommen wir endlich eine fortschrittliche Einstellung zum Thema Homosexualität?

Wegen aktueller Äußerungen wurde Yiannopoulos ein Buchvertrag gekündigt, Konservative distanzieren sich von ihm. Hier eine Passage des “Spiegel Online”-Artikels:

“In der Welt der Homosexuellen, besonders in diesen Beziehungen zwischen jüngeren Jungen und älteren Männern – in diesen Erwachsenwerden-Beziehungen – in diesen Beziehungen, in denen diese älteren Männer diesen jungen Jungen helfen, ihre Identität zu entdecken und ihnen Sicherheit und Liebe und Rückhalt bieten, wenn sie nicht mit ihren Eltern sprechen können”, umschrieb Yiannopoulos Beziehungen, die er nicht als Missbrauch werten wollte. Er sprach außerdem von seiner eigenen Beziehung als 17-Jähriger zu einem 29-jährigen Priester, der ihn in gutem Oralverkehr unterwiesen habe.

Na, da sind wir doch mal richtig von Socken. Könnte Homosexualität tatsächlich etwas mit sexuellem Mißbrauch in der Kindheit zu tun haben können?

Zu aller Beruhigung sehe ich noch andere Faktoren für die Entstehung von Homosexualität. Jedenfalls ist es auffällig, wie häufig man bei prominenteren und auch anderen Homosexuellen eine traumatische Elternentbehrung findet. Mir fallen Hape Kerkeling oder Alice Schwarzer ein.

Der traumatische Charakter solcher Entbehrungen wird freilich noch häufig abgestritten bzw. nicht realisiert.

Und hier nun noch ein Zitat von Yiannopoulos zu seiner Causa:

“Meine eigene Erfahrung als Opfer von Missbrauch hat mich glauben lassen, dass ich alles Erdenkliche zu dem Thema sagen könnte, egal, wie unverschämt. Aber ich kann nachvollziehen, dass mein gewöhnlicher Mix aus britischem Sarkasmus, Provokation und Galgenhumor wie Leichtfertigkeit rübergekommen ist, als wären mir andere Opfer egal, oder schlimmer noch: als würde ich Missbrauch ermutigen. Das bedauere ich zutiefst.”

Jetzt sind wir wirklich megabaff.

Total erschrocken. Wir wissen doch, daß es hunderte Tierarten gibt, die homosexuell leben!!! Keine einzige dieser Tierart lebt zwar nach menschlichen Maßstäben permanent homosexuell, aber egal. Instinkthandlungen? Wenige gegengeschlechtliche Partner? Ach was. Wir glauben an die heilige Ideologie der natürlichen Homosexualität.

Denn nur dann sind wir tollerant. Also toll und tolerant.

Man entschuldige bitte meinen Sarkasmus. Ich kenne Yiannopoulos nicht. Außerdem hat er einen Scheißnamen, den man sich nur bedingt merken kann. Ganz offensichtlich hatte er Mißbrauchserfahrungen vor seinem oralen Priester-Erlebnis.

Mir persönlich stinkt jede Verlogenheit in der Männerbewegung. Egal ob es sich nun um die perverse Homonaturalisierung handelt oder um die Islam-Unterwerfung einiger Leute von uns.

Wie doof will unsere Gesellschaft eigentlich noch sein?

Unsere heutigen Zeiten werden späteren Generationen einmal als Beleg und Anschauung dafür dienen, daß Gegenaufklärung, Verklemmtheit, Spießigkeit und Reaktion auch wunderbar aus der linken Ecke kommen können.

Jan 31 17

Spruch des Tages

by James T. Kirk

Folgenden Kommentar verfaßte ich zum Artikel “Maskulinismus und Maskulismus” auf Alles Evolution:

In der Tat fehlt so manchem von uns die Ironiefähigkeit, sich z.B. einfach Feminist zu nennen. Oder zu sagen: Ich bin gar kein Maskulist.

Mit solchen Statements in Talkshows könnte man die Runde gut aufmischen und die ganze Verlogenheit dieser Bagage aufzeigen.

Dann sieht man eben schön, daß die Begrifflichkeiten einzig der Dämonisierung dienen, egal ob nun Maskulist oder Maskulinist.

Ich finde es immer schade, wenn diese psychologische Ebene so wenig realisiert wird. Wenn man das alles checkt, kann man Gutmenschen wunderbar durch den Kakao ziehen.

Man muß deren Figuren ironisieren, sich aneignen etc. Also die Diskussion mit Humor aufmischen.

Leute wie Broder oder Hörig verkörpern diesen Weg ganz gut.

Ich werde diesen Artikel beizeiten noch weiterschreiben. Stay tuned.

Nov 29 16

Der Generalbundesanwalt und Bono von U2 gendern uns voll

by James T. Kirk

Da ich bis zum 30. November unbedingt noch einen Artikel schreiben muß, damit im Monat November auch etwas im Blogarchiv vorhanden ist, schreibe ich einfach mal ein bißchen was Anekdotisches.

Ich habe eine “Focus”-Ausgabe (47/16) vor mir liegen, in der mir zwei Gender-Marotten aufgefallen sind. In einem Riesen-Interview mit dem Generalbundesanwalt Peter Frank, wo es hauptsächlich um’s Terrorthema geht, fiel mir die geschlechtergerechte Sprache des Herrn auf. Sie ist zwar noch nicht auf dem Niveau der Grünen Jugend, aber auffällig war es schon:

Gemeinsam mit den Generalstaatsanwälten und Generalstaats-anwältinnen der Bundesländer sehe ich es als meine Pflicht an, auf die bestehenden Defizite hinzuweisen.

Die Defizite bestehen laut Frank vor allem in der Überwachung elektronischer Kommunikation von Terrorverdächtigen. Akzeptiert hätte ich obigen Gender-Sprech ja noch, wenn von “Generalstaatsanwälten und -anwältinnen” die Rede gewesen wäre. So wirkt das doch arg gekünstelt.

Noch eine Kostprobe:

Wir leben in einer freiheitlichen Demokratie, in der Meinungen diskutiert werden. Das ist eine große Errungenschaft. Wenn wir anfangen zu sagen, ab jetzt wird nur noch von oben herab entschieden, dann geben wir unsere pluralistische Gesellschaft auf, also genau das, wofür unsere Vorväter und Vormütter gekämpft haben.

Hier sieht die Sachlage ganz ähnlich aus. Wobei auch “Vorväter und -mütter” arg merkwürdig wirken würde. Aber ohne Gendersprech müßte unser Generalbundesanwalt wohl fürchten, von der RAF (=Radikale Feministinnen) als konterrevolutionär eingestuft zu werden.

Viele Seiten weiter im “Focus” fand ich noch eine absurde Meldung über den U2-Sänger Bono. Dort steht:

Bono ist “Frau des Jahres”

Ich zitiere mal:

Bei der Hollywood-Gala “Glamour-Frauen des Jahres” erhielt erstmals ein Mann den Preis. Ausgezeichnet wurde der irische Rockstar Bono für die von ihm gegründete Bewegung “Armut ist sexistisch”. Bei seiner Dankesrede gestand er:”Ich weiß, wie lächerlich es ist, dass ich hier auf der Bühne stehe.” Einen Preis für ihre Lebensleistung bekam die immer eindeutig feminine IWF-Chefin Christine Lagarde.

Tja. Habe mir mal die Webseite von Bono ihm seiner “Bewegung” angeguckt. Da steht z.B. dies:

Sexismus ist ein globales Problem. Der Kampf dagegen sollte es auch sein.
Schließ dich 208,589 anderen an, die mit vereinten Stimmen globale Gleichberechtigung fordern. Denn erst wenn Frauen und Mädchen überall gleichberechtigt sind, werden wir die extreme Armut überwinden.

Und dies:

Sehr geehrte Staats- und Regierungschefs,

nirgends auf der Welt haben Frauen die gleichen Chancen wie Männer. Nirgends.

Wahrscheinlich ist in diesem Satz auch die Bevorteilung von Frauen in weiten Teilen der Welt mit gemeint. Clever. Denn die Chancen von Frauen im westlichen Kulturkreis, Opfer von Genitalverstümmelung oder Falschbeschuldigung zu werden, sind ja tatsächlich nicht “gleich”. Da muß noch einiges an Engagement für weiße, heterosexuelle Männer geschehen, damit die Chancen von Frauen endlich “gleich” werden.

Ich warne ausdrücklich vor der weiteren Lektüre dieser Seite, denn da ist ziemlich viel schwülstiger gynozentrischer Müll zu lesen.

An Leuten wie Bono und seiner Bewegung kann man mal wieder schön sehen, daß Männer für viele Linke und Intellektuelle im Empathie-Radar quasi inexistent sind.

Wenn Bono wirklich an mehr Gleichberechtigung für Frauen gelegen ist, dann sollte er der erste sein, der mit gutem Beispiel vorangeht. Indem er z.B. seinen Namen geschlechtergerecht umändert. Denn spätestens seit den grandiosen “sprachwissenschaftlichen” Arbeiten der Männerfreundin Luise F. Pusch wissen wir ganz genau, daß Gleichberechtigung von Frauen in der Sprache anfangen muß, ja geradezu nur hier verwirklicht werden kann!

Bono nennt sich zukünftig “vox bona” und berücksichtigt nun das weibliche Geschlecht von “vox”, was so viel wie “Stimme” heißt und dem Lateinischen entspringt.

Bono!!! Wir besorgte Bürger appellieren hiermit an Sie: Tun Sie etwas für mehr Gleichberechtigung!

Ändern Sie Ihren Künstlernamen und geben Sie somit all den geknechteten Frauen und Mädchen eine Stimme.

Geben Sie eine groß inszenierte Pressekonferenz zu diesem Thema ab: “Ich heiße jetzt ‘Vox bona’ und nicht mehr ‘Bono Vox’. Weil mir die Frauen am Herzen liegen.”

 

So, genug Schwachsinn gelabert. Hauptsache, ich habe einen neuen Blogartikel fertig. Der Zweck heiligt die Mittel.

Okt 10 16

Cem Özdemir und ich

by James T. Kirk

Folgenden Text hatte ich zwar schon im Forum Männerrechte publiziert, ich gebe ihn aber noch mal hier zum besten. Am Ende schreibe ich noch ein paar Worte dazu:

Ich bin ja Berliner und als solcher auch schon mal am Pariser Platz zugegen. Heute vor drei Wochen, glaube ich, bin ich dort am Abend Cem Özdemir begegnet. Ich stand ziemlich versonnen direkt am Brandenburger Tor, als da drei Typen im Anzug Richtung Reichstag an mir vorbeiliefen. Dann habe ich etwas verspätet gecheckt, daß da der Özdemir mit bei ist.

Ich bin dann auf ihn zugegangen und sagte Folgendes:

Sie sind doch Cem Özdemir? – Sorgen Sie mal dafür, daß die Grünen männerfreundlicher werden, dann geht’s auch mit den Wahlergebnissen wieder nach oben. Hinterfragen Sie mal den Feminismus bei den Grünen.

Ich habe ihm das völlig selbstverständlich so diktiert, und er hat ganz amüsiert reagiert. Er hat zwar nichts geantwortet, aber es verschmitzt im Vorbeilaufen zur Kenntnis genommen. Danach ist mir dann aufgefallen, daß ich in einem Tonfall geredet habe, als ob ich quasi der Meta-Beauftragte für Deutsche Politik im allgemeinen und die Grünen im besonderen wäre. Ich meine, ich habe ihm das richtig im Ton höchster Selbstverständlichkeit gesagt und mit einer gewissen Autorität.

Ich bin ja selber Grüner und meine zu wissen, wo diese Partei ihre Macken hat. Diese Begegnung fand wohl in der Woche nach der MeckPomm-Wahl statt, wo die Grünen in die politische Transzendenz entschwanden. So eine Message an Cem Özdemir wird die Grünen sicherlich nicht ändern, ich denke aber, daß die Funktionsträger ins Nachdenken kommen, wenn sie sachlich immer wieder gesagt bekommen, daß sie die feministische Ausrichtung ihrer Partei infrage stellen sollten.

Ich war da mit Fahrrad und Helm zugegen und sehe eigentlich auch aus wie ein Grüner, sodaß Özdemir das hoffentlich als Binnenkritik verstanden hat. Solch eine Kritik kann mehr Wirkung entfalten als die aggressiven Polemiken von “Rechten”. Wenn die Leute also sehen, das ist eigentlich ein Grüner, ein Intellektueller, überhaupt nicht konservativer Mann, dann schindet das schon mehr Eindruck.

Die Grünen sind leider zu doof und wissen selbst nicht, was für ein Glück sie eigentlich mit Leuten wie Boris Palmer haben. Sie hätten ein enormes Potential, wenn sie ein Stück weit vernünftig konservativ würden und dies mit Forderungen z.B. nach mehr Bio, mehr ökologisch sensibler Landwirtschaft etc. verbinden würden. Stattdessen berauschen sie sich immer wieder an ihrer höheren Moral und imaginieren sich dafür z.B. in geradezu hysterischer Weise den lupenreinen, selbstlosen “Flüchtling” zusammen, der ohne politisches Asyl in Deutschland ausweglos dem eigenen Verderben entgegensähe.

[Ende]

Tja, das war meine Begegnung mit Herrn Özdemir. Schade, daß die Grünen beim Thema der Nachhaltigkeit so weitsichtig sind und den herrschenden Ökonomismus hinterfragen, bei den Themen der politischen Korrektheit aber strunzdumm sind. Viele zynische Wähler der “rechten” Parteien bzw. des bürgerlichen Lagers sind ja genauso strunzdumm, wenn es darum geht, sich einmal die Folgen unseres Wirtschaftens anzuschauen, die nicht unmittelbar monetär zu Buche fallen – oder zumindest nicht in Bilanzen abgebildet werden.

Unser ökonomisches Handeln leidet an Reduktionismus und kompletter Blindheit für die zukünftigen Kosten vermeintlich billiger Landwirtschaft oder Stromerzeugung (Kernkraft). Ich bin da immer wieder schockiert, wie doof die Leute sind. Wir leben im Zeitalter der Pseudo-Ökonomie, auch was die Finanzwirtschaft anbelangt. Das versteht jeder, der über ein halbwegs intaktes emotionales Sensorium verfügt und nicht Wirtschaftswissenschaften studiert hat – um es einmal polemisch auszudrücken.

Erschreckend ist für mich, daß nicht gesehen wird, wie sehr die Welt davon profitiert, wenn in den Entwicklungs- und Schwellenländern die sozialen und ökologischen Standards steigen. Die gegenwärtige Weltökonomie kann man als zynischen Utilitarismus und als ein Anbeten des Konkurrenzgedankens beschreiben.

Die Idee der Konkurrenz wird zum Fetisch. Dabei müßte das Ziel lauten, weltweit humane Standards und Leitplanken zu errichten, die die durchaus produktive Konkurrenz in menschliche Bahnen leiten. Geschieht dies nicht, sind die vordergründigen Kosten zwar gering, das menschliche Leid aber immens.

Das einzige “Argument” gegen ethische Regulierungen der Ökonomie lautet: Dann sind wir weniger konkurrenzfähig. Was nur dann stimmt, wenn in den konkurrierenden Ländern und Regionen Zombies leben, die ebenfalls nicht an höheren sozialen und ökologischen Standards in ihrer Heimat interessiert sind.

Man sieht hier, daß es also Zeit braucht, man muß Vertrauen lernen, die Zusammenarbeit ausweiten und wegkommen von der Konkurrenz um jeden Preis. Dies wird nicht durch eine “marxistische” Revolution geschehen, sondern es ist ein langer, organischer Prozeß, den wir mit unserem Konsum unterstützen können. Niemand ist dazu gezwungen, Produkte zu kaufen, die auf ökologischer oder sozialer Ausbeutung beruhen.

Und es muß sich auch niemand Schwachsinnsprodukte kaufen wie Vorstadtpanzer Pseudo-Geländewagen.

Leider frönen die Grünen bei anderen Themen einem ebenso tumben Reduktionismus wie dem hier beschriebenen ökonomischen. Sie begreifen den Begriff der Gleichberechtigung nicht ganzheitlich und seriös. Also unabhängig von Prozentverhältnissen. Sie sind unfähig zu sehen, daß der Islam einen vormodernen Kulturstatus hat und es daher weder für die Migranten noch für Europa zuträglich ist, wenn massenhaft Muslime hier einwandern.

Bei diesen und anderen Themen sind die Grünen völlig unfähig zu einer ganzheitlichen und nachhaltigen Politik. Sie kleben an einem formalen, reduktionistischen Gleichberechtigungsbegriff, wie ihre Gegner an einem formalen, reduktionistischen Ökonomiebegriff kleben.

Man sieht an dieser Gegenüberstellung schön, daß Parteien eigentlich Ideologievehikel sind. Jede Partei hat ihre Fetische, die sie anbetet, ihre Verblendungszustände. Man krallt sich an Losungen, Formalismen, pauschalen Konstruktionen fest, nur um der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen zu müssen.

So, genug gefaselt. Man kann die Menschen nicht bekehren. Wir müssen damit leben, daß der Fortschritt leider nur sehr langsam “progrediert” – um mal ein bißchen gebildet herüberzukommen. Möge ich noch einmal Cem Özdemir begegnen und ihm dann folgende Visitenkarte in die Hand drücken:

zitate-der-gruenen.de

Ich werde mir jedenfalls mal demnächst solche Visitenkarten drucken lassen.