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Der moderne Feminismus ist schlecht…

by James T. Kirk on Juni 22nd, 2016

… weil er auf willkürlichen Konstruktionen von Ungerechtigkeit basiert – wie jede andere Ideologie auch.

Das ist ein Zitat von mir, welches ich auf dem Blog “Alles Evolution” tätigte und welches ehedem Eingang in die Hall of Fame bei “Nicht-Feminist” fand, wie mir Wollepelz versicherte.

Ich bin ja eher ein Denker-Typ und reflektiere gerne. Daher wollte ich diese meine Worte mal etwas ausstaffieren. Es ist ja auffällig, mit welchem Furor die verschiedensten Ideologien für sich beanspruchen, mehr Gerechtigkeit in der Welt zu schaffen. Gegen mehr Gerechtigkeit ist natürlich nichts einzuwenden. Verraten tun sich Ideologien aber immer wieder durch bestimmte Merkmale.

Als Allererstes ist hier ein abstraktes, numinoses (=geheimnisvolles) Böses zu nennen, das die Welt in Schutt und Asche legen möchte und worauf sich die Anhänger jeder Ideologie beziehen. Dieses Böse muß nicht unbedingt frei erfunden sein, aber es haftet dem drumherum gesponnenen Ideologie-Gebäude immer etwas paranoides Verschwörungstheoretisches an.

Eine Ideologie verrät sich z.B. dadurch, daß nahezu sämtliche Probleme der Erde auf diese eine böse Ursache heruntergebrochen werden. So ist es für unsereins amüsant zu erfahren, daß eben auch der Klimawandel männlich ist – das sagen jedenfalls Feministinnen. Es gibt ja selbst eine feministische Theologie, eine feministische Linguistik und vermutlich auch eine feministische Theorie über patriarchatskritisches Pinkeln. Kurzum: Die Anhänger des jeweiligen Kultes sind derart besessen, daß sie für jedes Scheiß-Thema die eine böse Ursache wie z.B. den Mann oder den Juden oder “die Linken” ausmachen.

Diese paranoiden Dynamiken sind wohl das Hauptkennzeichen von Ideologien, also das numinose Böse, das sich auch noch im letzten Winkel unseres gesellschaftlichen Lebens wiederfindet. Ich nenne nun einmal verschiedene Ideologien, die durch einen gewissen religiösen Habitus auffallen, und fange mit unserer Lieblingsideologie an. Darunter wird dann jeweils das Böse charakterisiert, auf das man sich fixiert:

    - Feminismus
    Patriarchat, Männerwelt, überall Unterdrückung der Frau

    - Neoliberalismus
    der böse Staat/Sozialismus/Solidarität, überall Unterdrückung der ökonomischen Freiheiten, der Starken,
    der “Leistungsträger”, Zwang zur Gemeinschaft

    - Nationalsozialismus
    das Weltjudentum, überall Unterdrückung des eigentlichen Herrenmenschen

    - Kommunismus
    der böse Markt, Unternehmer sind Ursache allen Übels, überall Ausbeutung und ökonomische Versklavung, es
    kann keinen sinnvoll regulierten Markt geben

    - religiöser Fundamentalismus
    die Ungläubigen, der Teufel, überall Unterdrückung des wahren, einzig richtigen Glaubens

Jetzt muß man sich fragen, woher eigentlich diese Paranoia kommt, die unbefangene Zeitgenossen immer wieder zum Schmunzeln bringt. Woher dieser furiose Reduktionismus und dieser “Ungerechtigkeitszwang”? Also der Zwang, überall über 16 Ecken Ungerechtigkeit zu konstruieren und sie passend anzumalen, in das ideologische Schema zu pressen? Und sich selbst, die eigene Gruppe als die Inkarnation des Guten anzusehen?

Ich wäre nicht James T. Kirk, wenn ich nun nicht triumphal verkünden würde, daß Alice Miller die Lösung weiß. Aber so lustig ist das Ganze nicht. Menschen sind Individuen, und die Anhänger von Ideologien kommen eben aus allen sozialen Schichten, sind Akademiker oder ungelernt, schwarz oder weiß. Man muß sich also die konkreten Individuen anschauen.

Warum aber macht eine psychologische Ursachenforschung solch eine Angst? Warum wird man als naiv gescholten, wenn man Verbindungen zur Kindheit und der darin erfahrenen Humanität herstellt? Warum leugnet man, daß konkrete Individuen Ideologien verfallen und daß letztere keine abstrakten, eigenständgen Wesen sind, die pauschal vom Volke Besitz ergreifen? Warum will man nicht sehen, welche Individuen warum Ideologien nicht verfallen?

Menschen, die als Kinder mißhandelt wurden, geschlagen, mißachtet, ignoriert, betrogen, entwickeln logischerweise ein Mangelgefühl, ein Gefühl der Minderwertigkeit, der Bedrohung. Wer sich nicht in die seelische Not eines Kindes – und damit in die Not des Kindes, das man selbst einmal war – einfühlen kann, der muß bei solchen Betrachtungen natürlich “Bahnhof” verstehen. Wer allerdings in Leuten wie Hitler oder schreienden Salafisten nicht die verdrängte Not aus der Kindheit zu sehen in der Lage ist, den muß man wohl wirklich als emotionalen Analphabeten bezeichnen.

Worauf will ich mit diesen Zeilen hinaus? Ich möchte keine abstrakten Pseudoerklärungen für Ideologien liefern, sondern herausstellen, daß man die Unterwerfung unter Lügensysteme nur dadurch verstehen kann, wenn man die konkreten Individuen und die bereits vorhandenen Lügenstrukturen in ihnen anschaut und fragt, wie diese wohl entstanden sind.

Warum sind manche Menschen völlig immun gegen Ideologien jedweder Art und andere nicht?

Ich will mit diesem Artikel also erklären, daß die willkürlichen Konstruktionen von Ungerechtigkeit, wie wir sie z.B. im Feminismus und der Gender-Psychose finden, nicht einfach vom Himmel fallen, sondern zunächst einmal ein “echtes” Gefühl repräsentieren. Es denkt sich ja niemand zum Spaß solch verschwörungstheoretische Figuren aus. Das Gefühl der Ohnmacht und des Opferseins ist tatsächlich vorhanden. Nur sind dessen Träger noch zu verwirrt, verblendet und naiv, um sich selbst eingestehen zu können, daß es einen tatsächlichen Sinn nur in ihrer Kindheit gibt.

Letztlich können wir nur etwas gegen den Irrsinn in dieser Welt tun, wenn wir nicht länger die Augen davor verschließen, wie die ideologische Verwirrung in die Welt kommt. Natürlich muß ich mir an diesem Punkt von verschiedenen Leuten vorhalten lassen, daß das doch alles Spekulation sei, was ich hier schreibe. Wer aber mal mit offenen Augen auf die eigene Kindheit schaut und ein paar Bücher von Alice Miller liest, wird meinen Gedankengang nachvollziehen können. Miller zeigt z.B. an der Person Adolf Hitlers sehr genau, woher dessen Judenhaß kommt, woher dessen wahnwitzige Vorstellungen von einem weltzerstörenden “Weltjudentum” rühren.

Man muß also ideologisch Verblendete emotional ernst nehmen, statt süffisant zu behaupten, daß das Böse halt irgendwie in der Welt ist und immer da sein wird. Gerade an der Geschichte Europas im 20. Jahrhundert und der Veränderung der Kindererziehung in dieser Zeit kann man sehen, wie sehr Paranoia und Feindseligkeit zwischen den Nationen abnehmen können. In genau dieser Zeit nahm nämlich auch die Paranoia und Feindseligkeit gegenüber Kindern stark ab. Man kann sich kaum vorstellen, wie sehr Kinder noch um 1900 von ihren Eltern als Vehikel des Bösen angesehen wurden. Als gewissermaßen Wechselbälger, die mit einer extrem autoritären und rigiden Erziehung auf Linie gebracht werden müssen. Davon legen die “pädagogischen” Erziehungsschriften dieser Zeit Zeugnis ab.

Und von dieser Zeit legen übrigens auch die politischen Systeme Zeugnis ab. Wir hatten es in jedem Fall mit sehr autoritären Gesellschaften zu tun, egal ob sie nun demokratisch, monarchisch oder diktatorisch ausgerichtet waren. Und nicht selten mußten Nachbarnationen als symbolische Repräsentanz des Bösen herhalten.

Hierzu mal eine schöne Propaganda-Postkarte des Deutschen Reiches zu Beginn des Ersten Weltkriegs. Als humorvoller Zeitgenosse habe ich mir die Sprüche auf der Karte natürlich schon zu eigen gemacht:

In jedem Anhänger einer verquasten Ideologie steckt zunächst ein Opfer. Das Angst zu sehen hat, woher seine innere Not wirklich kommt. Nichts anderes sagt uns doch der schreiende und unbeherrschte Adolf Hitler am Rednerpult. Und nichts anderes sagen uns doch auch all die hilflosen, verbitterten und verunsicherten Feministinnen und Gender-Freunde in den Talkshows im Fernsehen.

Wir sehen ja auch im Feminismus unterschiedliche Schweren der Verblendung, sozusagen von meinetwegen Anne Wizorek bis Valerie Solanas. Auch hieran kann man ablesen, wie groß die Inhumanität war, die diese Leute in ihrer Kindheit jeweils erleiden mußten.

Wenn wir also wollen, daß sich der Schwachsinn in unserer Welt vermindert, müssen wir zweierlei tun:

    - das Bewußtsein für eine humanere Kindererziehung schärfen
    - Menschen, die verblendet sind, Hilfsangebote bereitstellen, die sie darin unterstützen, sich dem wahren Grauen in ihrer Kindheit zu stellen.

Das wollte ich mal gesagt haben.

Und es hilft selbstverständlich auch immer, einem Kind in Not beizustehen, wenn es beispielsweise von seinen Eltern oder anderen respektlos behandelt wird. Dann werden die wahren Gefühle des Kindes bestärkt und es lernt, daß die “Elternrealität” infrage gestellt und kritisiert werden kann. Daß es seinen Gefühlen trauen kann.

Natürlich wird es ewig Leute wie Antje Schrupp oder Alice Schwarzer geben, die bis zum letzten Atemzug ihrer feministischen Ideologie huldigen. Bei diesen Leuten bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als immer wieder die Wahrheit auszusprechen und ihnen sachlich zu begegnen.

Man kann ja immer wieder in Talkshows sehen, wie diese Damen dann ihre Fassung verlieren und ausflippen. Sie sind solch einen Widerspruch einfach nicht gewohnt. Und die “kleineren” Feministinnen im Internet löschen dann eben die Kommentare, die ihr Wahnsystem infrage stellen. Oder immunisieren sich mit Plattformen wie Hatr.org.

Sollen sie doch ruhig. Im Führerbunker hält man es naturgemäß nicht lange aus und es wird ungemütlich. Der Führerbunker und Adolf sind übrigens eine sehr gute Allegorie auf den Geisteszustand vieler Feministinnen und anderer Ideologen.

In einem gewissen Sinne wird Alice Schwarzer auch so enden wie Adolf Hitler im Führerbunker – nur daß der Führerbunker bei Schwarzer selbstverständlich “Führerbunkerin” heißt. Zumindest werden sich Schwarzer und ihre Gesinnungsgenossinnen symbolisch genauso einbunkern, wie es unser Führer vor 71 Jahren tat.

PS: Wie es der Zufall so will, befaßt sich auch aktuell ein “Spiegel”-Interview mit der Problematik von verdrängten traumatischen Kindheitserfahrungen, das ich als recht gelungen empfinde angesichts der immer noch stark verbreiteten Abwehr. Die Kommentare sind ebenfalls lesenswert und bestätigen die Aussagen im Interview. Es geht um die Erfahrungen von Kriegskindern und wie diese als Eltern ihre Kinder ungewollt traumatisierten, also die Generation der sogenannten “Kriegsenkel”.

Ironischerweise ist aber selbst solch ein Interview nicht frei von Verleugnungstendenzen. Denn die darin beschworenen entbehrungsreichen Kriegserfahrungen, die unbewußt an die Kinder weitergegeben worden sind, müssen leider allzu oft als eine Art Kulisse herhalten, die erklären soll, warum die Eltern so gefühl- und rücksichtslos mit ihren Kindern umgingen – trotz materieller Geborgenheit.

Sicherlich spielen natürlich auch Kriegserfahrungen eine Rolle – nur wurde die Generation der Kriegskinder vor allem durch die damalige autoritäre Erziehung traumatisiert, der Krieg ist da nur ein Nebenkapitel bzw. muß als Entschuldigung dafür herhalten, daß die Eltern derartig empathielos waren.

Noch ein PS: Ich sprach ja vorhin noch von Antje Schrupp und ihrer feministischen Verblendung. Dem einen oder anderen wird vielleicht ein Licht aufgehen, wenn ich hier schreibe, daß Antje Schrupp sich vor Jahren auf ihrem Blog beklagt hatte, daß sie häufig auf Geheiß des Vaters von ihrer Mutter geschlagen wurde. Der Vater war also der Patriarch in der Familie. Jetzt begreifen wir, warum Frau Schrupp am liebsten den Vätern allgemein das Sorgerecht entziehen und es den Müttern anheimstellen würde. Sie hat ganz offensichtlich nicht das Reflexionsniveau, um sich fragen zu können, ob nicht ihre eigenen Kindheitskomplexe zu einer sehr verzerrten Sicht auf die Welt führen.

Diese Vaterkomplexe sind übrigens sehr häufig bei Feministinnen anzutreffen. Der Haß auf die Männer ermöglicht eine teilweise (und unbewußte) Artikulation der verdrängten Gefühle bei gleichzeitigem Schutz vor der schmerzhaften Wahrheit. Wir Männer sind also gewissermaßen Punchingballs für nicht austherapierte Feministinnen.

9 Comments
  1. Super Artikel. Ich hab ihn gleich mal in meinem neuesten Artikel verwertet.

    • In welchem Artikel hast du denn meinen Genie-Streich verwertet? Es kommt ja nur der toxic-femininity-Text infrage, aber der ist doch eine Übersetzung eines älteren deutschen Artikels. Jetzt bin ich verwirrt.

      Nach einem Scan bin ich jetzt klüger. Deine Großeltern kämpften im Zweiten Weltkrieg? Meine auch. Allerdings dachte ich, du bist schon 50plus. Da hätte ich jetzt eher die Elterngeneration im Krieg vermutet.

    • Passt schon, bin Mitte 50. Eltern kurz vor bzw. waehrend des 2.WK geboren. Die haben halt damals nicht bis Mitte 30 gewartet um Kinder in die Welt zu setzen.

  2. vortex permalink

    Viel zu kompliziert und aufwändig. Bei vielen kann man ja gar nicht therapieren, da muss man schon eher gegentraumatisieren. Wenn diese Ideologen ihre Utopie ausleben dürfen, dann werden die die darauf hingewirkt haben es sein die Heulen und sich beschweren. Siehe heutiger Feminismus im Westen. Man sollte so etwas wie eine geistige Lepra-Kolonie einrichten

    Oder können wir uns nicht einfach ein neues Helgoland aufschütten, um darauf zu leben? Den Bekloppten die Kontinente, die brauchen eh viel mehr Platz. Zum Schutz könnte man (schlechtgelaunte) Seebarsche mit Lasern einsetzen. Wenn die einen Seelenverkäufer versenken, kann man auf Mobby Dick verweisen um Kritik zu entgehen.

  3. yvonne permalink

    Ich habe noch nicht begriffen,wie und wo genau Du ein Antifeminist resp. Maskulist bist. Du hast in vielen Aussagen Recht und auch mit gewissen Analysen. Es gibt aber eben auch ein Sowohl-auch! In vielem haben (hatten) wirklich die Feministinnen Recht, und in Vielem eben auch nicht. Die patriarchalen Strukturen sind ebenso real wie Gewalt in der Kindheit. Und JA, Frauen sind nicht per Se die besseren Menschen, aber eben halt anders. Und das strukturelle Patriarchat hat sie auch anders geschädigt als die Männer. Geschädigt sind Beide, und heute mit dem Genderwahn erst recht. Es gibt nichts zu polarisieren, sondern einzugestehen, dass vieles falsch gelaufen ist und immer noch falsch läuft.

    Das grösste Grundübel ist ja, dass jeder meint Recht zu haben; und dass sich zuerst der Andere/die Andere ändern muss, damit Frieden hergestellt werden kann.

    Und genau so entsteht Krieg. Und genau aus diesem Grund gewinnt wieder irgend ein elitärer Idiot im Hintergrund. Teile und Herrsche!

    Frauen sind anders als Männer und das ist auch gut so. Es wäre schrecklich, wenn ALLE wären wie die Männer!!!! Es wäre aber auch schrecklich wenn ALLE wären wie die Frauen.

    Ich nehme mal an, dass sich der ursprüngliche Kreator (Gott?) schon etwas überlegt hat mit den 2 Geschlechtern. Ob wir es jedoch je schaffen das Beste in Beiden herauszuholen und so gemeinsam zu wachsen, muss sich erst noch zeigen.

    • vortex permalink

      “Die patriarchalen Strukturen sind ebenso real wie Gewalt in der Kindheit”

      Ähh, nein. Wenn über unsere mitteleuropäischen Landen geredet wird, dann gibt es kein Patriarchat.

      -Männer sterben früher
      -Männer arbeiten mehr
      -Männer konsumieren weniger
      -Männer haben weniger Rechte

      So sieht eine antike Sklavenkaste aus. Frauen sind der neue Adel.

      “Und JA, Frauen sind nicht per Se die besseren Menschen, aber eben halt anders”

      Naja, als Eltern sind Frauen eine Blamage. Alleinerziehende Frauen sind maßgeblich für die Befüllung der Gefängnisse und Therapiezentren verantwortlich.
      Alleinerziehende Männer dagegen sind nur leicht schlechter als intakte Familien.
      Frauen sind halt die Brutkästen der Menschheit, darum haben sie eingebauten Rechtsschutz.

      “Und das strukturelle Patriarchat hat sie auch anders geschädigt als die Männer”

      Geht das konkreter?

      “Geschädigt sind Beide, und heute mit dem Genderwahn erst recht”

      Nein. Ihr Frauen könntet den ganzen Genderwahn einfach platt machen. Nur wollen dies eine verschwindend geringe Anzahl von Frauen. Die einzigen negativen Konsequenzen die Frauen zu spüren kriegen sind:

      -Haben sich aus dem Partnermarkt herausgepreist (selbst Schuld)
      -Unwürdigkeit von Vertrauen (passive/zustimmende Haltung der meisten Frauen in Sachen “Genderwahn”, wieder selbst Schuld)
      -Gynozentrismus wird immer sichtbarer (selbst Schuld)

      Ihr verbockt euch gerade selbst euer Leben. In Japan sind die schon zehn Jahre weiter (Graseater).

      “Es gibt nichts zu polarisieren, sondern einzugestehen, dass vieles falsch gelaufen ist und immer noch falsch läuft.”

      Wessen Aufgabe wäre es denn, dieses Eingestehen? Was läuft falsch?Wieder muss ich nach mehr Substanz fragen.

      “Das grösste Grundübel ist ja, dass jeder meint Recht zu haben”

      Versucht hier jemand die “moralische Mitte” einzunehmen?

      “und dass sich zuerst der Andere/die Andere ändern muss, damit Frieden hergestellt werden kann.”

      Mir geht es nicht mehr um Frieden. Mir geht es um Gerechtigkeit, welche mir und anderen Männern vorenthalten wird, gerne mit einem “heul doch”.
      Frauen in Nordeuropa/Nordamerika sind die priviligiertesten Geschöpfe der Menschheitsgeschichte. Und genau diese Geschöpfe sind mit Abstand die größten Beschwerdeführer der Menschheitsgeschichte. Komm’ mir bitte nicht mit “aber beide Seiten haben Dreck am stecken”. Der Zug ist abgefahren. Kulturell/Gesellschaftlich kriegen Männer nur Undank und Spott für ihre atlantische Rolle. Atlas wird langsam müde und wütend, ob der Plärrerei auf höchstem Niveau.

      “Und genau so entsteht Krieg”

      Nein, der ensteht wegen dem Streben der Männer nach großen Reichtum. Und großer Reichtum lockt junge, knackige Weiber an.

      “Ich nehme mal an, dass sich der ursprüngliche Kreator (Gott?) schon etwas überlegt hat mit den 2 Geschlechtern.”

      Männer: evolutionäres Spielbein, verfügbar
      Frauen: evolutionäres Standbein, reproduktiver Flaschenhals

      “Ob wir es jedoch je schaffen das Beste in Beiden herauszuholen und so gemeinsam zu wachsen, muss sich erst noch zeigen.”

      Oder es gibt bald künstliche Uteri, dann beginnt die Evolution der Menschheit erst richtig, befreit von den Ketten der Libido. Was aber fängt man dann mit Frauen an?

      Mit Grüßen, vortex

    • @ Yvonne

      Das ist doch unwichtig, ob ich “Antifeminist” oder “Maskulist” bin. Ich mag Lügen nicht. Und die kritisiere ich halt. Der Feminismus ist voller Lügen. In den 70ern war das noch etwas weniger der Fall – das gebe ich zu. Aber auch damals wurde schon jegliche Ungleichheit pauschal mit Ungerechtigkeit gleichgesetzt und die essentielle Gleichheit von Mann und Frau postuliert (Essentialismus :) ). Nur so sind wir ja in die aktuelle prekäre Lage gekommen.

      Wir können uns nicht mehr ergebnisoffen der Frage nach den Ursachen von Ungleichheiten hingeben. Diesen Druck üben von Ungerechtigkeit beseelte Gutmenschen aus.

      Wir müssen erst mal wieder lernen, Männer voll und ganz wertzuschätzen und für sie die Unschuldsvermutung gelten zu lassen. Dann regelt sich der Rest von alleine.

      @Vortex
      Ich hätte eine Erklärung für die Männer als bessere Alleinerziehende. Mütter kriegen immer das Kind, egal wie gestört sie sind. Siehe den Fall Breivik. Wenn der Vater doch mal der Alleinerziehende sein sollte, dann vermutlich eher, weil da mal eine Jugendamtsmitarbeiterin oder Richterin ausnahmsweise gecheckt hat, daß die Mutter schlecht für das Kind ist.

      Gibt es denn für deine Behauptung statistische Daten?

  4. vortex permalink

    @James T. Kirk

    “Mütter kriegen immer das Kind, egal wie gestört sie sind.”

    Mag sein, obwohl ich es darauf zurückführe dass die Frauen ihren Lebtag nicht einmal fallen gelassen werden. Dadurch können sie sich nicht erwachsen entwickeln, oder ein Verantwortungsgefühl ausbilden. Keine gute Basis für alles außer frühkindliche Erziehung.

    “Gibt es denn für deine Behauptung statistische Daten?”

    Suche ich mal raus.

    Bis dann

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