Skip to content

Die Justiz, die Gender-Mafia und ich

by James T. Kirk on November 21st, 2014

Wie alle wissen, bin ich persönlich ein absoluter Unschuldsengel. Trotzdem hat mich der fiese Gender-Scharlatan künftige Nobelpreisträger Heinz-Jürgen Voß wegen Beleidigung angezeigt. Man sollte sich daher nicht davon irritieren lassen, daß ich bösartige Beleidigungen, die ich gegen Voß ausspreche, jetzt öfter mal durchstreiche. Damit will ich meine Chancen bei der Staatsanwaltschaft verbessern und dafür sorgen, daß mein Portemonnaie weiterhin prall gefüllt bleibt.

Vor ein paar Tagen habe ich mein Erklärungsschreiben bezüglich der Beleidigungsanzeige bei der Polizei abgegeben. Es hat richtig Spaß gemacht, es zu verfassen. Mir ist dabei noch mal selbst bewußt geworden, sagen wir es mal so :) , was für eine zweifelhafte Person der Heinz-Jürgen ist. Ich bin jetzt immer genau am Überlegen, was für Formulierungen ich verwenden darf, damit ich den lieben Herrn Voß nicht beleidige.

Wir sind ja alle total beeindruckt, daß der jetzt Professor ist. :shock:

Ursprünglich war das Schreiben deutlich kürzer, das ich dem Staatsanwalt vorlegen wollte. Ich habe mich aber dann dazu entschieden, ausführlicher den Wahnsinn zu beschreiben, für den die Gender-Theorie, aber ganz gewiß nicht unser lieber Heinz-Jürgen, steht. :)

Ich finde, mir ist das Schreiben recht gut gelungen. Ich habe mir dabei auch gedacht, daß es nicht schlecht sein kann, wenn ein Staatsanwalt mal einen umfassenderen Einblick in den Gender-Wahnsinn erhält und ich auch noch Werbung für unsere Sache machen kann. Hier nun, liebe Mitstreiter, der vollständige Text, der hoffentlich zu einer umfassenden Entlastung meiner völlig unschuldigen und harmlosen Person führt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit nehme ich Stellung zur Anzeige wegen Beleidigung, die gegen mich erstattet wurde. Mir wird vorgeworfen, Heinz-Jürgen Voß mit zwei Formulierungen in einem Artikel auf meinem Blog gender-universum.de beleidigt zu haben.

Zunächst muß man wissen, daß ich mich auf diesem Blog satirisch mit Feminismus und Gender-Ideologie auseinandersetze. Dies wird an vielen Stellen explizit und implizit deutlich. Schon vom Grundsetting muß man die Äußerungen auf meinem Blog also nicht bierernst nehmen. Hinzu kommt, daß ich auch keineswegs die Absicht hatte, den Gender-Ideologen Heinz-Jürgen Voß zu beleidigen.

Ich hatte den hanebüchenen und pseudowissenschaftlichen Unsinn dieses Herrn bereits in zwei früheren Artikeln auf meinem Blog nach Strich und Faden durch den Kakao gezogen. Deshalb war ich ganz angetan, daß nun auch der Autor Akif Pirincci gegen besagten Herrn austeilt. Ich nahm dessen Verbalinjurien noch einmal in einem Artikel auf, da zum damaligen Zeitpunkt viele Leute über die Suchbegriffe „Akif Pirincci“ und „Heinz-Jürgen Voß“ auf meinem Blog landeten. Zudem gab es eine Debatte in der Männerbewegung, wie man zu Akif Pirincci steht und ob sein Buch und seine Rhetorik nützlich oder schädlich hinsichtlich der Feminismuskritik seien.

In der ersten beanstandeten Formulierung bezeichne ich Voß als „größten Deppen des Gender-Universums“. Schon diese Ausdrucksweise ist ja nicht gerade bierernst, sondern offensichtlich polemisch. Das Wort „Depp“ firmiert bei mir auf einem ähnlichen Level wie Trottel oder Schlafmütze. Ich finde es also nicht allzu schlimm. Es hat natürlich auch seinen Grund, warum ich Voß so bezeichne. Hierzu später mehr.

Auch am Anfang des Artikels findet sich ein Hinweis, daß es humorvoll zugeht. Ich schreibe dort: „Triggerwarnung: Kraftvolle Sprache“. Sogenannte Triggerwarnungen gehören zur feministischen Folklore und dienen der Zelebrierung des Selbstmitleids, wenn z.B. „triggernde“ Erfahrungen geschildert werden, wobei Feministinnen offenbar sehr empfindlich sind und von allem Möglichen „getriggert“ werden. Diese omnipräsente und larmoyante Rhetorik veräppele ich ein bißchen.

In einer zweiten Passage beziehe ich mich auf Akif Pirincci und vertrete die Meinung, daß seine Aussage über Heinz-Jürgen Voß, dieser sei ein geisteskranker Schwuler, durchaus angemessen sei. Auch hier wird meines Erachtens deutlich, daß ich „geisteskrank“ nicht als reale medizinische Qualität oder Diagnose verstehe, sondern als polemisch-metaphorischen Ausdruck, der in seiner Drastik den völligen Irrsinn der Voßschen Einlassungen beschreiben soll. Auf diesen Irrsinn werde ich noch eingehen. Die Bezeichnung geisteskrank ist auch ein Ausdruck der intellektuellen Hilflosigkeit, die einen erfaßt angesichts des üblichen Gender-Schwachsinns, der bei Voß noch potenziert ist.

Zu allem Überfluß schreibe ich in einer Antwort auf einen kritischen Kommentar unter dem Artikel Folgendes:

Wo bezeichne ich denn andere als geisteskrank? Meinst du das Pirincci-Zitat über Voß?

Leszek, du solltest wirklich mal aus deiner peinlich verlogenen Haltung herauskommen. Du verweigerst dich immer genau dann einer metaphorischen und satirischen Wahrnehmung, wenn dir die vertretenen Meinungen nicht passen. Du bist ein Karl-Eduard von Schnitzler par excellence.

Voß kann man ohne Umschweife als geisteskrank bezeichnen, auch wenn er auf medizinisch-psychiatrischer Ebene nie diese Diagnose erhalten wird. Das würden vermutlich auch viele faschistische oder kommunistische Verbrecher nicht.

Voß ist kein “Andersdenkender”, sondern ein Nutznießer der herrschenden Ideologie. So langsam muß man wohl auch dich als geisteskrank bezeichnen. Und zur Beruhigung: Das meine ich metaphorisch und meine damit eine peinlich-verlogene Geisteshaltung mit gravierenden Störungen im Realitätsbezug.

Hier wird also auch mehr als explizit auf den metaphorischen Charakter des Begriffes „geisteskrank“ hingewiesen.

Ich möchte vorab schon einmal klarstellen, daß ich die beanstandeten Formulierungen auf meinem Blog durchgestrichen und durch harmlose ersetzt habe. Ich habe auch Verständnis für das Unbehagen des Gender-Scharlatans Heinz-Jürgen Voß und erkenne gewisse Persönlichkeitsrechte an. Meiner Meinung nach müssen aber solch unverfrorene Gender-Ideologen wie Voß, die die Universität und Gesellschaft mit ihrem geistigen Unflat zumüllen, auch deutlich vor die Nase gesetzt bekommen, was sie treiben und was für einen Schwachsinn sie verzapfen. Man darf dieses Treiben in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht dulden.

Nun also komme ich zum finalen Punkt, nämlich den Auffassungen des von mir verbal malträtierten Voß. Dies ist für das Verständnis meines Handelns und meiner Formulierungen sehr wichtig. Ich persönlich finde es völlig legitim, jemanden wie Voß und andere Gender-Theoretiker polemisch als „geisteskrank“ zu bezeichnen, und hatte keinerlei Unrechtsbewußtsein, da dieser Mann und viele andere Gender-Ideologen einen unfaßbaren Schwachsinn von sich geben und ganz ungeniert den Wissenschaftsbetrieb infiltrieren. Man kann hierzu die beiden Artikel lesen, die ich im beanstandeten Beitrag verlinkt habe. Ich fasse aber hier noch einmal kurz zusammen:

Voß behauptet, es gebe keine Zweigeschlechtlichkeit, sondern gar keine Geschlechter bzw. unendlich viele. Mit der Gebärfähigkeit von Frauen konfrontiert, antwortet Voß, daß Frauen ja nicht immer Kinder gebären aus verschiedenen Gründen. Man kann sich eigentlich gar nicht vorstellen, daß ein Biologe so argumentiert. Vor dem Hintergrund der politischen Agenda dieser Sekte, werden solche absurden Äußerungen allerdings verständlicher. Die unterschiedliche Sexualanatomie von Frauen und Männern und deren Potentiale interessieren diesen Menschen also nicht, sondern er betrachtet lieber das, was die Geschlechter damit anfangen. Als ob dies relevant für den Geschlechtsbegriff wäre. Hinzu kommt, daß der Begriff der Geschlechtlichkeit zwingend impliziert, daß es nur zwei Geschlechter geben kann, die jeweils ihren komplementären Beitrag zur Fortpflanzung leisten. Der Begriff hat also seinen Sinn, und unendlich viele bzw. indeterminierte Geschlechter kann es gar nicht geben.
Dieser unfaßbare Unsinn erklärt sich dadurch, daß Gender-Ideologen alles Mögliche delirieren, was heutzutage zu einem progressiven, links-alternativen Weltbild dazugehört und jegliches faktenbasierende Denken ausklammern. Es geht ihnen um die vermeintlich gute Sache. Sie glauben, der Geschlechtsbegriff sei in fernen Zeiten konstruiert worden, um insbesondere Frauen zu unterdrücken. Die amerikanische „Professorin“ Judith Butler ist quasi die Führerin dieser Sekte.

Hier noch ein Zitat von Voß:

So hat das Bundesland Sachsen die Erstattungsfähigkeit von Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung wieder eingeführt, weil Studien ergaben, dass mindestens 15 Prozent der heterosexuellen, fortpflanzungswilligen Paare über einen längeren Zeitraum nicht in der Lage waren, Kinder zu bekommen. Wäre Fortpflanzung also wichtig zur Festlegung des biologischen Geschlechts, wären diese 15 Prozent nicht typisch männlich oder weiblich.

Es behauptet ja niemand, daß die tatsächliche Fortpflanzung relevant sei, wohl aber Fortpflanzungsfähigkeit und ihre betreffenden Organe. Die ganz zufällig noch mit vielen weiteren Merkmalen gekoppelt sind, die für uns normale Menschen leicht erkennen lassen, ob Mann oder Frau vor uns stehen. Voß hat Biologie studiert, ist schwul und dem linksextremen Spektrum zuzuordnen. Die allermeisten Gender-Theoretiker sind übrigens homosexuell, was ein weiteres Schlaglicht auf den politischen Charakter dieser angeblichen Wissenschaft wirft. Noch ein Zitat aus einer Ankündigung einer Veranstaltung mit Voß:

Queer-feministische Kritik und die damit angestrebten Dekonstruktionen von Machtkategorien wie z.B. soziale oder biologische Zweigeschlechtlichkeit (Mann-Frau) stehen im direkten Zusammenhang mit gesellschaftlichen, somit auch ökonomischen Verhältnissen. Welche Veränderungen von Geschlechtlichkeiten lassen kapitalistische Produktionsverhältnisse zu und wie könnte eine emanzipatorische Utopie von Geschlecht umgesetzt werden um mit dieser letztendlich auch ökonomische Verwertungslogiken ins Wanken zu bringen?

Voß bewegt sich also in einem Delirium, in dem er jegliche biologische Rationalität ausblendet, so die Fortpflanzungsorgane von Mann und Frau sowie deren Potentiale. Er schafft es als Biologe, die fundamentale Bedeutung dieser Organe und anderer Geschlechtsunterschiede auszublenden. Er vertritt also ernsthaft die Meinung, daß man bei kinderlosen Menschen deren Geschlechtlichkeit nicht so einfach bestimmen könne. Man könnte an dieser Stelle noch viel mehr von diesem Schwachsinn zusammentragen, entscheidend ist der politische Hintergrund, der im zweiten Zitat deutlich wird. Geschlechtlichkeit ist für ihn eine Machtkategorie, die u.a. auch ökonomisch produziert wird.

Natürlich sind in diesem Zusammenhang nur arme Frauen Opfer und die bösen Männer Täter. Im Milieu von Voß ist es z.B. auch ausgemachte Sache, daß Kritik am Beschneidungsritual nur “islamophob“ und antisemitisch motiviert sein kann. Er hat zu diesem Thema eigens ein Buch verfaßt. Typisch für dieses Milieu ist auch, daß man alles den eigenen Konzepten Zuwiderlaufende mit den Etiketten „rechts“ oder „rechtsextrem“ versieht. Da für Voß die Zweigeschlechtlichkeit etwas Böses darstellt, schafft er es kurzerhand, die Nationalsozialisten für dieses Paradigma verantwortlich zu machen. Man lese aus einem Interview auf chrismon.de:

Ist das der neueste Stand der Forschung?
Bis in die 1920er Jahre sprach man von ­Geschlechtervielfalt. Mit den Nazis kam die Theorie einer weitgehend klaren biologischen Zweiteilung, die auch immer noch im Biologiestudium vermittelt wird, obwohl die aktuelle Forschung längst weiter ist. Solche einfachen Thesen machten mich stutzig, und ich erkannte, dass die vermeintlich natür­liche Zweiteilung viel Leid mit sich bringt.

Inwiefern?
Zum einen werden geschlechtlich „untypische“ Kinder mit Gewalt in die vermeint­lich natürliche Ordnung eingepasst, mit geschlechts­zuweisenden Operationen, Hormonen und zig Arztbesuchen. Zum anderen verfestigt die radikale Zweiteilung nur wieder hierarchische, gewaltsame Strukturen: Gewalt gegen Frauen, Zwangsprostitution, ungleiche Löhne.

Die hier erwähnten intersexuellen Kinder machen weniger als 0,1 Prozent der Neugeborenen aus und werden natürlich nicht mehr zwangsoperiert. Genauso wenig wie die Menschenrassen für Rassismus verantwortlich gemacht werden können, genauso wenig ist die biologische Zweigeschlechtlichkeit dafür verantwortlich, daß Kinder früher von wohlmeinenden Ärzten und Eltern in ihrer körperlichen Selbstbestimmung und Unversehrtheit beeinträchtigt wurden. An diesen Denkfiguren kann man aber schön die Paranoia der Gender-Sekte studieren.

Voß weiß offenbar genau, daß das „System der Zweigeschlechtlichkeit“ Gewalt gegen Frauen, Zwangsprostitution und ungleiche Löhne produziert. Der Typ ist jetzt tatsächlich jüngst zum Professor ernannt worden, allerdings ohne Habilitation. Was für ätzende Charaktere hinter der Gender-Ideologie stecken, sieht man auch an diesen Lügen, denn Männer sind in unserer Gesellschaft – mal abgesehen vielleicht von Kindern – weitaus am häufigsten Opfer von Gewalt. Hinzu kommt, daß selbst im Bereich der häuslichen Gewalt hunderte Studien auch in der nichtwestlichen Welt zeigen, daß Männer und Frauen hier in gleicher Weise „zuschlagen“. Paßt natürlich nicht in ein ordentliches feministisches Weltbild. Wie gesagt, der Typ lehrt an einer Universität. Ungleiche Löhne? Kann schon vorkommen, wenn Männer und Frauen im Schnitt ein anderes Erwerbsprofil haben. Natürlich ist auch dies dümmliche feministische Propaganda, die ein guter Mensch heutzutage zu glauben hat, wenn er nicht „rechts“, „frauenfeindlich“ oder gar „antifeministisch“ sein will. Im Schnitt sind Männer karriereorientierter, machen mehr Überstunden, wählen besser entlohnte Berufe etc.

Bei der Gender-Ideologie handelt es sich um den absurden Sachverhalt, daß deren Vertreter alles Geschlechtliche dämonisieren und delegitimieren und sich nicht vorstellen können, daß der allergrößte Teil der Gesellschaft keinerlei Probleme mit der Unterschiedlichkeit von Mann und Frau hat.

Man darf als Wissenschaftler ja alles Mögliche annehmen, an obigen Zitaten wird aber deutlich, daß hier eigentlich Politik und Lifestyle betrieben werden, die mit pseudowissenschaftlichem Geschwurbel geadelt und protegiert werden sollen. Der Normalbürger hat leider meist keine Vorstellung, was für ein veritabler Unfug heute in Form der Gender Studies an Universitäten seinen Platz hat. Ich erwähne in diesem Zusammenhang auch die Linguistik-Professorin Lann Hornscheidt an der Humboldt-Universität, um das Bild dieses Milieus zu vervollständigen.

Auf ihrer Homepage schreibt sie Folgendes:

Wollen Sie mit Profx. Lann Hornscheidt Kontakt aufnehmen? Achten Sie bitte darauf, Anreden wie
“Sehr geehrtx Profx. Lann Hornscheidt” zu verwenden.
Bitte vermeiden Sie alle zweigendernden Ansprachen wie “Herr ___”, “Frau ___”, “Lieber ___”, oder “Liebe ___”.

Bitte verzeihen Sie, daß ich Menschen dieses Milieus tatsächlich für „geisteskrank“ halte. Ich halte es nicht für verwerflich, angesichts dieser Sachlage solche polemischen Bezeichnungen zu verwenden. Ich bin der Meinung, daß man die Vertreter dieser Ideologie geradezu auch mit drastischen Worten kritisieren muß und es erste staatsbürgerliche Pflicht ist, diesen Unsinn zu brandmarken. Gewiß sollten die Verbalinjurien im Rahmen bleiben, und ich lehne eine Ausdrucksweise, wie sie der Autor Akif Pirincci betreibt, als seriöse Auseinandersetzung auch ab. Ich setze mich zusätzlich auf meiner Internetseite gender-ideologie.de seriös und sachlich mit dieser politisch zweckgerichteten Pseudowissenschaft auseinander.

Ein Zitat noch von Heinz-Jürgen Voß:

Die Einteilung in Männer und Frauen hat mit biologischen Eigenschaften wenig zu tun. Viele dieser Eigenschaften sind im Alltag gar nicht sichtbar. Genitalien zum Beispiel sind die meiste Zeit verdeckt. Vielmehr lernen wir von klein auf, Personen anhand ihrer Kleidung, Verhaltensweisen oder ihrer Körpersprache als Männer oder Frauen zu identifizieren.

Ich bitte um Verständnis, diesen Menschen polemisch-metaphorisch als geisteskrank bezeichnet zu haben. Ich hoffe mit diesen Zitaten deutlich gemacht zu haben, daß hier eine linksalternative Sekte vorliegt, die einem gewissen Gerechtigkeitskult huldigt und für die die Kategorie Geschlecht etwas fundamental Böses und Reaktionäres darstellt. Folglich ist es kein Wunder, daß diese Sekte die Wissenschaft und Universität mißbraucht und äußerst fragwürdige Ergebnisse produziert. Es handelt sich überwiegend um pseudowissenschaftlichen Müll, der extrem selektiv und interessengeleitet ist, also z.B. rigoros biologische Forschung ignoriert. Hinzu kommt eine begriffliche Scholastik und Rabulistik, die so lange fabuliert, bis alle logischen und rationalen „Hindernisse“ aus dem Weg geräumt sind und eine Art profeministisch-pseudoprogressives Phantasialand erdichtet wurde.

Es ist wohl mehr als offensichtlich, daß hier jemand eine zweckgerichtete, interessengeleitete Forschung betreibt und alle Fakten ausblendet, die sein Weltbild und seinen Forschungsstandpunkt falsifizieren. Es handelt sich um eine Art „Vogel-Strauß-Forschung”. Dieser so offensichtliche politische Mißbrauch von Wissenschaft ist das eigentlich Widerwärtige an Vossens Treiben und dem anderer Gender-Vetreter.

Ich hoffe hiermit, genügend Gründe genannt zu haben, meine inkriminierte Ausdrucksweise mit Milde und Nachsicht zu bedenken, und würde mich freuen, wenn der Vorgang wegen Unerheblichkeit oder dergleichen eingestellt wird. Ein Professor ist heutzutage auch nicht mehr das, was er mal war. Zumindest in bestimmten geisteswissenschaftlichen Regionen der Universität. Ich hoffe daher, daß man sich von diesem Titel und Status nicht blenden läßt.

Mit freundlichen Grüßen

S. W.

PS: Bitte verzeihen Sie die Ausführlichkeit meiner Stellungnahme. Sie war nötig, da den meisten Menschen noch nicht gänzlich bewußt ist, was sich unter den Labeln Feminismus und Gender in unserem Lande abspielt. Abschließend noch eine Leseempfehlung bezüglich der feministischen Pervertierung unserer Gesellschaft:

Genderama (wichtigstes feminismuskritisches Blog)
MANNdat (Verein für die Anliegen von Männern)

6 Comments
  1. anonym permalink

    Hallo James T. Kirk,

    ich wünsche dir Glück.

  2. Peter permalink

    Was ist denn nun? Wurdest Du schon in Handschellen abgeführt? Erzähl mal!
    Ansonsten wünsch ich Dir viel Humor bei deiner Auseinandersetzung mit dem Genderprofessor. Rede aber auf keinen Fall von “Männern* und “Frauen”. Professor Voss hat nämlich herausgefunden, dass das Nazizeugs ist! Und wenn Du dich irgendwann im Irrenhaus wähnst – sei unbesorgt, es ist nur Gender.

    • :)

      Du hast recht. Alles nur Gender. Das mit der Justiz dauert erst mal ‘ne Ewigkeit. Mein Schreiben liegt jetzt wahrscheinlich in irgendeinem Aktenordner bzw. einer Aktenordnerin. In zwei Monaten oder so werde ich dann wohl Post bekommen. Kann mir eigentlich kaum vorstellen, daß da ein Verfahren eröffnet wird.

      Diese Gender-Leute sind ja wirklich bekloppt. Obwohl ich ja in der Materie stecke, normalisiert man das ja irgendwie. Bei deinem Kommentar ist mir noch mal bewußt geworden, wie unfaßbar schwachsinnig diese Typen sind. Man glaubt es ja kaum. Ist ungefähr so krank, als wenn man zwanghaft unsere Menschenrassen wegerklärt, weil man was gegen Rassismus tun will. Die Leute sind so kaputt, so von ihrem Gutmenschentum beseelt, daß sie nicht die geringsten Zusammenhänge checken.

      Beim Thema der Menschenrassen scheint mir übrigens auch das Gutmenschentum stark zugeschlagen. Heute geht man nämlich laut Wikipedia nicht mehr von Rassen aus und begründet dies unter anderem mit dem Argument, daß die Unterschiede innerhalb einer Rasse größer seien als zwischen einzelnen Rassen. Nun ja. Wenn das mal keine Abwehrgebärde ist. Scheint der gleiche Schmu zu sein wie beim Heinz-Jürgen.

      Ob man nun von Rasse oder Menschentyp spricht, ist mir egal. Fakt ist nun mal, daß es diese Menschentypen gibt. Ich bin mir ziemlich sicher, daß der wissenschaftliche Diskurs bzgl. des Rassenbegriffs ebenfalls von Gutmenschen mit ihren Deppen-Argumenten gekapert wurde. Nach dem Motto: Oh, bei Negern gibt es unzählige Unterschiede, die viel größer sind als die zwischen dem Durchschnittsneger und dem Durchschnitts-Australiden (Aborigines) oder -Europiden oder was auch immer. Ich bin da immer fassungslos, was für Weicheier die Leute sind.

      Können nicht zwischen Begriffen und deren Mißbrauch sauber trennen, sodaß dann die Begriffe dran glauben müssen für eine bessere Welt.

  3. CountZero permalink

    > Können nicht zwischen Begriffen und deren Mißbrauch sauber trennen,

    Das ist der Kern des poststrukturalistischen Narrativs. Selbiges wurde von französischen Literaturkritikern à la Foucault, Derrida, Irigaray und Co. erfunden.

    Für die wird die Wirklichkeit durch die Sprache erschaffen!! (Die glauben das tatsächlich!). Daher die Idee, durch Eingriffe in die Sprache die Wirklichkeit zu verändern. Diese ist allerdings wohl ursprünglich von Orwell, jedenfalls ist das meine früheste Quelle, wo solches systematisch dargestellt wird.

    Hin- und wieder scheints ja zu funktionieren: Migranten (dh. im Sinne des Wortursprungs ‘Personen, die die ganze Zeit umherwandern’) anstelle von Immigranten zu benutzen, scheint die deutsche Bevölkerung massiv beruhigt zu haben. Die ersteren bleiben ja im Gegensatz zu letzteren nicht hier… :-)

    Die Benutzung von ‘Mensch mit Spezialbegabung’ anstelle von ‘Geistesgestörtem’ scheint dagegen nicht zu funktionieren wie gewünscht…

  4. pıʌɐp permalink

    “Die allermeisten Gender-Theoretiker sind übrigens homosexuell, … ”

    Dann kannst du ja nur hoffen, dass der Richter nicht auch ein Gender-Homonide ist.

    • Richtig. Die Staatsanwältin ist übrigens eine Frau. Hat sich von meinen Ausführungen nicht erweichen lassen. Bei einer Frau und auch noch Staatsanwältin ist das Risiko schon höher, daß sie feministisch verblödet ist.

      Im Moment läuft das zweite Vorrundenspiel. Der Richter hat mich noch mal gebeten, Stellung zu beziehen. Es besteht also noch Hoffnung. Habe ihm ein noch ausführlicheres Schreiben als das obige geschickt (das ja für die Staatsanwaltschaft gedacht war).

      In dem Schreiben zitiere ich auch noch mal ausführlich, was für ein unseriöses und absurdes Zeug Heinz-Jürgen Voß von sich gibt – und vor allem auch andere Stimmen aus dem Netz wie Lucas Schoppe und Michael Klein.

      Ich finde es ja unfaßbar, daß dieser Voß es sich überhaupt rausnimmt zu klagen. Ist der jetzt nackter Kaiser und bewundernder Lakai in einem? :)

      So ist das wohl bei Gender-Theoretikern. :)

      Die glauben sich selbst den Müll, den sie verfassen. Der Begriff der Sekte ist fast noch harmlos für diese Leute.

Leave a Reply

Note: XHTML is allowed. Your email address will never be published.

Subscribe to this comment feed via RSS