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Die Lüge vom “sozialen Geschlecht”

by James T. Kirk on Mai 2nd, 2017

Genossinnen und Genossen!

Ich wäre nicht James T. Kirk, wenn ich nicht einen tollen Gedankengang in die Gender-Debatte einführen würde.

Bekanntlich zerlege ich den Gender-Brei auf meiner Homepage gender-ideologie.de auf eine verschmitzt-spitzbübische Art. Mir ist es einfach zu blöd, mich auf das Niveau des Gender-Firlefanzes herab- und an der Nase herumführen zu lassen. Ich argumentiere daher selten auf einer unmittelbar empirischen Ebene mit biologischen Studien und dergleichen.

Viele Gender-Kritiker lassen sich leider auf eine Mikro-Argumentationsebene ziehen und verheddern sich dort in Kleinklein. Das Kardinalmomentum des Gender-Irrsinns ist es doch, daß dessen Vertreter quasi geistig behindert sind und nicht die geringste begriffliche Plausibilität zustande bekommen.

Ihr Denken strotzt nur so vor haarsträubenden Widersprüchen und Fehlleistungen.

Deshalb, liebe Freundinnen und Freunde, laßt Euch nicht ins Bockshorn jagen. Diesem ganzen Gender-Müll muß noch viel weniger Respekt entgegengebracht werden, als viele dies noch tun.

Kommen wir zur Sache. Warum lese ich nirgends, daß der Geschlechtsbegriff von Heinz-Jürgen Voß und anderen Gender-Heinis völlig sinnlos ist?

Warum zerlegt man diesen Schwachsinn nicht dort, wo er anfängt, sondern läßt sich häufig ein Stück weit ins Gender-Labyrinth hineinziehen – und argumentiert beispielsweise auf einer mikrobiologischen statt begrifflichen Ebene?

Geschlecht kann nur sein, was sich fortpflanzt. Basta. Oder für Heinz-Jürgen Voß ihm sein geistiges Niveau: Was die komplementären Fortpflanzungsanlagen in sich trägt.

Die Inflation des Geschlechtsbegriffs im Gender-Universum ist einer der fundamentalen Widersprüche der Gender-Ideologie, da hier nur zu offensichtlich belegt wird, daß Gender-Leute nicht in der Lage sind, begrifflich korrekt zu denken. Sie verwenden für alles Mögliche den Geschlechtsbegriff.

Aber jetzt wirklich zur Sache. Nämlich zu einem weiteren basalen Punkt im Gender-Lügengebäude – das sogenannte “soziale Geschlecht”.

Ich bin ein bißchen bekümmert darüber, daß man nirgends eine harte Kritik an der Konstruktion dieses Begriffes lesen kann. Schaut man nämlich genauer hin, sieht man, wie tendenziös und lächerlich die Geschichte des Begriffs vom “sozialen Geschlecht” ist.

Warum zerlegt niemand die angebliche Legitimität dieses Begriffes? Im Deutschen kennen wir diesen Begriff eigentlich gar nicht. Gender-Leute argumentieren, daß angeblich im Englischen zwischen biologischem und sozialem Geschlecht differenziert werde: “sex” und “gender”.

Und? Natürlich ist obige Behauptung eine dreiste Lüge. Im Englischen unterscheidet man wie im Deutschen zwischen biologischem und grammatischem Geschlecht.

Das war’s. Nur im Englischen gibt es hierfür zwei Begriffe, wobei auch im Deutschen der Begriff “Genus” existiert.

Es ist nun die pure Dreistigkeit, aus dem grammatischen ein “soziales Geschlecht” zu postulieren. Dies ist reine Phantasterei. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es handelt sich um einen Mißbrauch eines linguistischen Begriffes.

Genau hier liegt ein fundamentaler Knackpunkt in Sachen Kritik an der Gender-Ideologie. Es gibt schlicht und einfach kein “soziales Geschlecht”, jedenfalls nicht im Sinne von “gender” oder “genus”. Es ist reine Behauptung. Begrifflich-Butlerscher Nonsens. Ein philosophisches Schnöselprodukt.

Gewiß gibt es soziokulturelle Einflüsse auf unsere Persönlichkeit, nicht aber auf unsere Geschlechtlichkeit. Ein “soziales Geschlecht” gibt es schon gar nicht.

Der Geschlechtsbegriff ist hier sinnlos, da sich soziale “Geschlechter” nicht fortpflanzen. Es ist der typische akademische Hokuspokus. Und man sieht hier wunderbar, was für absurde Modebegriffe in den Geisteswissenschaften erzeugt werden.

Ich – James T. Kirk – fordere meine Leser hiermit eindringlich auf, bitte jeglichen falschen Respekt gegenüber dem Gender-Gedöns fallen zu lassen und wirklich auch noch den größten Humbug für möglich zu halten.

Nur so fallen einem obige Inkonsistenzen auf.

Auch im übertragenen Sinne gibt es kein soziales Geschlecht. Unsere Geschlechtlichkeit wird nicht sozial beeinflußt, unsere Persönlichkeit sehr wohl. Gerade weil unsere mentale Geschlechtlichkeit biologisch bedingt ist, erkennen wir Frauen immer als Frauen – auch wenn sie sehr untypische Frauen sind. Sie können noch so untypisch sein, das weibliche Wesen steckt immer in ihnen. Es verliebt sich ja auch keine normale Frau in solche Frauen, weil sie so “männlich” sind.

Nur mit diesem Ansatz ist erklärbar, warum Männlichkeit und Weiblichkeit so untrüglich wesenhaft in jedem Menschen vorhanden sind – und warum wir trotzdem solch eine große Variabilität aufweisen und kulturellen Einflüssen unterworfen sind. Gerade weil das geschlechtliche Wesen von kulturellen Einflüssen unberührt bleibt.

Kulturelle Einflüsse überzeichnen oder relativieren unser geschlechtliches Wesen. Das als solches aber unveränderlich ist.

Das “soziale Geschlecht” ist also einerseits eine begriffliche Mogelpackung, ein Retortenbaby, das durch eine bewußte Irreführung geboren wurde – nämlich die Behauptung, das Englische kenne ein soziales Geschlecht. Mit dem grammatischen Geschlecht sei eigentlich ein soziales gemeint.

Andererseits ist das “soziale Geschlecht” auch insofern begrifflicher Nonsens, da die Kopplung von “sozial” und “Geschlecht” nicht haltbar ist.

Gäbe es ein soziales Geschlecht, bestünde die Möglichkeit, daß man sich als Mann haufenweise in andere Männer verliebt, da diese zumindest theoretisch derartig verweiblicht sein könnten, daß man sie auf psychischer Ebene als “Frauen” bezeichnen müßte bzw. sie attraktiv fände.

Das “soziale Geschlecht” macht’s möglich.

Man sieht schon an dieser Figur, wie irrsinnig das Gerede von einem sozialen Geschlecht ist. Hinzu kommt noch der Umstand, daß Geschlechter sich fortpflanzen.

Man tut also gut daran, keine sozialen Geschlechter zu postulieren, sondern das Momentum der kulturell-sozialen Variabilität einfach unabhängig vom Geschlechtsbegriff unterzubringen.

Ja, wir sind kulturell formbar, liebe Gender-Theoretiker. Meine Geschlechtlichkeit ist es allerdings mit Sicherheit nicht.

Da kann ich noch so viele Yoga-Kurse besuchen und Ayurveda-Anwendungen genießen. Ich bleibe auch mental ein Mann.

 
 

Liebe Freundinnen und Freunde,

mit diesen Ausführungen wollte ich zeigen, daß der Gender-Firlefanz gnadenlos zerpflückt werden muß – und zwar auf einer ganz grundsätzlichen Ebene.

Man sollte sich also nicht beeindrucken und in die wirre Begriffswelt der Gender-Sekte ziehen lassen, sondern gleich sofort die geistige Panzerfaust herausholen und losballern.

Warum sich mit mikrobiologischen Argumenten auseinandersetzen, warum Studien und Experimente zitieren, wenn sich der Gender-Irrsinn bereits auf einer viel grundsätzlicheren Ebene zeigt?

Auf der philosophisch-psychologischen Ebene läßt es sich ohne Probleme zeigen, daß wir es mit einer politischen Sekte zu tun haben.

Und auf dieser Ebene zeigt sich in viel deutlicherer Weise, daß “Gender” eine irrationale Heilslehre ist, die die Sinne vernebelt.

In diesem Sinne

Euer James T. Kirk

From → Gender-Ideologie

7 Comments
  1. anonym permalink

    wie recht Du hast

    • James T. Kirk permalink

      Ja, danke. Ist mir auch noch mal gerade beim Lesen aufgefallen. :)

      Ich strotze ja eigentlich auch nicht vor Selbstbewußtsein – auch wenn ich manchmal hier so tue.

      Es ist ja eigentlich alles ultraeinfach. Die Voraussetzung für das Verstehen ist aber offenbar vor allem: so wenig Respekt wie möglich vor modischem Firlefanz, eine gewisse geistige Unabhängigkeit.

      Und die größte Ironie bei diesem Thema ist wohl: Du mußt einfach die Gender-Theorie/-Theoreme konsequent zu Ende denken.

      Kein Gender-Theoretiker kann sich bei mir beschweren.

      Daß das Gender-Zeug in sich unlogischer Firlefanz ist, liegt eben auch daran, daß hier eigentlich Politik und Selbstlegitimation betrieben werden (Homosexualität). Man bastelt sich also mal schnell etwas zusammen, um sich ein schönes, pseudowissenschaftliches Weltbild zu kreieren, ohne zu ahnen, daß es einen James T. Kirk gibt, der sich die Sache mal genau anguckt und sich nicht blenden läßt.

  2. vortex permalink

    Die einzige Mitteilung die ich für Anhänger des Genderunsinns übrig habe ist;

    “Ich stehe für die komplette Streichung aller Steuermittel ein, die Universitäten/Stiftungen für Genderprogramme erhalten.”

    Mehr gibt es meiner Meinung nach nicht zu sagen.

    Mannschaftler ende (Aargghh)

    • James T. Kirk permalink

      Da zeigt sich sehr gut, wie verängstigt konservative Männer durch mehr Gleichberechtigung sind. :)
      Sie halten an den traditionellen Geschlechterrollen fest, weil sie verunsichert sind durch die Globalisierung.

      Dein Kommentar ist übrigens anschlußfähig zu den neuen rechten Bewegungen wie Pegida und Ayurveda.

      Wehret den Anfängen, Aufstand der Anständigen und Kampf gegen Rechts!

  3. vortex permalink

    @James T. Kirk

    Bin ich jetzt “Pack”?

    • Nein, Du bist jetzt Plaque!

      Wenn die nächste Kanzlerin Zahnärztin ist, dann bezeichnet sie Andersdenkende einfach als Plaque. :)

      Werde momentan wieder in einem Forum als Nazi gebrandmarkt. Es geht um Atheismus und Christentum. Meine Argumente sind wie üblich brillant. Was macht man da? Schaut auf mein Facebook-Profil, klickt gender-universum an und stellt fest: Nazi.

      Gesellschaftliche Debatten laufen heutzutage schlimmer ab als in der DDR. Sachebene egal, möglichst schnell irgendetwas vordergründig Kompromittierendes finden, ganz laut Nazi schreien und hoffen, daß irgendetwas hängenbleibt.

  4. Wolf-Dieter Busch permalink

    Yep. Mehr ist nicht zu sagen.

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