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Maskuline Muskelspiele

by James T. Kirk on Juni 7th, 2013

Ein echter Brüller ist das Radio-Feature “Maskuline Muskelspiele” von Ralf Homann. Eigentlich hatte ich nicht vor, mir dieses Stück anzuhören und mir wertvolle Zeit zu nehmen. Dann habe ich es aber doch mal probeweise getan. Und es gibt echte Highlights:

  • Michail Savvakis wird mit einer Rumpelstilzchen-Stimme zitiert.
  • Arne Hoffmann kommt zu Wort.
  • Die drei Soziologen vom Grill äußern sich.
  • Manifold, Sohn des Perseus, wird ebenfalls mit Rumpelstilzchen-Sound zitiert.
  • Es ist sehr bezeichnend, daß dieser journalistische Trash nicht auf dem Deutschlandfunk oder Deutschlandradio Kultur läuft. Die Sendung kann man im Internet anhören und sie lief in den letzten Wochen auf verschiedenen ARD-Radiostationen.

    Auf der betreffenden Internetseite wird die Sendung so eingeleitet:

    Maskuline Muskelspiele – Ein Feature über die Gefahren des Antifeminismus für die Demokratie

    Der Begleittext fängt so an:

    Nach den Attentaten in Oslo und auf der Insel Utøya im Sommer 2011 verfolgt die norwegische Polizei eine Spur im Internet: Sie führt von Anders Breivik zu dem antifeministischen Blogger „Fjordman“, der auch in Deutschland Follower hat. Sie nennen sich Maskulisten und haben sich inzwischen über die Bewertung von Breiviks Terroranschlägen zerstritten. Dennoch gewinnen sie an Einfluss.

    Ich halte von dem Begriff Maskulismus ja gar nichts, wie ich von allen (politischen) Begriffen nichts halte, die mit diesen fünf Buchstaben “ismus” enden. Arne Hoffmann bezeichnet sich explizit als Maskulist, auch andere seriöse Zeitgenossen, die nicht im entferntesten mit Breivik sympathisieren, nennen sich so oder werden so genannt.

    Ich kenne niemanden außerhalb des WGVDL-Forums, der das Denken und Handeln von Anders Behring Breivik gut fände. Und auch im WGVDL-Forum geht es wohl eher um eine indirekte Diskursebene, darum, daß jemand eine Schreckenstat mit der Islamisierung Europas begründet hat, man aber keineswegs sein Handeln gutheißt. Von den aktuell 200 Nutzern dieses Forums vertritt vermutlich nicht ein einziger die Meinung, Breiviks Taten seien zu honorieren.

    So geht der Begleittext weiter:

    Bundesfamilien­ministerin Kristina Schröder fordert eine eigene Männerpolitik; Lifestyle-Magazine und öffentliche Tagungen interessieren sich für eine vermeintliche feministische Verschwörung. Welche Gefahren erwachsen aus den virtuellen Attacken der Maskulisten für die reale Sicherheit in Deutschland?

    Das kann ich Ralf Homann sagen: Gar keine. Man sieht schon an dem lächerlichen Stil dieses Textes, wie hier auf wirre Weise ein Zusammenhang zwischen legitimer Feminismuskritik und Männeranliegen auf der einen Seite und verfassungsfeindlichen und terroristischen Aktivitäten auf der anderen Seite konstruiert werden soll.

    Genauso hört sich dann auch das Feature an. Gleich nach der ersten Minute geht’s los und zwei profeministische Stimmen werden wie folgt zitiert:

    Die Standard.at, Wien, 26. Juli 2011, 15:19 Uhr:
    Rechtsnationales Gedankengut kommt nicht ohne Feindbilder und
    Schuldzuschreibungen an die Anderen aus: In seinem “Manifest” erklärt Breivik die Feministinnen als den Feind im inneren Europas

    Nur mal kurz eine Bemerkung für die Tiefenpsychologen unter uns: Wer ist noch mal der Feind? Ach ja, “die Maskulisten”, sie bedrohen mit ihrer Feminismuskritik die Demokratie. Interessantes Weltbild.

    Dann weiter:

    Regina Frey, Bloggerin: Gender.de, Berlin,
    Mittwoch, 27. Juli 2011:
    Also in meinem Blog selbst gab es nur positive Reaktionen im Sinn von:
    ‘Oh, interessant, und gut, dass es mal einer sagt, weil das liest man ja
    nicht so in der Zeitung’, dass Breivik ganz arg gegen ja Feminismus oder
    die Feministinnen sich sehr kritisch äußert, die in Verbindung bringt mit
    seinem großen Feind, des Kulturmarxismus etc.pp.

    Es ist kein Wunder, daß ein Mensch Feministinnen haßt, wenn er selbst als Kind von einer Feministin auf schlimmste Art mißhandelt und von seinem Vater entfremdet wurde. Diese Informationen kann man sich alle leicht holen. Es ist kein Wunder, wenn jemand mit solch einer Geschichte sich negativ über Feministinnen äußert. Breivik konnte so auf symbolischer Ebene seinen Haß gegenüber seiner Mutter ausleben und ausagieren. Mutterhaß? So etwas gibt es doch nicht in unserer schönen Welt.

    Regina Frey ist eine äußerst dümmliche Person, mit der ich mal einen Briefwechsel hatte, den ich noch auf meiner Homepage veröffentlichen werde. In ihrem obigen Statement verwendet sie übrigens das generische Maskulinum für ihre eigene Person, als sie auf die Reaktionen zu ihrem Blogeintrag zu sprechen kommt. Aber wir wollen uns nicht mit Kleinigkeiten aufhalten.

    Und jetzt kommt’s. Michail Savvakis, Autor von maskulist.de wird nicht neutral und journalistisch seriös, sondern in einer dämonisierenden Rumpelstilzchen-Stimme zitiert:

    Michael Savvakis, Blogger: „Maskulist.de“, Frankfurt am Main,
    30. Juli 2011:
    Nach dem kulturpolitischen Un-fall von Norwegen kann nichts so
    bleiben wie es war. Denn allzu viele sind es, die endlich sprechen
    wollen – sprechen und gehört werden müssen! Andernfalls fände sich
    Norwegen in absehbarer Zeit fatal erweitert.

    Joa mei, was ist das denn für demokratiefeindlicher Müll? Was will uns der rechtsradikale Grieche in Deutschland, der einen Landsmann als Mordopfer des NSU zu beklagen hat, mit diesen Zeilen sagen? Ich kenne Savvakis und sein Denken nur sehr grob und habe nur sehr selten mal seine Homepage besucht. Aber ich werde wohl nicht allzu falsch liegen, wenn ich seine Zeilen folgendermaßen interpretiere:

    Ich mißbillige in jedem Fall die Taten Breiviks, aber sie werfen indirekt ein Schlaglicht auf die mißlungene Integrationspolitik in Europa und die Islamisierung selbigen Kontinents, sichtbar z.B. im aktuellen Umgang mit dem Ritual der Beschneidung von muslimischen Jungen. Vielen Menschen brennen die Probleme mit dem Islam und dem Chauvinismus vieler Muslime unter den Nägeln
    Das Unbehagen muß endlich von der Politik ernst genommen werden, sonst wird es unter Umständen noch mehr schreckliche Taten wie die eines Breiviks geben.

    Na, wie sind so meine exegetischen Fähigkeiten? Im vorliegenden Radiobeitrag kommt die Aussage von Savvakis aber ganz anders rüber. Der Subtext lautet so:

    Toll, daß endlich einer zugeschlagen und es den politischen Eliten gezeigt hat. Wir Maskulisten identifizieren uns mit den Taten Breiviks und hoffen, daß sein Weltbild alsbald politisch verwirklicht wird.

    So wird aus einem harmlosen Feminismus- und Islamkritiker eine Gefahr für die Demokratie und ein Verfassungsfeind.

    In diesem Stil geht das gesamte Feature weiter. Es ist im Grunde genommen ein widerliches Pamphlet im Geiste von Joseph Goebbels und Karl Eduard von Schnitzler. Harmlose, eindeutig demokratisch orientierte Menschen, werden systematisch denunziert und dämonisiert und auf einige u.U. problematische Aussagen reduziert. Ich sehe in den Machern und Sekundanten dieses Radiostücks die eigentlichen Feinde unserer Demokratie. Denn wie wir es schon von den profeministischen Soziologen kennen, werden Andersdenkende und ihre Aussagen systematisch entstellt, verzerrt und verfälscht.

    Zur Dämonisierung werden auch folgende Zitate verwendet:

    Frauenquote in Gasanlagen / Quotenfresströge / Bundesmuschi Bettina Wulff / Ein Segen sind neuerdings die massenhaft auftauchenden Zigeunerhuren, die wissen wenigstens, was Mann braucht. / wgvdl.com

    Ja, das ist ein derber, sarkastischer Stil einiger von unserem (Rechts)Staat enttäuschter Männer. Man kann durchaus Verständnis dafür aufbringen. Selbst ich als grünwählender Gutmensch kann diesem Humor etwas abgewinnen. Etwas absurd ist ja das offenkundige Lob von Zigeunerinnen, das im Forum ausgesprochen wird. In unserer tollen von Rot-Grün legalisierten Prostitutionswelt darf man sich offenbar nicht positiv über “Sex-Arbeiterinnen” aus dem Zigeunermilieu äußern. Walten hier etwa ein versteckter Rassismus, Antiziganismus sowie Frauenfeindlichkeit, Sexualfeindlichkeit und ein reaktionärer Geist bei den Machern dieses Radiobeitrags?

    Man sieht an allen Ecken und Enden, daß es den Autoren dieses Features nur um eines geht: Dämonisierung. Wo kommt dieser Haß her? Diese undemokratische Intoleranz und Angst vor der anderen Meinung? Vor der Freiheit des Andersdenkenden? Ich komme immer wieder auf diese tiefenpsychologische Ebene zu sprechen, da man sehr leicht ausmachen kann, daß die angebliche Paranoia und Intoleranz ureigentlich bei den profeministischen Machern solcher Propaganda zu finden sind.

    Wobei man hinzufügen muß, daß Paranoia und Intoleranz durchaus auch unter einigen Usern im WGVDL-Forum zu finden sind, die aber wiederum nicht im geringsten repräsentativ für die seriöse Feminismuskritik sind.

    Weiter im Text:

    / Die aktuelle Sexismus-Debatte läuft völlig aus dem Ruder: Jedoch weiß auch die dümmste Stute, dass der Hengst einlochen will. / dasmaennermagazin. com – Leutnant Dino kommentiert / terroristisches Polizeisystem / Staatsfeminismus längst zum Gesinnungsterror ausgeartet
    / sciencefiles.org / Konsumfotzen / Feminismus-Industrie / manndat.de / Und demnächst werden alle Männer eingesperrt oder vergast, denn beinahe jede Frau auf dieser Welt ist schon mal vergewaltigt worden /
    Männer-Genozid / Gender-Faschismus / Feminazis / die Müslifressenden mannlosen Alleinerziehenden-Fettwampen / wgvdl.com / Feminismus ist ein Krebsgeschwür, das ausgebrannt gehört./ femdisk.com /

    Bis auf das Wort “Konsumfotzen” kann ich auch an diesen Zitaten nichts Schlimmes finden. Sicherlich sind hier auch drastische Übertreibungen dabei wie z.B. “Männergenozid”. Man kann solch ein Wort aber auch symbolisch interpretieren.

    Man sieht an der Auswahl dieser Zitate, wie extrem naiv der Autor dieses Radiofeatures ist. Er hat offenbar keinen Einblick in die realexistierende Männerfeindlichkeit und Frauenidealisierung in unserer Gesellschaft. Das einzig Gute an diesen Zusammenstellungen ist, daß der eine oder andere Hörer vielleicht mal manndat.de anklickt und dort in Augenschein nehmen kann, daß dort nicht nur von “Konsumfotzen” die Rede ist. Der Kontext und die Authentizität dieses Zitats würden mich mal interessieren.

    Ich muß noch einmal das Interesse an Tiefenpsychologie bedienen:

    O-TON (Hinrich Rosenbrock) Hate Speech, ganz einfach ausgedrückt is’ so was wie Hass-
    Propaganda auf der einen Seite, also dass ich sage, das sind meine Feinde. Da gibt’s auch keine Möglichkeit, mit denen zusammen zu arbeiten und das ist strategisch ganz wichtig, weil da gibt’s nur noch
    zwei Lager. Ich muss mich entweder dafür oder dagegen entscheiden. Ich kann keine Vermittlerrolle mehr einnehmen.

    Muß man dazu noch eine Analyse schreiben? Ich tue es mal in aller Kürze: Man könnte auch dieses Radiofeature ganz einfach als “Hate Speech” bezeichnen.

    Zur profeministischen Hate Speech gehört auch, daß man sich erstens weitgehend auf das auch in der Männerszene häufig kritisierte Forum wgvdl.com bezieht und zweitens daß nur der schlimmste Trash dort zitiert wird. Kein Wort von den lebhaften Diskussionen dort, von der Widerrede gegen Frauenfeindlichkeit oder anderes extremes Gedankengut, kein Wort von schwulen, linken und anderen völlig harmlosen Nutzern dieses Forums.

    Just beim Schreiben dieses Artikels und beim Durchblättern des PDF-Manuskripts von der Sendung lese ich folgende Stelle, wo der Jungsoziologe Hinrich Rosenbrock Folgendes sagt und sich zu meinem Blog äußert:

    Die erste Morddrohung habe ich kurz nachdem die erste Expertise veröffentlicht worden ist erhalten, bzw. habe sie im Internet gefunden. Mit dem entsprechenden Foto, das auch bei der Veröffentlichung und in der Presse von mir zu sehen war. Und wo dann halt explizit ein
    antisemitischer Bezug war mit: „Rosenbrock, der Name klingt jüdisch, ich werde ihnen persönlich die Kehle aufschlitzen“. Was die zweite Morddrohung angeht, also die sich an meine Eltern richtete, „Hini, du Hurensohn, ich werde deine Scheiß-Alten aufspüren und anzünden“. Da hab ich keinen konkreten Anlass, sondern verorte das halt eigentlich im Allgemeinen, dass immer wieder was kommt.

    Ich selbst sehe mich ja als völlig unwichtige Randfigur dieses Theaterstücks. Die “Morddrohung” stammt tatsächlich von mir und ich bekenne mich schuldig im Sinne der Paranoia. Hier der tatsächliche Wort- und Bildlaut meines Minitextes:

    rosenbrock

    Joa Mei. Des hat der James T. Kirk tatsächlich dem Adolf in den Mund gelegt. Joa Mei. Ich stelle den strafverfolgenden Behörden gerne meine Personendaten zur Verfügung. Ich hätte nicht gedacht, daß mein jetziger Blogpost noch so eine Wendung nimmt. Ich hatte ganz arglos das Manuskript durchgeblättert und dachte: “So, jetzt kommst du mal langsam zum Schluß. Das Wichtigste hast du ja gesagt.”

    Ich selbst frage mich immer, wie bescheuert diese drei Soziologen vom Grill wirklich sind. Immerhin kann ich in diesem Beitrag der Öffentlichkeit mitteilen, wie es sich um diese angebliche “Morddrohung” wirklich verhält.

    Man kann an der Entstellung meiner “Morddrohung” schön sehen, wer hier wirklich paranoid ist. Als ob jemand ernsthaft auf diese Weise eine Morddrohung öffentlich im Internet publizieren würde. So läuft die profeministische Propaganda im Radio. Da wird aus einer satirischen Bemerkung, die einem satirischen Adolf auf einem satirischen Blog in den Mund gelegt wurde, eine Morddrohung.

    Paranoia, Verschwörung, Vernichtungsängste? Hate Speech, Lagerdenken?

    Das alles findet man bei ein paar Hanseln im wgvdl-Forum – und bei sämtlichen Vertretern des ganz normalen Mainstream-Feminismus, wie sie in der Sendung zitiert werden. In Radiosendungen, die im ganzen Land laufen, in Zeitungen, die im ganzen Land erscheinen.

    Noch kurz etwas zur zweiten “Morddrohung”, die Rosenbrock erhalten hat:

    „Hini, du Hurensohn, ich werde deine Scheiß-Alten aufspüren und anzünden“

    Sagen wir es mal so: Echte Morddrohungen erhalten in der Regel Menschen, die wirklich Zivilcourage beweisen wie z.B. diverse inner- und außermuslimische Islamkritiker und -kritikerinnen. Auch am Denunziationsprojekt Hatr.org zeigt sich, daß Feministinnen und ihre Sekundanten harmlose Frustäußerungen völlig fehleinschätzen. Dagegen sind militante Aktionen und handfeste Drohungen von Feministinnen gegen Männerrechtler ganz normale Realität, wie sich an zahlreichen Fällen zeigen läßt.

    Ich hoffe, daß auch der Bayerische Verfassungsschutz, der im Beitrag erwähnt und zitiert wird, diesen Blogpost liest und sich nun auf die wirklichen Anhänger Breiviks und anderer Rechtsradikaler konzentriert. Bei MANNdat und Agens sind sie jedenfalls nicht zu finden. Auch nicht im wgvdl-Forum.

    Die wirklichen Feinde unserer Demokratie sind manchmal da, wo man sie gar nicht vermutet.

    11 Comments
    1. Dass jetzt das BVG die “Homo-Ehe” einführen will, kann tatsächlich zum Erscheinen eines zweiten Breiviks führen. Es geht gar nicht darum, ob man Breiviks Taten gutheißt oder nicht. Die derzeitige Politik provoziert immer mehr Gewalt.
      Die Frauen sollen mehr für Liebe zuständig sein, und die Männer mehr für Kraft. Man kann nur hoffen, dass die erstarkenden Parteien AfD, FW und Pro wieder eine konservative, nicht-grüne Ökopolitik etablieren. Mehr dazu auf meinem Blog (bitte auf meinen Nick klicken).

    2. James T. Kirk permalink

      Du erzählst immer denselben Müll, Esopo.

      Männer und Frauen “sollen” für gar nichts zuständig sein, sondern sich frei entfalten können. Wenn wir so weit wären, wäre schon viel gewonnen. Nur dürfen wir uns laut Feministinnen und Gender-Gestapo nicht frei entfalten, sondern müssen uns brav überall gleich verteilen. Außer natürlich bei den unattraktiven Bereichen der Gesellschaft. Da müssen Männer weiterhin die Mehrzahl bilden.

      Wir wären auch schon ziemlich weit, wenn die normale Bevölkerung und die Politiker diese erbärmliche Verlogenheit erkennen würden.

    3. Kai permalink

      Ganz schöner Text, aber leider überhaupt nicht gelungen…

      Einen satanischen Adolf hat es gegeben, einen satirischen gibt es nur in der “Heute Show”… Und nein, der Satz so einzeln ist weder Satire, noch witzig sondern einfach nur dumm…

      Dumm unter anderem auch, weil es doch genau das ist was die “Gegenseite” will, sich als Held aufzuspielen, zu zeigen wie stark der Hinrick ist um sich bei den vielen vielen FeministInnen als potentieller Fickpartner anzuschleimen. Und da kommt so ein todesmutig mordbedrohter aber cool darüber stehender Soziopath (oder wat der nu auch immer studiert hat) immer gut. Mehr nicht! Um mehr geht es Herrn Rosenbrock nicht, als sich mit allen Mitteln einen Namen zu machen, Geld zu verdienen und somit attraktiv zu sein für Frauen… Dafür kämpft er, dafür diskriminiert er und dafür erstellt er so einen Blödsinn.

      Ich gebe Dir in so fern Recht, als das Herr Rosenbrock nicht an einer Diskussion interessiert ist. Was auch daran gesehen werden kann, das immer die gleichen drei Soziodingens auf Podiumsdiskussionen sitzen, eine Kritische Stimme war bisher nie dabei, reine Jubelperser… Leider aber auch genau so, wie es in meinen Augen auch viele Männerrechtler gibt, die nicht an einer Zusammenarbeit, geschweige denn an einer Diskussion, interessiert sind. Es gibt halt diese Extrempuper, die nur schwarz weiß denken, so wie Rosenbrock, Kemper und Gesterkamp. Aber auch im „Lager“ der Feminismuskritiker gibt es einige, die sich selber dazuzählen oder von anderen dazugezählt werden, die in meinen Augen eher kranke Ansichten haben, jo die teilweise den Schuss nicht gehört haben. Dazu gehören auch „Frauenquote in Gasanlagen“ und Bundesmuschi… Die NPD titelte „Gas geben“, die Partei Die Partei berichtete darüber (http://www.die-partei.de/2011/08/19/die-npd-gas-geben-plakate-in-der-presse/). Die Vergasungsanlagen der Nazies waren übrigens quotiert, zwar nicht streng, aber Frauen, Kinder, Männer, alles mussten hier hinein, da ist dann obiger Spruch nicht mal mehr witzig, sondern zeugt eher von einer schlechten Provokation, wenn man ihn denn, ohne den Zusammenhang zu kennen, als eher wohlwollend darstellen möchte, mehr auch nicht. Genau so wie man natürlich nicht die Drohung Rosenbrocks Eltern anzuzünden als Morddrohung auffassen muss. Bekommst Du aber eine diverse Liste solcher Drohungen, so weißt Du nie ob da nicht wirklich mal irgend so ein durchgeknallter darunter ist. Darum geht es den Verfassern dieser Mails. Und durch die „Anonymität“ des Netzes trauen sich heute leider immer mehr Menschen zu solchen „Heldentaten“. Das muss man dann auch als das benennen was es ist, ein Scheidreck, fertig.

      Zu Deinem Zitat, lass einfach diesen Männerrechtler Hitler da wo er hingehört, in den Untiefen der Geschichte, in der Hoffnung das er und seine Schatten da bleiben. Es gibt Nazis in Deutschland, mehr als viele wahrhaben wollen, diese Arschlöcher sind eine Bedrohung, reell für viele Menschen, sei es nun jüdische Mitbürger, Obdachlose, Behinderte oder Roma. Wenn ich hier mal Deniz Yücel zitieren darf, „Wenn Du Eier hättest“ würdest Du Dich bei Rosenbrock entschuldigen und das versuchen klarzustellen. Natürlich wird sich daraus nichts entwickeln, er wird sich keinen Millimeter von seinen Extrempositionen bewegen. Trotzdem wäre es ein Zeichen, das Du auf Deiner Webseite veröffentlichen kannst. Was Du machst bleibt jedoch Dir überlassen…

      Mir sind in dieser Radiosendung, die ich nur teilweise und im Auto gehört habe, aber einige andere Punkte aufgefallen… Ein Satz lief z. B. darauf hinaus, das viele „rechte“ Männer aufgrund der Sozialen Stellung (Arbeitslos und doof) keine Tante abkriegen und sich deshalb radikalisieren. Ich finde den Satz klasse, auch und besonders in einer Runde, in der Menschen sitzen, die sich eher als Links bezeichnen… Keine Hilfsangebote, sondern Anklage… Die Roma in unseren Vorstädten, wir erinnern uns, die Menschen die nach Deutschland kommen weil sie in ihren Ländern diskriminiert und ausgestoßen werden, die zu einem Anstieg der Kriminalität, Prostitution und Vermüllung führen, brauchen RICHTIGERWEISE Hilfe, damit sie integriert werden. Aber Menschen, die zumindest nach diesen drei Soziodingens, ohne Startchance in diese Gesellschaft kommen, sind selbst schuld? Jo, klar, Rosi, Gersti und der Kempy haben die Probleme der Gesellschaft verstanden… Viele in diesen Foren wurden Aufgrund ihrer Scheidung in genau diese Situation verfrachtet, sie hatten vorher ein Haus, Kinder und eine sie leider nicht liebende, aber sehr egoistische Frau. Nun haben sie nicht nur eine Exfrau, sondern auch ein Exhaus, Exfreunde, Exarbeitsstelle und, für sie das schlimmste, Exkinder. Und genau diese Situation, in der oftmals Männer, unverschuldet jeglicher Zukunftsperspektive beraubt werden, führt zu genau solchen Aussprüchen. Oftmals dadurch das sie isoliert sind, sich, übrigens genau wie FeministInnen, in ihre Filterbubble oder Schutzräume mit ihresgleichen, begeben und jede Kritik ausblenden oder als dämlich abtun, zu so einem Schwachsinn wie Quote in Gasanlagen hinreissen lassen. Genau so wie es viele Idioten gibt die Gesterkamp in seinem „Geschlechterkrampf von Rechts“ Familienfundamentalisten nennt. Menschen die noch an Begriffe wie Familienvorstand im engsten Wortsinne glauben, Menschen für die Frauen nichts weiter als ne Wahre sind, die man sich mal irgendwo aus Afrika einfliegen lassen kann, wenn es denn daneben geht, pech gehabt. Mann muss nur weitersuchen, soll die Schnalle doch sehen wie sie hier klarkommt.

      Das ist jetzt keine Lobrede auf Ehegattenunterhalt, aber ich kenne eine Menge solcher Typen, und mit denen möchte ich genau so wenig zu tun haben wie mit Schwarzer und Co. Das Gesterkamp mich dennoch mit diesen in einen Topf wirft, dazu noch Arne Hoffmann, Manndat etc. zeigt, das er diffamieren will. Das kann man nur aufbrechen, indem man Stellung bezieht, in dem man sich abgrenzt und in dem man zeigt auf welcher Seite man steht, aber auch gegen Aussagen wie im WGVDL. Ich selbst habe dort nur einen Thread gelesen, Aussagen dort wurden nicht abgegrenzt, Kritiker genau so heruntergemacht wie Rosenbrock, Kemper und Co. das versuchen. An einer Diskussion sind die Menschen dort nicht interessiert; genau so wie Kemper und Ronsenbrock, die sich nur dorthinbegeben um sich neue Munition zu holen.

      Arne Hoffmann hat seinerzeit einen richtigen Schritt getan, indem er sich von diesen Extremidioten abgrenzte. Ich verspüre auch kein Bedürfnis diese Menschen zu entschuldigen, und rechte (also wahre) linke Männer sollten dies auch nicht.

      Die Taktik von Herrn Rossy, Herrn Kempy und dem Altmeister Gersty ist es nun mal zu diffamieren. Es ist alle schwindelig zu reden bis alle generft aufgeben. Diese Taktik geht eine Zeit lang gut. Doch irgendwann rennen auch sie gegen eine Wand. Kempy merkt das gerade auf Wiki, wo er mit seinem, der hat böse Vergewaltigungsbilder hochgeladen, aber meine Therapieempfehlung versteht ihr alle ganz ganz falsch es gibt ja auch Tanztherapie und alle die mich nicht lieben sind böse und mögen den Feminismus nicht, irgendwie nicht so auf Gegenliebe stößt. Er provoziert bis der andere ausflippt, dann rennt er zum Admin und heult los. Auch jetzt wieder. Erwachsene Menschen sollten hier anders reagieren. Das muss man aufdecken, dass Kemper z. B. nichts weiter wie ein Egozentriker ist, der nur auf sich bezogen seine Welt erschaffen will. Gender Bier (oder wat er immer wollte) in der Wiki, damit noch mehr FeministInnen da rumturnen und ihn bei seiner Sache unterstützen. Ausgewogenheit sieht anders aus. Auch Gersty ist da nicht besser, er gibt zwar noch zu das Väter in Deutschland weniger Rechte haben, aber allgemein einen Opferstatus, nein. Er hat ja nun auch Recht, ich bin kein Opfer als Scheidungsvater, ich bin benachteiligt, diskriminiert als Vater, der seinen Sohn sehen will, der ebenfalls ein Kinderzimmer, Anziehsachen etc. vorhalten muss und trotzdem noch fürstlichen Unterhalt zahlt. Der mehr zahlt um seinen Sohn mehr zu sehen. Aber mal ehrlich, ist daran der Feminismus schuld? Wie oft wurde mir schon gesagt, Du kümmerst Dich mehr, Dein Sohn hat mehr an Dir gehangen etc. Aber am Schluss kam immer, ein Kind gehört zur Mutter. Ich kann mich aber nicht erinnern dass die Feministinnen diesen Satz geschaffen haben. Und auch ein Vater in der Gesellschaft um 1960, also ehe der Feminismus aufkam, hatte die gleichen Probleme wie ich sie heute habe. Somit ist mein Problem nicht in erster Linie der Feminismus, sondern das Männerbild in der Gesellschaft. Dieses wird zwar vom Feminismus genau so ungeprüft nachgeplappert, aber es ist unsere Gesellschaft. Und ich kann mir sogar Vorstellen mit FeministInnen zusammen zu arbeiten, wenn es z.B. um Kindergartenplätze geht, wenn es darum geht mehr Männer in die Kitas und Schulen zu bringen. Aber in anderen würden sie Kontra kriegen. Ein Problem bei einem solchen Diskurs mit gemäßigten Feministinnen ist leider aber auch die Wortwahl. Lohnlüge kommt bei denen nicht so gut…

    4. Die Vergasungsanlagen der Nazies waren übrigens quotiert, zwar nicht streng, aber Frauen, Kinder, Männer, alles mussten hier hinein, da ist dann obiger Spruch nicht mal mehr witzig, sondern zeugt eher von einer schlechten Provokation,

      Hallo Kai,

      das ist ein bißchen viel für den Anfang. Aber ich stelle mal klar, daß ich bei Gasanlagen nicht an Gaskammern, sondern an eben Gasanlagen gedacht habe. An industrielle Anlagen, wo malochert und geschuftet wird.

      Ich gehe später noch auf den Rest, den du geschrieben hast, ein.

    5. Goofos permalink

      Ich überlege gerade was zu Hilters Zeiten mit denen passiert ist, die Hitler veralbert/veräppelt haben?

      In einer zweiten Überlegung, stelle ich fest, dass durchaus Parallelen bestehen wenn man heute einen Rosenbrock veralbert/veräppelt.

    6. Kai permalink

      Kai an Brücke
      Klar nehme ich an, das Du an Industrieanlagen gedacht hast und das Zitat in einem anderen Zusammenhang siehst, Doch in dem Rechten Zusammenhang in den die Männerrechtler gebracht werden, ist genau diese Gasanlage nun mal genau so zweideutig wie sonstwas. Wir fordern oftmals eine QuatschQuote in Berufen wo überwiegend Mânner arbeiten, körperlich harte Arbeit ist der Bau, unter Tage etc. Gasanlagen ist jedoch keine harte Arbeit, es sei denn es ist eine Borinsel für Gas… Und auch das Zitat in seinem Zusammenhang
      http://www.wgvdl.com/forum3/index.php?mode=thread&id=7059
      ist da dann nicht mehr so Zweideutig wie wir es diskutieren. Und nein, ich lese erst garnicht in diesem Forum…

      Ich kenne sonst ja Deine Ansichten aus einigen Forendiskussionen und kenne deine Einstellung, weiss auch das Du zu den Unterstellungen nicht neigst. Aber in meinen Augen hast Du hier den Bogen wirklich ein wenig überspannt… Leider finde ich auch die Ausgangsseite mit der Satiere nicht, um zu sehen ob diese irgendwie abgeschwächt oder erklärt wird, alla. Wenn wir jetzt wirklich Rechte Kerle wären, dann würde unser Patriachachtsverteidiger und Männerrechtler … Ich bin trotzdem der Meinung, eine Satire mit Hitler sollte passen oder einpacken. Ein schlechter Witz der Hitler in den Mund gelegt wird, wird dadurch auch nicht besser…

      So, aber nun geh ich noch etwas schlafen, der Sandmann (auch wieder eine unquotierte Männerdomaine) kommt… Nacht

    7. baumbaron permalink

      Guter Witz, nur wenn wir Witze über den Verbrecher aus Braunau machen, wird er aufhören uns zu verfolgen. Das hat die gesamte Gesellschaft noch nicht kapiert und deshalb durfte selbst ein brillianter Michael Lerchenberg vom Bieranstich verbannt werden, weil er mit einem entsprechenden Vergleich den Westerwelle treffend entlarvt hatte. Diese Machenschaften entstehen auf der okkulten Basis der political correctness, die auch immer dann für Denk- und Sprachverbote herangezogen wird, wenn es darum geht, klar zu machen, dass Genderismus und Queerismus sich als eine Art säkularer Neoglaube myzellartig über die Gesellschaft legt und dieser die Luft abschnürt bis sie vollständig entsolidarisiert sein wird. In diesem Sumpf ist natürlich auch klar, dass Gendersprache selbstredend hyperwissenschaftlich, seriöse Sprachwissenschaft hingegen natürlich abzulehnender Unsinn ist. Totalitäre Strukuren ticken so, dies führt dann zu ebensolchen Wissenschaften wie dies das Beispiel “Rassenlehre” zeigt. Auch das durfte sich an deutschen Universitäten austoben, wie eben das “Herr Professorin” auch. Der Krieg wird noch stattfinden, ich bin sicher, meine Söhne werden die Appeasementpolitik gegenüber dem Feminismus noch ausbaden, indem sie für ihre demokratischen Rechte die Unifrom anziehen müssen. Rosenstock und Co – man wird sehen – aber es steht zu vermuten, dass sie hinterher alles tun um nur als “Mitläufer” eingestuft zu werden.

    8. derdiebuchstabenzaehlt permalink

      Kirk, das hättest Du wissen können! Der Feminist darf SCUM lesen und rezitieren! Der Feminist muss das sogar machen! (Warum weiß ich nicht, er muss es jedenfalls, wie er eben das Binnen I braucht!)
      (Hat der Feminist SCUM gelesen?)

      Was hast Du schlimmes gemacht? Du hast einen Hohlkopf mit einer Hohlbirne verglichen, nicht gleichgesetzt, sondern nebeneinandegesetzt, das hast Du gemacht!

      Und da kommen alle Schlauberger und sagen Dir wie wenig lustig DIESER Vergleich ist!

      Lass Dich nicht auf diese Dummheiten ein!

      Die sollten lieber mal was zur Uni Leipzig sagen!

    9. Zu Deinem Zitat, lass einfach diesen Männerrechtler Hitler da wo er hingehört, in den Untiefen der Geschichte, in der Hoffnung das er und seine Schatten da bleiben. Es gibt Nazis in Deutschland, mehr als viele wahrhaben wollen, diese Arschlöcher sind eine Bedrohung, reell für viele Menschen, sei es nun jüdische Mitbürger, Obdachlose, Behinderte oder Roma. Wenn ich hier mal Deniz Yücel zitieren darf, „Wenn Du Eier hättest“ würdest Du Dich bei Rosenbrock entschuldigen und das versuchen klarzustellen. Natürlich wird sich daraus nichts entwickeln, er wird sich keinen Millimeter von seinen Extrempositionen bewegen. Trotzdem wäre es ein Zeichen, das Du auf Deiner Webseite veröffentlichen kannst. Was Du machst bleibt jedoch Dir überlassen…

      Hallo Kai,

      ich antworte dir jetzt noch mal auf diese Passage. Ich glaube im Jahre 2011 gab es in Frankreich ca. 150 gewalttätige Übergriffe auf Juden. In Deutschland waren es ca. 14. Das mal zur Gefahr von “Rechts”. Die Rechtsextremen sind eine unangenehme Erscheinung, ich halte das Problem aber für prinzipiell gelöst. Viel wichtiger wäre es, daß endlich verstanden wird, daß die Gewalt in der Erziehung zu solch Persönlichkeiten führt, die für Rechts- und Linksextreme typisch sind.

      Das will man immer noch nicht begreifen – daß man nicht aus Spaß zum Rechtsextremen wird, sondern dem eine tatsächliche schlimme Opfergeschichte zugrunde liegt. Diese Ignoranz gegenüber den Fakten und wohlmeinende Gutmenschenprogramme gegen “Rechts” finde ich viel schlimmer als den kleinen Haufen NPD-Anhänger.

      Eine “Entschuldigung” gegenüber Rosenbrock halte ich für völlig unangemessen. Und zwar aus dem einfachen Grunde, daß ich rein gar nichts getan habe. Wer die Kontexte realisiert, dem muß dies klar sein. Und es muß auch Rosenbrock klar sein, daß er mit seiner Haßpropaganda nicht nur solch harmlose Reaktionen wie die meinige provoziert, sondern auch noch mehr drin ist.

      Der eigentliche Provokateur ist Rosenbrock. Auch das ist eine “natürliche” Ironie solcher Theaterstücke, wie wir es erleben.

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