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Noch zwei lustige Bilder für zwischendurch und ein paar Gedanken zu Conchita Wurst

by James T. Kirk on Mai 18th, 2014

Bei 50 Pfennig habe ich obiges Bild entdeckt und möchte es hiermit gerne weiterverbreiten. Ja, ich finde unseren Hanswurst Transwurst eklig und scheiße, und ich bin stolz auf meine Intoleranz. Allerdings ist das so nicht ganz korrekt. Als ich das erste Mal von dem Gewinner des Grand Prix hörte, dachte ich mir: Cool, daß Österreich mal gewonnen hat und das dann mit so einem Trash-Kandidaten.

Ich mag gerne Trash-Humor, und aus dieser Sicht ist es cool, daß Transwurst gewonnen hat. Dabei wäre nicht viel. Daß er eine Schwuchtel, Transe oder Tunte ist – was auch immer – fand ich nicht wichtig. Ich habe jedenfalls keine sündigen homophoben Gefühle in mir entdeckt, deretwegen ich hätte einen Beichtstuhl und den Pastor meines Vertrauens aufsuchen müssen.

Eine ganz andere Wendung bekam das Ganze freilich angesichts des medialen Hypes und des Gutmenschen-Tsunamis, der sich nach dem Endsieg von Conchita Wurst entfaltete. Bevor ich weiter schreibe, möchte ich hier noch auf einige gelungene Artikel zu diesem Thema hinweisen:

Männerstreik – Der ESC2014, Conchita Wurst und Arne Hoffmanns Irrtum

Hadmut Danisch – Neo-tolerant-politisch-korrektes anti-normativ-uniformes Diversitäts-Einheits-Mobbing

Kurzum: Die Sache wurde unangenehm, als eine nicht weiter erwähnenswerte Sache zu einem Gutmenschen-Thema hochstilisiert wurde und es nun um Wohl und Wehe der Menschheit ging – oder anders ausgedrückt: um Toleranz und Homophobie. Ich will nicht wieder den Großanalytiker spielen, aber plötzlich wurde alles Mögliche in die Haltung hineininterpretiert, die jeder einzelne zu Conchita Wurst einnahm.

Wer Transwurst gut fand oder ihn als Jurymitglied wählte, der war tolerant, weltoffen und noch vieles mehr, was Rußland nicht ist. Und wer Transwurst scheiße fand oder einfach nur eklig, nun ja, der ist bekanntlich heutzutage homophob. Wir haben hier also wieder das Problem, daß ein bestimmtes Ereignis oder ein Sachverhalt von Eiferern aufgeladen wurde, um ihre persönliche Gewissens-Onanie betreiben zu können.

Einer bestimmten Klientel geht es ganz offenkundig nur darum, sich als gute Menschen feiern zu können. Dann folgen wüste Projektionen auf all die, die dem jeweiligen Kult nicht folgen.

Conchita Wurst und sein Sieg beim Grand Prix hätte ein unschuldiges und lustiges Ereignis werden können – ohne den Ingrimm fanatisierter Gutmenschen, die unter einer Art Dämonisierungszwang leiden, der all jene trifft, die bei der Gewissens-Onanie nicht mitmachen wollen oder Transwurst einfach nur kacke finden.

Aber genug des Geschwafels. Die Artikel von Danisch und Männerstreik sind sehr gut und sagen eigentlich alles Wesentliche.

Und noch ein Wort an unsere freundlichen “linken Männerrechtler”: Schaut doch mal in die Kommentare unter dem Focus-Artikel, den Hadmut Danisch verlinkt hat. Da könnt Ihr einiges lernen. Werdet einfach mal ein bißchen toleranter hinsichtlich Meinungen, die nicht dem linken Mainstream entsprechen. Was beim Feminismus geht, muß auch beim Homo- und Islamostalinismus gehen.

Also Leute, auf geht’s.

Zum Schluß noch ein lustiges Bild, das ich in einem anderen Forum entdeckt habe. Wie mir 50 Pfennig schrieb, soll das obige Bild gerne weiterverbreitet werden. Auf seinem Blog ist auch noch eine nette Nahaufname der Conchita-Wurst zu sehen.

conchita wurst

4 Comments
  1. Ezra permalink

    Ihr sei echt pervers, wenn ihr ESC schaut. Sowas von Pudel!

  2. Ezra permalink

    Ist euch nix aufgefallen, schon die Affen und der vor der “Wurst” hatten nichts zwischen den Beinen.

    Bei welcher Evolution ist der abgefallen!?

    Oder ist das ein übler feministischer Scherz von James Tiberius?

    • Gastkommentar permalink

      @Ezra: Vielleicht waren es bärtige Weibchen?

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  1. Zitat des Tages | Männerstreik

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