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Unverhoffter Zuwachs bei den “besorgten Bürgern”

by James T. Kirk on September 7th, 2016

Es gibt Reichsbürger, Veggie-Bürger – und es gibt die besorgten Bürger.

Mit dem Begriff des besorgten Bürgers machen sich geistig verstrahlte Gutmenschen lustig darüber, daß man auch ohne Romantisierungen und Gewissensonanie auf den realexistierenden Refugee gucken kann – der mal sein Heim ankokelt wegen schlechten Puddings, mal Prügelorgien initiiert wegen weniger als nichts, mal weibliche Helfer anspuckt und ignoriert und so weiter und so fort.

Er verhält sich eben so, wie Flüchtlinge es nun einmal tun. Siehe die ganzen tumben Ossis in der Prager Botschaft 1989. Siehe die ganzen hinterhältigen, heimtückischen und verschlagenen Juden, die während des zwölfjährigen Reiches nach Übersee flohen.

Genau so verhalten sich heute auch unsere lieben Refugees. Manchmal malen sie Hakenkreuze ans Asylheim, manchmal kassieren sie unter mehreren Identitäten, und manchmal wollen sie ein sicheres deutsches Bundesland verlassen und in ein anderes fliehen, weil es ihnen z.B. auf dem Lande nicht so gefällt.

So wie unsere Gesellschaft grenzenloses Verständnis für “Flüchtlinge” bereithält und ihnen alles verzeiht, genauso blickt die Gesellschaft auch auf Frauen und Feministinnen. Auch für sie gilt die grenzenlose Verständnispädagogik verstrahlter Gutmenschen. Deshalb habe ich auch das Wort vom “Flüchtlingsfeminismus” kreiert.

Einem intelligenten Zeitgenossen fallen diese Parallelitäten eigentlich auf. Ich erwähne dies nur, weil Arne Hoffmann wirklich exakt das gleiche Verhalten in bezug auf Islam und Asylkrise zeigt, was er im nächsten Absatz auf Genderama empört kritisiert, wenn Frauen derartig idealisiert und mit Samthandschuhen angefaßt werden, wie dies bei Flüchtlingen der Fall ist.

Diese Absurdität ist für mich immer wieder ein erschreckendes Schauspiel. Dazu bedarf es schon eines gehörigen Maßes an Verlogenheit. Und wenn man den heiligen Refugee nicht anbetet, dann kommt er mit der gleichen “Rechts”-Scheiße, die auch die profeministischen Stiftungen und Journalisten für uns übrig haben, wenn wir nicht den heiligen Feminismus anbeten.

Entschuldigung, aber das ist so krank, daß ich es immer wieder kaum glauben kann.

Aber zurück zu den besorgten Bürgern. Das ist eine Phrase, die man übrigens auch auf Feminismuskritiker und Männerrechtler anwenden könnte bzw. die mit anderen Worten tatsächlich immer wieder zum Ausdruck gebracht wird. Feminismuskritik wird immer wieder ridikülisiert und diffamiert. Nun ja, Stichwort Parallelitäten.

Wir Männer sollten uns nicht so haben, man lacht über männliche Tränen und glaubt, daß wir alle Verlierer seien und Angst vor Gleichberechtigung haben. Und genau so macht man sich eben auch über die Asylkritik lustig. Nach dem Motto: Was habt Ihr denn. Seid’s doch alle Ausländerfeinde. Haben doch auch die Ossis und Vertriebenen integriert. Ihr seid doch nur voller Angst und Haß. Wo fürchtet Ihr denn Einschnitte?

Jetzt gibt es unverhofften Zuwachs bei den besorgten Bürgern. Man bestaune folgende Grafik:

berliner manifest afd besorgte bürger

Mit dem sogenannten “Berliner Manifest” zeigen linksgrünversiffte und gendergaga Homos, daß ihnen wirklich die Muffe und der Arsch auf Grundeis gehen. Sie fürchten nichts mehr als eine Vereinnahmung der andersartigen sexuellen Orientierungen durch die AfD. Ganz stolz und weiblich-narzißtisch schreibt Powerfrau und Superemanze Anne Wizorek nun dies auf Twitter:

anne wizorek berliner manifest twitter
Twitter-Link

Frau Wizorek ist also besorgt um eine Vereinnahmung der Schwulen und Lesben durch die AfD. Habe mir dann mal erlaubt, das hier bei Frau Wizorek zu antworten:

wizorek twitter kritik schwesig

Ich wurde praktisch Sekunden später auf Twitter blockiert. Die Reaktion kam unversehens – fast so, als wäre da ein ständiger Mitarbeiter am Ball, der sofort reagieren kann, falls unbotmäßige Kritik erfolgt. Die Frau arbeitet ja jetzt bei Küstenbarbie im Frauenmysterium. Da gilt es einen Ruf zu verteidigen. Mein Tweet ist aber immerhin noch existent, soweit ich das sehe. Bereits bei diesem Bißchen Kritik wird man geblockt. Ist das eine “weltoffene und vielfältige” Gesellschaft?

Na ja. Leider gibt es noch viel zu viele Gehirngewaschene, die nicht wissen, was für ein Geist sich hinter Schwachsinns-Kampagnen wie “No hate speech” versteckt. Das sind Leute, die so strunzdumm lügen, daß sie empört sind, wenn sie echte “Hate Speech” ernten, aber mit (halbwegs) sachlicher Kritik kaum zurechtkommen.

Sie kommen also so oder so nicht mit Kritik klar. Und echte ausfällige Kommentare sind praktisch die hilflose und nachvollziehbare Konsequenz aus all der widerlichen Verlogenheit und Strunzdummheit, die uns Leute wie Anne Wizorek oder Manu Schwesig tagtäglich entgegenschleudern.

Schade, daß es in Deutschland außer mir Henryk M. Broder und Elmar Hörig keinen Intellektuellen gibt, der in einer Talkshow ergreifendes Mitgefühl gegenüber Anne Wizorek theatralisch vorspielen kann und dann mit genüßlichem Lächeln sagt: Willkommen bei den besorgten Bürgern, liebe Frau Wizorek.

3 Comments
  1. “Ich wurde praktisch Sekunden später auf Twitter blockiert. Die Reaktion kam unversehens – fast so, als wäre da ein ständiger Mitarbeiter am Ball, der sofort reagieren kann, falls unbotmäßige Kritik erfolgt.”

    Nun, die kleine Anne lebt in ihrem Twitter-Universum und da werden Eindringlige von Bots sofort per Disruption platt gemacht. Was fliegst du da auch rein, Captain …

    Im Ernst, ich kenne die Strukturen von Twitter nicht und habe keine Ahnung, wer da wo, wie und was machen kann, bzw. für wen ggf. im Auftrag.

    Ännchen von T. hat jedenfalls einen Freund, der für sie alles vorfiltert. Sie scheint einen Deppen gefunden zu haben, der Unliebsames von ihr fern hält, damit ihr Mikrokosmos nicht gestört wird.

    Dass dem wirklich so ist, hat sie ja sogar selbst schon mal gesagt und geschrieben. Da durchzudringen ist mir die Mühe nicht wert und ich finde sie auch viel zu unwichtig, als dass man sich mit ihr beschäftigen muss.

    Sie ist schlicht & dumm, was sie ja regelmäßig auch zur Schau stellt. Damit passt sie intellektuell und ideologisch bestens ins BMFSJS, der Barbietruppe unserer ‘geliebten Bundesregierung’.

    • James T. Kirk permalink

      Hallo Emannzer,

      ich war leider länger außer Gefecht. Kompliment für diese Mega-Abkürzung BMFSJS. Hört sich irgendwie an wie eine Nazi-Einrichtung.

      Könnte da vielleicht sogar ein F fehlen? Ich guck mal nach…

      Eat this: https://www.bmfsfj.de/ :)

      Ich würde das Ganze ja einfach nur noch Familienministerium nennen. Alles andere streichen und somit zum Ausdruck bringen, daß es um alle geht. Um Familie im konkreten und im übertragenen Sinne.

  2. Hallo Captain,

    ich habe den sperrigen Titel von Schwesigs Puppenstube auf “Frauenministerium” reduziert. Alle anderen Zusätze sind nur zum Schein da und nur zum Zweck zusätzliche Mittel für feministische Lobbies locker zu machen.

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