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Warum ich mir gerne einen Spaß über das Dritte Reich erlaube

by James T. Kirk on Juni 24th, 2013

Die Überschrift müßte eigentlich heißen: Warum ich mir gerne einen Spaß über unseren Vergangenheitsdiskurs leiste. Das klingt aber etwas umständlich und weniger plakativ.

Zuletzt erregte ich einiges an Aufsehen, weil ich eine total echte und ernst gemeinte Morddrohung an den Jungsoziologen Hinrich Rosenbrock “verschickte”. Jedenfalls hatte der Männerrechtler Adolf Hitler – übrigens ein echter Breivik-Fan – sein Mißfallen über Rosenbrock kundgetan und drohte, Rosenbrock persönlich ins Jenseits zu befördern.

In der zuletzt im MANNdat-Forum stattgefundenen Debatte und auch auf “Alles Evolution” wurde häufig ein Befremden über meinen Humor geäußert. Natürlich habe ich auch enthusiastische Solidaritätsbekundungen erhalten. Ich möchte aber trotzdem gerne mal erklären, warum ich meinen Humor als legitim und lustig erachte. Dabei geht es im Grunde genommen weniger um mich als um die Frage, inwieweit wir das Leben in der Gegenwart durch einen pathologischen Geschichtsbezug und moralischen Rigorismus abtöten.

Man muß hier zuerst darauf hinweisen: Ich mache mich nicht über die realen Ereignisse während des Zwölfjährigen Reiches lustig, sondern über unseren heutigen Umgang damit. Dies ist ein sehr wichtiger Unterschied.

Man muß doch schon etwas deppert in der Birne sein, wenn man nicht realisiert, daß wir Deutschen spätestens seit den 90er Jahren aus der Auseinandersetzung mit der NS-Diktatur eine Art Religion gemacht haben, die es vielen Gutmenschen erlaubt, sich ein hohes moralisches Einkommen zu sichern. Bei jedem noch so depperten Anlaß wird irgendein Bezug zum Dritten Reich hergestellt. Martin Walser hat in seiner Rede anläßlich der Verleihung des Friedenspreises des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels 1998 darauf aufmerksam gemacht. Auch Richard Schröder, Mitbegründer der SPD in der noch existierenden DDR, hat einen schönen Text mit dem Titel “Mysterium Germaniae” dazu verfaßt.

Wenn ein Gesetz zur Debatte steht, das es erblich vorbelasteten Eltern ermöglichen soll, mittels Präimplantationsdiagnostik eine Fehl- oder Totgeburt ihres Neugeborenen auszuschließen, dann wird auch schon mal die Selektion an der Rampe eines Konzentrationslagers bemüht, um auf die Möglichkeiten des Mißbrauchs hinzuweisen. Selbst wenn es dazu käme, daß sich Eltern mittels der Präimplantationsdiagnostik ein Baby nach ihren Wünschen “selektieren”, ist der KZ-Vergleich absurd.

In einem “Spiegel”-Artikel über die Bestrebungen in Australien, das Rauchen endgültig aus der Gesellschaft zu verbannen, las ich folgende interessante Passagen:

Überraschend mutig legt sich die EU-Kommission mit der Tabakindustrie an. Doch das ist nichts im Vergleich zu Australien. Dort naht “das Endspiel”.
[...]
Und Deutschland? Hier will niemand reden über das “Zigaretten-Endspiel” – weil das Wort so fatal an “Endlösung” erinnert. Und weil “wir noch weit entfernt sind vom Ende der Tabakepidemie”, wie Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum klagt. Die Deutschen kaufen jetzt erstmals seit Jahren sogar wieder mehr Zigaretten.

Vielleicht kommt unsere Fußball-Nationalelf bei der WM in Brasilien nächstes Jahr der Endlösung ziemlich nahe…

In einem besonders zynischen Leserbrief zu einem “Spiegel”-Artikel über die Lebensnöte von Juden in Deutschland las ich folgende Zeilen:

Heute wird die Beschneidung zum Vorwand genommen, alte Vorurteile und versteckten Antisemitismus mit dem Deckmantel des “Kindeswohles” zu umhüllen.

Das sind also die wirklichen Absichten des hinterhältigen und verschlagenen Weltantisemitentums!

Wo es nur geht, werden irgendwelche irrsinnigen Kontexte und Beziehungen zum Holocaust, zum Führer oder zum Tausendjährigen Reich hergestellt. Dies alles, damit sich Gutmenschen eine goldene Nase verdienen und Lobbyisten ihre Interessen durchsetzen können. An dieser Stelle ist eine interessante Parallele zum Feminismus zu ziehen. Denn auch hier werden bei jedem erstbesten Anlaß irrsinnige Kontexte hergestellt, die es erlauben, daß Feministinnen ein ihnen passendes Bild vom Patriarchat und einer frauenfeindlichen Gesellschaft zeichnen können. Genauso wie diese Bilder von Feministinnen immer weniger ziehen, weil sie auf heute lebende Generationen immer abstruser wirken, genauso entsteht auch immer mehr Befremden angesichts der Holocaust- und NS-Liturgie. Die Zeiten von echter Frauenbenachteiligung sowie Verdrängung der deutschen Geschichte sind einfach schlicht vorbei. Hier ist mehr als genug Arbeit geleistet worden und diese Themen sind mittlerweile zu einer Ersatzbefriedigung geworden, in der es zum einen um Pseudobenachteiligungen von Frauen und um die Verächtlichmachung von Männern geht und zum anderen um Pseudogefahren durch “rechts” und die Verächtlichmachung von Deutschland geht.

Naziparanoia und Patriarchatsparanoia sind gewissermaßen Teil eines Komplexes des 68er-Weltbildes, das vor 50 Jahren durchaus seine Berechtigung hatte, mittlerweile aber recht zombiehaft wirkt.

Ich habe bisher häufig von “Kontext” und “Beziehung” geredet. In einer psychologischen Auseinandersetzung mit der “Adolphobie”, wie ich die Fixierung auf die NS-Zeit scherzhaft auch nenne, dürfen diese Begriffe nicht fehlen. Denn die pathologischen Gutmenschenkontexte und -beziehungen werden hergestellt – sind also das Ergebnis eines gewissen neurotischen Bedürfnisses nach Schuldbekenntnis, Schuldabladen und angeblicher Läuterung. Martin Walser formuliert dies so:

Jeder kennt unsere geschichtliche Last, die unvergängliche Schande, kein Tag, an dem sie uns nicht vorgehalten wird. Könnte es sein, daß die Intellektuellen, die sie uns vorhalten, dadurch, daß sie uns die Schande vorhalten, eine Sekunde lang der Illusion verfallen, sie hätten sich, weil sie wieder im grausamen Erinnerungsdienst gearbeitet haben, ein wenig entschuldigt, seien für einen Augenblick sogar näher bei den Opfern als bei den Tätern?

Gutmenschen stellen also künstlich Kontexte her, die der eigenen Gewissensbefriedigung dienen. Deshalb habe ich mir auch den Begriff der “Dekontextuierung” ausgedacht, um meine geistige Haltung zu kennzeichnen. Ich mache mich lustig über das zwanghafte Gebaren besonders guter Menschen, indem ich ihre Kontexte und Tabus bewußt verletze und der Lächerlichkeit preisgebe.

Meine “geistige Haltung” existiert ja auch bei anderen Menschen, nur daß die sich dafür keinen Begriff ausdenken.

Mit “Dekontextuierung” meine ich die bewußte und gewissermaßen therapeutische Grenzverletzung von politisch korrekten Heiligtümern. In meinem privaten Umfeld sage ich zum Beispiel häufig bei den trivialsten Anlässen Dinge wie:

“Die Juden sind schuld!”

Oder ich sage bedeutungsschwanger und in der Pose vollster Überzeugung und Paranoia zu Freunden:

“Dahinter kann eigentlich nur eine jüdische Weltverschwörung stecken.”

Das sind noch die harmloseren Sachen, die ich so erzähle. Das kann man natürlich auch noch steigern. Mein Humor ist also eine Reaktion – eine Reaktion auf einen pathologischen Zustand. Ich dekontextuiere damit die künstlichen und zwanghaften Kontexte, die man immer wieder in der öffentlichen Debatte herstellt, weil bestimmte Dinge einfach nicht sein dürfen. Ich erlebe es auch immer wieder, wie tumbe Gutmenschen darauf “hereinfallen” und quasi Amok laufen, weil man es sich erlaubt, etwas Heiliges infrage zu stellen. Sie sind nicht in der Lage, die Unschuldsvermutung gelten zu lassen, geschweige denn haben sie ein kritisches Bewußtsein für politisch-korrekte Denkverbote. Martin Walser wurde nach seiner epochemachenden Rede 1998 von Ignatz Bubis, dem damaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, als “geistiger Brandstifter” bezeichnet. Walser wurde übrigens in den Jahren nach dieser Rede an unseren Universitäten, wo unsere geistige Elite studiert, von Studenten ausgebuht und -gepfiffen. Ich fand die Rede von Walser genial, und er hat sehr treffende Formulierungen gebraucht, so z.B. diese hier:

Im Jahr 1977 habe ich nicht weit von hier, in Bergen-Enkheim, eine Rede halten müssen und habe die Gelegenheit damals dazu benutzt, folgendes Geständnis zu machen: ›Ich halte es für unerträglich, die deutsche Geschichte – so schlimm sie zuletzt verlief – in einem Katastrophenprodukt enden zu lassen.‹ Und: ›Wir dürften‹, sage ich vor Kühnheit zitternd, ›die BRD so wenig anerkennen wie die DDR. Wir müssen die Wunde namens Deutschland offenhalten.‹
Das fällt mir ein, weil ich jetzt wieder vor Kühnheit zittere, wenn ich sage: Auschwitz eignet sich nicht dafür, Drohroutine zu werden, jederzeit einsetzbares Einschüchterungsmittel oder Moralkeule oder auch nur Pflichtübung. Was durch Ritualisierung zustande kommt, ist von der Qualität des Lippengebets.

Mein etwas derber Humor hat auch dazu geführt, daß ich folgende Formulierung für meine “Hauptdirektive” verwendet habe:

Um allen Besuchern dieses Logbuchs ein möglichst angenehmes und konstruktives Diskussionsklima zu ermöglichen, sind antisemitische, frauenfeindliche, rassistische, sexistische, homophobe, transphobe, rechtsradikale, islamophobe und genderungerechte Meinungsäußerungen nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht.

Damit nehme ich zum einen auf den Meinungsstalinismus und die Zensurkultur in feministischen Blogs bezug und zum anderen auf unsere Debattenkultur allgemein, in der die obigen Signalwörter wie Blasphemievorwürfe verwendet werden. Das muß man denke ich niemandem erklären. Manchen muß man es offenbar doch erklären.

Das Mädchenblog hatte einmal mit Bezug auf diese Hauptdirektive über mein Blog berichtet, was für schlimme “maskulistische” Blogs es doch gebe. Auch da fragt man sich, ob Feministinnen geistig behindert sind. Es ist leider Realität in unserer Gesellschaft, daß viele Menschen nicht das geringste Gespür für die Religion des Zeitgeists haben und für die impliziten Denkverbote, die in unserer Gesellschaft herrschen.

Nach dem Bericht des Mädchenblogs über meine “Hauptdirektive” und andere Garstigkeiten gab es tatsächlich vermehrt Suchanfragen, bei denen Internetnutzer die zitierte Formulierung in die Suchmaschine eingegeben haben und dann auf meinem Blog gelandet sind. Man kann sich als Normalmensch die Paranoia von dieser Menschenspezies gar nicht vorstellen. Man sieht dort und auch in anderen Zusammenhängen, daß Menschen, die sich gegen “Rechts”, Rassismus oder Ähnliches engagieren, häufig in einer Art Wahnzustand sind und ohne jede Skepsis, Unschuldsvermutung und Vorsicht darauf aus sind, ihr Weltbild zu befriedigen und irgendwo Rassismus, Antisemitismus oder “Rechtslastigkeit” auszumachen.

Bevor ich diesen Blogpost abschließe, möchte ich noch einmal auf eine lustige Begebenheit kommen, die sich im Zusammenhang mit der Errichtung des Holocaust-Mahnmals in Berlin ereignete. Der Architekt Peter Eisenman machte gegen Ende der Bauarbeiten im Kuratorium der Mahnmalsstiftung einen Witz, weil er die Stimmung aufheitern wollte. Er erzählte von seinem ebenfalls jüdischen Zahnarzt in New York, der ihn halb im Scherz fragte, ob Eisenman wisse, daß sein Zahngold von “Degussa” sei. Die Firma Degussa stellte im Zweiten Weltkrieg das Gas Zyklon B her, das zur Ermordung von Juden eingesetzt wurde. Vermutlich spielte sein Zahnarzt mit der Vorstellung, daß Eisenmans Zahngold von ermordeten Juden stammen könnte.

Eisenman hat wohl nicht damit gerechnet, daß solch eine Episode – ob man sie nun geschmacklos findet oder nicht – in Deutschland sogleich wohlmeinende Zeitgenossen zum Anlaß nehmen werden, um sich zu empören und ihre rechte Gesinnung zur Schau zu stellen. Ich hätte Eisenman unter Umständen persönlich gesagt, daß solch ein Scherz etwas suboptimal ist und die Sache wäre erledigt. Natürlich führte Eisenmans gut gemeinter Scherz gleich zu einem Eklat:

Lea Rosh, stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende, sprach von „purer Geschmacklosigkeit“. Sie, der frühere Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Alexander Brenner und andere Kuratoriumsmitglieder hätten unter Protest die Sitzung verlassen. Brenner beschwerte sich in einem Schreiben an Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, den Kuratoriumsvorsitzenden, über den Architekten.

[...]

Dem Architekten warf Brenner nach “Spiegel”-Informationen eine „zynische Verunglimpfung des Andenkens der ermordeten, vergasten, erschossenen und verbrannten Juden“ vor. Thierse wurde in dem Schreiben um eine Stellungnahme gebeten.

Mir ist es schleierhaft, wie man sich derartig über solch einen harmlosen Witz aufregen kann. Ich finde den Witz von Eisenman sogar lustig und auch souverän. Warum soll man nicht bei solch einer todernsten Angelegenheit wie der Errichtung des Holocaust-Mahnmals nicht auch mal ein bißchen Humor walten lassen – und auch indirekt klarmachen, daß wir die damaligen schlimmen Umstände längst überwunden haben? In Deutschland muß man selbst Juden darüber belehren, was genau sie zum Thema Holocaust und Judenverfolgung sagen dürfen und was nicht.

Man kann sich leicht vorstellen, wie Eisenman während der Kuratoriumssitzung seine scherzhafte Bemerkung gemacht hat und kein Mensch die Ruhe bewahren konnte, sondern sogleich mit seinem inneren Gutmenschengewissen konfrontiert war, welches unter keinen Umständen jetzt schweigen durfte. Das wäre ja ungeheuerlich. Einfach souverän drüber hinweggehen – und Eisenman vielleicht persönlich ansprechen. Nein! Maximale Empörung ist jetzt erforderlich. Laut protestieren, Sitzung verlassen. Wir sind schließlich die absolut Guten, die im Auftrag einer unerbittlich guten Sache handeln.

An solchen Episoden läßt sich schön studieren, wie Gutmenschentum funktioniert und daß es nicht um ein tatsächlich Gutes geht, sondern um das Aufpolieren des eigenen Selbstkonzeptes, um ein moralisches Überlegenheitsgefühl.

Unter “Dekontextuierung” verstehe ich das Lächerlichmachen und ins Absurde ziehen von pathologischen Moralkontexten, die das Leben im Hier und Jetzt unterdrücken und etwas Morbides an sich haben. Es geht also um ein sich Freimachen von verlogenen, sich verselbständigten Ritualen, die nicht mehr der Aufarbeitung dienen, sondern eher einen Mißbrauch für persönliche Gewissensbefriedigung darstellen.

So kam es auch, daß ich schnell auf meinem Blog die hirnrissige “Rechts”-Paranoia von Feministen parodierte und durch den Kakao zog. Und das führte letztendlich auch dazu, daß der größte Männerrechtler aller Zeiten exklusiv auf meinem Blog zu Wort kommt. Feministinnen und der Verfassungsschutz sollen wissen, wes Geistes Kind wir Männerrechtler sind. Es kann logischerweise keinen größeren Männerrechtler als Adolf Hitler, unseren Führer, geben. Deshalb soll er hier noch mal mit seinen größten Momenten gewürdigt werden.

Mögen die drei Soziologen vom Grill auf Podiumsdiskussionen oder in einem ihrer nächsten Bücher endlich erwähnen, daß mit uns Antifeministen nicht zu spaßen ist. Selbst Adolf Hitler ist einer von uns. Das sollte doch mal in einem Wikipedia-Eintrag Erwähnung finden.

schavan

higgs-boson

5 Comments
  1. Toller Text! Ich musste tatsächlich ein wenig schmunzeln. Und ich finde Aug, dass Du leider Recht hast: Immernoch schwebt der liebe Adolf als eine Moralkeule über uns allen…

    Liebe Grüße,
    Miria

  2. Danke Miria,

    das entschädigt mich für das Mobbing auf “Alles Evolution”. :)

    Es ist eben der Mißbrauch, der nervt (bzgl. unserer Geschichte). Ich interessiere mich ansonsten sehr für diese Zeit und fröne keineswegs einer Verdrängung.

  3. Tom permalink

    Ganz ehrlich:

    So wie die USA und Israel sich benehmen bin ich eher geneigt meinem Opa zu über diese Zeit zu glauben.

    Denn eins ist auch ganz klar: Das Geschichtsbild stammt aus der Feder von den ehemaligen Todfeinden die selbst genug Dreck am Stecken hatten und haben.

    Bevor Adolf auch nur einem Juden ein Haar gekrümmt hat wurden in der Sowjetunion schon ZIG! Millionen Russen und Ukrainer ermordet und planmässig verhungert. Und die USA haben einen Scheissdreck gemacht und Josef Judensohn, das bedeutet sein richtiger Name, noch unterstützt.

    Der ehamlige Abgeordnete Hohman hat dazu mal was gesagt.

    Über den Kolonialismus des deutschen Reiches bin ich dagegen ehrlich nicht nicht stolz, denn Afrika war weit weg, dort hatten wir nichts zu suchen.

  4. Tom permalink

    ” Ich interessiere mich ansonsten sehr für diese Zeit und fröne keineswegs einer Verdrängung”

    Ich auch. Und nach dem ich von Katyn erfahren habe, Juden aus Seifen und Fette usw, vom Versailler Vertrag, von der Lusitania usw bin ich der Meinung das da eigentlich gar nichts stimmt was man uns erzählt.

    Diese Leute die heute den Irak überfallen mit Lügen haben damals auch gelogen und Deutschland alles angehangen.

    Eine interessante Sache ist die Biographie des Sportlers Jesse Owens in Englisch wo er die Pseudomoral anprangert mit der die USA gegen Deutschland vorgegangen ist.

    Wir müssen uns davon befreien.

    Mein Opa sagt es war die glücklichste Zeit seines Lebens bis zum Krieg.

    Die Wahrheit ist: Die Menschen waren dem Führer zurecht dankbar.

    Und den Mord und Hungerplan (Ebert) namens Versailles loszuwerden, darin waren sich alle einig. Damals waren selbst noch Kommunisten und Linke ehrbare Männer im Gegensatz zu dem Sauhaufen von heute.

  5. Deine Ausführungen finde ich zwar etwas einseitig bzw. polemisch, aber hinsichtlich Geschichte liegt tatsächlich etwas im argen in Deutschland. Ich sehe heute vieles entspannter, und je länger der Zweite Weltkrieg zurückliegt und je mehr man sich mit dem Thema beschäftigt, desto mehr werden die Zwischentöne deutlich, das Schicksalshafte und die Zufälligkeiten, die zur Katastrophe geführt haben. Es ist insgesamt ein entlastender und befreiender Blick – trotz aller realer Schuld vergangener Generationen.

    Man sieht die Dinge mehr im Gesamtzusammenhang und sieht auch die Verfehlungen von nichtdeutscher Seite. Man sieht, wie knapp es war, daß Hitler überhaupt Reichskanzler werden konnte, und daß es erheblichen Widerstand gegen die Nazis von Beginn an gab.

    Heute vertritt auch der Historiker Christopher Clark die Ansicht, daß Deutschland keineswegs Hauptschuldiger am Ausbruch des Ersten Weltkrieges war.

    Wir Deutschen hatten nach dem Krieg bis heute quasi eine Art totales Schuldbedürfnis, das jegliche Relativierung und Nuancierung unmöglich machte. Überspitzt oder tiefenpsychologisch könnte man sagen, daß die anderen europäischen Mächte einiges dafür getan haben, daß so jemand wie Hitler an die Macht kommen konnte.

    Na ja, trotzdem haben die Deutschen im Ganzen Verbrechen wie den Holocaust ermöglicht. Man begreift nur langsam, daß vieles auch anders hätte kommen können und daß wir Deutschen und unsere Kultur auch eine Realität und Existenz jenseits des Holocaust und der Nazi-Diktatur haben.

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