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Warum Männer nicht am Klimawandel schuld sind – und die Welt vor dem Untergang bewahren werden

by James T. Kirk on November 25th, 2012

Zu den absolut bösartigen Dingen, die noch nicht feministisch umerzogene Männer auf dieser Welt verrichten, gehört es, daß sie mehr CO2 als Frauen in die Luft setzen. Wir Männer sind also am Klimawandel schuld.

Frauen fahren Auto, essen Fleisch, verbrauchen Strom und benutzen die Heizung. Männer tun dies auch. Nur etwas mehr.

Das Klimaproblem läßt sich also nur lösen, wenn Männer endlich so leben wie Frauen. Das ist der Vorschlag von Feministinnen, Wissenschaftlern und Journalisten.

Jetzt könnten wir uns fragen, wie hoch der CO2-Ausstoß von Frauen und Männern jeweils genau ist und dies exakt berechnen. Das hat aber offenbar noch keiner gemacht. Vielmehr hat man sich einzelne Lebensbereiche herausgegriffen, in denen Frauen besser abschneiden als Männer. Eine genaue Berechnung könnte unter Umständen das schöne Bild beeinträchtigen, daß Frauen wieder einmal unschuldige Engel und Männer bösartige Täter sind.

Ein Mitglied von MANNdat hat hierzu schon Wesentliches gesagt und darauf hingewiesen, daß es auch spezifisch weibliche Lebensfreuden gibt, die ebenfalls nicht unbeträchtlich in der CO2-Bilanz zu Buche schlagen.

Frauen sind aufgrund ihrer dünneren, fettärmeren und weniger behaarten Haut kälteempfindlicher und drehen bekanntlich gerne die Heizung auf, wo uns Männern noch wohlig warm ist.

Ein weiteres CO2-Sünden-Aktivum bei Frauen ist, daß die schönen Bio-Gemüse und Früchte nicht selten aus fernen Ländern wie China ins schöne Deutschland eingeflogen werden. Auch kann man sich fragen, was wohl Kosmetik- und Schönheitsindustrie für Umweltauswirkungen zeitigen. Vielleicht fahren Männer zudem auch nur deshalb mehr Auto, weil sie zwecks Arbeitsaufnahme und Familienversorgung stärker darauf angewiesen sind. Möglicherweise profitieren auch viele Frauen und Familien vom Autogebrauch des Mannes. Ich möchte hier aber nicht die Unschuldsvermutung auf Männer anwenden, denn dies ist äußerst unpopulär und wird wenig goutiert.

Man könnte noch viele weitere solcher Überlegungen anstellen. Das tun wir aber nicht, da wir uns ausdrücklich von einem pathologischen Zeitgeist distanzieren wollen, in dem Männer und Frauen offenbar Kriegsparteien sind und sich jedes Geschlecht für sein Sosein rechtfertigen muß. Unterschiede zwischen Männern und Frauen dürfen heute offenbar nur dann existieren, wenn Frauen besser sind. Die Gleichheit der Geschlechter ist hingegen überall dort mit Sicherheit erwiesen, wo es gilt, “Männerbastionen” zu stürmen und wo Frauen durch “gläserne Decken” und “hegemoniale Männlichkeit” an der heißersehnten Karriere behindert werden.

Ich schreibe diesen Artikel vor allem deshalb, weil in der Debatte über den Klimasünder Mann zwei entscheidende Aspekte bisher nicht beachtet werden. Ich möchte auch darauf hinweisen, wie ausgesprochen dumm Menschen sein können, die einen Professorentitel mit sich führen. Hier scheint es immer noch eine erstaunliche Naivität und Ehrfurcht zu geben.

Wenn man nun die feministische Perspektive des Männerhasses und der Schuldzuschreibung verläßt, so könnte man in der Frage des Fleischkonsums gewahr werden, daß Männer eine andere körperliche Konstitution haben als Frauen: Männer haben nicht nur absolut mehr Muskelmasse vorzuweisen, sondern auch relativ. Das Verhältnis von Muskelmasse zum Restkörper ist also ein anderes als bei Frauen. Dann haben Männer auch noch deutlich stärkere Kiefer-Partien, was nebenbei auch als besonders maskulin empfunden wird.

Was schließen wir hieraus, wenn wir noch nicht wie die von einer Universität beschäftigte Gender-Forscherin Anne-Fausto Sterling davon ausgehen, daß nicht nur charakterliche, sondern auch hormonelle und anatomische Unterschiede von Mann und Frau “gesellschaftlich bedingt” sind?

Unsereins geht in diesem Fall sehr vorsichtig davon aus, daß es bestimmte evolutionäre Umstände gegeben haben muß, die dazu führten, daß Männer eine stärkere körperliche Physis haben. Und als Menschen mit grotesker Bildung schließen wir weiter daraus, daß es angesichts der größeren Muskelmasse und des größeren Energieverbrauchs also nur zu verständlich ist, daß Männer im allgemeinen mehr Appetit auf Fleisch haben.

Wir wollen diese Gedankengänge hier nicht weiter vertiefen, da sonst auf einmal die gesamte Gender-Theorie in beträchtliches Wanken geriete, da sämtliche klassischen Männlichkeits- und Weiblichkeitsbilder durch einen Blick auf die Anatomie von Mann und Frau bestätigt werden könnten.

Wir wollen lediglich festhalten, daß es also sehr leicht nachvollziehbar ist, warum Männer im allgemeinen mehr Hunger auf Fleisch haben. Wir können Männer also in diesem feministischen Anklagepunkt freisprechen. Männer entscheiden sich nicht aus Doofheit für mehr Fleisch in ihrer Ernährungspyramide, sondern weil ihnen aus evolutionsbiologisch leicht nachvollziehbaren Gründen einfach mehr der Sinn danach steht. Dafür sprechen ebenfalls die starken Kieferknochen und Eckzähne von Männern.

Analog feministisch-inhuman könnte man nun die Empfehlung an Frauen richten, doch bitte nicht so viel Kleidung anzuziehen und einfach weniger zu frieren. Kleidung muß produziert und gewaschen werden. Heizungswärme erhöht den CO2-Ausstoß. Sind Frauen am Klimawandel schuld? Bitte weniger frieren, meine Damen. Orientieren Sie sich bitte am nachhaltigeren und umweltfreundlicheren männlichen Lebenswandel.

Der zweite wichtige Punkt, der in dieser Debatte berücksichtigt werden muß, ist der, daß wir das Klimaproblem ja irgendwie lösen müssen – egal ob Männer oder Frauen nun die größeren Klimasünder sind. Nur wie? Irgendwie müssen wir unsere Energie ja produzieren, ohne gleichzeitig Massen an CO2 auszustoßen.

Wollen wir jetzt alle Gemüse essen? Und so wenig Auto fahren wie Frauen. Das dürfte wohl kaum die Lösung sein.

Ich mutmaße nun einmal verwegen, daß sämtliche alternativen Energietechniken ausschließlich von Männern erfunden und entwickelt wurden: Sonnenkollektoren, Solarzellen, Windräder, Wasserkraft, Aufwindkraftwerke, Elektroantriebe, Gezeitenkraftwerke – auch effiziente konventionelle Kraftwerke, Stromspartechniken und vieles andere mehr. Alles Männerwerk. Freilich durch’s Patriarchat begünstigt, aber dennoch Männerwerk.

Und wer baut all die Windräder im Meer auf, die Solarzellen und Sonnenkollektoren auf den Dächern? Wer baut effiziente Gaskraftwerke mit Kraftwärmekopplung?

Wir müssen also zu unser aller Überraschung feststellen, daß Männer nicht nur unschuldig sind, was ihren Lebenswandel betrifft. Sie sind zudem auch die einzigen Menschen auf diesem Planeten, ohne die wir völlig aufgeschmissen wären in der Frage der Lösung des Klimaproblems. So sehen “feministische Wahrheiten” aus, wenn man sie sich einmal genauer anschaut.

Dieses Kapitel des Feminismus durchleuchtet übrigens einmal mehr den offenen und latenten Männerhaß von Feministinnen. Man kann immer wieder erleben, wie Feministinnen diesen Vorwurf brüsk von sich weisen, wenn man sie damit konfrontiert. Man wolle doch nur auf “Benachteiligungen” von Frauen hinweisen. Der Männerhaß von Feministinnen zeigt sich häufig eher auf eine indirekte Weise, wenn man die feministischen Konstruktionen einmal genauer unter die Lupe nimmt. Männer sind hier immer eine Art negativer Lückenfüller in willkürlichen Konstruktionen und Theoriegebäuden.

Die Bilder, die dort gezeichnet werden, resultieren immer in einer Schuldhaftigkeit des Mannes, auch wenn die Fakten eine komplett andere Sprache sprechen. Eine Feministin muß nicht aussprechen: “Ich hasse Männer.” Daß Feministinnen Männer hassen, erfährt man auch ohne entsprechende Geständnisse, indem man sich einmal genauer den Subtext der feministischen Ideologeme anschaut.

PS: Der Autor dieses Textes ist übrigens Radfahrer, Vegetarier, Stromsparer, zwanghafter Altpapiersammler und Mülltrenner. Ich möchte nicht wissen, wie klein mein “CO2-Abdruck” ist. Womöglich müßten sich viele Frauen an mir ein Beispiel nehmen.

3 Comments
  1. Die Frauen sollten ihren Fleischkonsum um 70 % reduzieren. Und die Männer auch. Zudem ist es sinnvoll, u. a. die herkömmlichen Autos durch 1-l-Autos zu ersetzen. Bei der Wahl 2013 treten erstmals die Partei FW und die Pro-Partei an. Nicht-grüne Ökos, Patrioten und Freireligiöse setzen sich durch.

  2. hikaru sulu permalink

    ach, ich glaube, nicht nur altpapiersammeln ist bei dir zwanghaft…

  3. Fritz permalink

    Gott sei Dank wurden Männer erfunden! Wer sollte denn sonst verantwortlich für alles sein, was nicht läuft auf diesem Planeten? Etwa Frauen? Diese viel kleineren und deshalb mindestens doppelt so effektiven Wesen, die sich mit ebensokleinen Wagen von A nach B bewegen? Die sich nur von Gemüse ernähren und sogar noch so gütig sind, das beim männlichen Fleischkonsum übrig bleibende Leder in praktisches wie Handtaschen und Schuhe umzuwandeln?
    Ach Mann, es steht einfach schlecht für deine Zukunft. Es fehlt nur noch ein Sündenbock (der kann nur männlich sein, “Sündenböckin” geht mal garnicht) dann hast du ausgedient!

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