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Wie ich zum Opfer von Frauengewalt wurde

by James T. Kirk on März 31st, 2017

Vor ein paar Wochen ging ich die Schöneberger Hauptstraße entlang. Ungefähr schräg gegenüber der Stelle, wo David Bowie in den 70ern gewohnt hatte.

Ich entleerte meine Blase an einem Baum, als mich noch während der Ausführung drei oder vier Frauen südländischer Provenienz ansprachen, ob ich Feuer oder Zigaretten hätte. Eine blickte demonstrativ auf mein Gemächt, kurz bevor ich es wieder einsteckte. Ich glaube, sie fragten mich auch noch nach der Uhrzeit. Die Frauen waren völlig distanzlos, ohne Manieren.

Danach war ich erst mal ziemlich perplex ob der Chuzpe dieser drei Weiber und packte dieses Erlebnis in die Schublade “islamische Kulturbereicherung”.

Ich weiß nicht mehr genau, wie es weiter ging. Jedenfalls ging ich eine Weile später eine ruhige Seitenstraße entlang, die zurück auf die Hauptstraße führte. Dort erspähte ich erneut die drei, vier Weiber und ging naiv in deren Richtung. Eine dieser Hyäninnen vom Balkan, wie sich später herausstellte, hub nun an, auf mich zuzugehen und mir eine Frage zu stellen. Es war wohl irgendein harmloser Aufhänger, nachdem sie dann wild auf mich losging und mich körperlich anging.

Ich konnte mich nur mit größter Not erwehren. Plötzlich schrie die Frau “Sex! Sex! Sex! Sex! Sex! Sex! Sex! Sex! Sex!”, versuchte den Reißverschluß meiner Brusttasche zu erhaschen, in der erkennbar mein Portemonnaie weilte. Ich checkte, daß es sich wohl um Prostituierte von der Kurfürstenstraße handeln mußte, die allerdings ca. 3 Kilometer entfernt lag.

Na ja, jedenfalls schaffte ich es noch, in einem wilden Handgemenge mich von der Stute zu lösen, und schmetterte ihr ein:”Bist du krank oder was?” entgegen.

Das war sie jedenfalls, meine Erfahrung mit Frauengewalt. Ich überlegte noch kurz, ob ich die Polizei rufe, denn es handelte sich schließlich um versuchten Raub. Nicht zuletzt hätte man die Polizei darüber informieren können, daß sich die Nutten von der Kurfürstenstraße mittlerweile auch meilenweit von ihrem Auslaufgebiet entfernt verdingen.

Sie waren allerdings nicht in aufreizender Kleidung unterwegs, da noch Winter war.

Mittlerweile bin ich Experte für Frauengewalt. Ich wurde nämlich schon einmal von der Freundin einer Nachbarin blutig gekratzt und herumgeschubst. Da ich ein moderner Mann bin, verfüge ich nicht über die geringste Gewaltaffinität sowie über eine hohe Hemmschwelle, Frauen Mores zu lehren.

Das mit der Polizei hatte ich im aktuellen Fall lieber gelassen. Es war mir einfach zu stressig.

 

Bleibt abschließend noch etwas über das Problemviertel Schöneberg Nord zu berichten, damit dieser Artikel noch etwas ergötzlich wird. Im Schöneberger Norden sammeln sich Prostitution, Homo-Gomorrha und Drogenverkauf – Volker Beck läßt grüßen. Der Nollendorfplatz ist das Zentrum von Homo-Gomorrha, übrigens bereits seit den Zwanziger Jahren. Die Prostituierten stehen hauptsächlich in der Kurfürsten-, in der Bülowstraße und den Straßen drumherum. Wer Transen mag, muß in die Frobenstraße. :) Geht man die Potsdamer Straße auf dieser Höhe entlang, wird man als junger Mann regelmäßig von Prostituierten angesprochen und genötigt. Sie stellen sich einem in den Weg, fassen einen sogar an und ziehen an einem.

Aufschrei! Sexuelle Belästigung!

Wir Männer nehmen das stoisch.

Als Kind sah ich manchmal im Westfernsehen die “Praxis Bülowbogen” mit dem Berliner Orijinal Günther Pfitzmann, dem man noch nicht mal eine Straße zu widmen in der Lage ist angesichts von “Gleichstellung im Straßenbild” (=keine Straßennamen mehr für Männer!). Ich saß auf der anderen Seite des antifaschistischen Schutzwalls und verstand diese Serie nicht so recht. Ihr Konzept war: Eine Arztserie im Schöneberger Problemkiez.

Habe ich nicht so richtig kapiert bzw. fand ich uninteressant. Denn: Im Unrechtsstaat DDR gab es keine Prostitution, keine Drogenkriminalität- und verwahrlosung, keine Arbeitslosigkeit. Niemand mußte sich Sorgen machen. Es herrschte ein starkes Gemeinschaftsgefühl.

Na jedenfalls ist der “Bülowbogen” ein Teil der Schöneberger Bülowstraße. Und Bülow war ein arschgefickter General der Befreiungskriege. Genauso wie Tauentzien, Kleist, Yorck und Gneisenau, Ihr ungebildeten Horden. Der Straßenzug vom Hermannplatz in Neukölln bis zum Breitscheidplatz in Charlottenburg heißt daher auch Generalszug. :shock:

Da sieht man mal wieder, wie geil Berlin als Stadt komponiert ist. Wäre nicht die Erfindung der Eisenbahn dazwischen gekommen, so könnte man heute immer geradeaus vom Hermannplatz bis zur Gedächtniskirche laufen – kilometerlang. Die Befreiungskriege waren so ungefähr 1813 und galten dem arschgefickten Franzmann Napoleon, welcher sich erdreistete, Preußen zu besetzen.

So, das war mein Artikel über Frauengewalt. Ich hoffe, er war ein Pläsier.

From → Anekdotisches

3 Comments
  1. Dein Artikel verwirrt ein wenig. Fiktion gemischt mit Realität – das verwirrt mich. ;)

    Ich habe eine Zeit am Straßenstrich dort gearbeitet. Die Mädels sind tatsächlich extrem aggressiv, wenn es um ihren Verdienst geht. Damals habe ich zwei Artikel geschrieben.

    Ich weiß gar nicht mehr, was drin steht. Sollte ich vielleicht nochmal lesen.

    Da sind sie:

    http://www.pelzblog.de/2014/04/arbeit_strassenstrich_feminismus_maennerquote/

    http://www.pelzblog.de/2014/04/anmerkung-strassenstrichsexuelle-belaestigung-durch-frauen/

    • Das ist alles der reinste Wahrheit, du hinterhältiger und verschlagener Headbanger!

      Habe den ersten Artikel gelesen, jedenfalls die Sache mit deinen kurfürstlichen Erfahrungen. Was mir wieder für Wortspiele spontan einfallen. Ich bin ein Genie!

      Also das dort ist weitgehend Balkan-Prostitution. Die Frauen dort fühlen sich in Deutschland relativ gesehen wesentlich besser. Und werden natürlich auch besser bezahlt als zu Hause. Auf dem Balkan ist der Umgang wesentlich rüder.

      Das ist jedenfalls ein wesentlicher Grund für diese Balkan-Billig-Prostitution. Ein anderer ist natürlich der sexuelle Mißbrauch, den Prostituierte allgemein häufig erfahren haben und mit ihrer Tätigkeit reinszenieren.

  2. Die alte Schüttelbirne in mir sagt: “Weiß ich nicht. Für mich klingt das alles nach Spekulation. Du bist aber bestimmt tiefer im Thema!” ;)

    Ich weiß gar nicht mehr, wie ich die Prostituierten von der Staatsangehörigkeit her hinpacken sollte. Soweit ich weiß, waren die tatsächlich “fremdländisch”.

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